Arbeitsunfähig arbeiten

2 Antworten

Die ARGe kann Dich auch nur entsprecehnd der ärtzlichen Gutachten vermitteln .. also nicht als Gärtner - das wird ja hoffentlich in den Gutachten drinstehen ... auf die gesundheitlichen Einschränkungen soltest Du bei der ARGE aber unbedingt hinweisen

Hallo,

also zu Frage 2. kann ich dir leider keine Antwort geben.

Zu Frage 1: Also Leistungen versagen kann dir eigenlich in dem Fall niemand. Selbst wenn du "erwerbsunfähig" wärst, was etwas anderes ist als "arbeitsunfähig" hättest du Anspruch auf Grundsicherung. Das ist eigentlich derselbe Leistungssatz wie ALG II Deswegen würde ich dir dennoch empfehlen einen Antrag auf ALG II zu stellen und mit anzugeben, dass du zwar grundsätzlich die Vorrausetzungen erfüllst min. 3 Stunden am Tag zu arbeiten, aber eben derzeit Arbeitsunfähig geschrieben bist. Ob du dann ALG II oder Grundsicherung erhalten würdest, dass wäre dann vom zuständigen Jobcenter zu prüfen.

Gruß, Kneetkopp

Danke Kneetkopp,

Alg.II ist mir ja schon bewilligt bis Juli, ich erhalte es ja schon eine Weile, aber wurde letztes Jahr aufgrund der Krankheit nur einmal eingeladen und da war eine Vertretung da.

Weiterbewilligung zu spät abgegeben?

Guten Tag Zusammen!

Ich habe meine Weiterbewilligung leider am 26.06.2016 erst abgeschickt, das war am Sonntag und ich nehme an das es am 27.06 oder 28.06 erst beim Jobcenter ankam. Das ist auch das erste mal, das ich es so kurzfristig abgeschickt habe und sonst habe ich es immer Rechtzeitig eingereicht. Ich habe im Moment einiges um die Ohren und muss von Arzt A bis Z rennen und auch da Dokumente einreichen, da ich momentan auf Arbeitsunfähig eingestuft bin. Mein Hartz4 Antrag ist am 30.06.2016 abgelaufen. Mir ist bewusst, das es nicht korrekt ist und ändern kann ich es jetzt nicht mehr. Meine Frage ist jetzt, bekomme ich Geld für Juli erst etwas verspätet wegen der Bearbeitungszeit, da ich es kurzfristig abgegeben habe oder nicht?

Ich mache mir Sorgen und Heute habe ich bereits mehrmals beim Jobcenter angerufen. Erst bei der Verwaltung, es geht keiner dran, habe 7 mal angerufen, ständig kommt Automatische Benachrichtigung, das alle Mitarbeiter bereits im Gespräch sind. Dann habe ich meinen Sachbearbeiter angerufen, er wollte mich gleich abwimmeln, da er meinte er sei für die Leistungen nicht zuständig. Musste ihm dann alles erklären, warum ich bei ihm angerufen habe, jedoch meinte er, ich solle es bei einem Namens XYZ versuchen der für Teamleitung zuständig ist. Also habe ich da 5 mal Klingeln lassen, es geht wieder niemand dran. ( am ausrasten gewesen) also öffnete ich eine Jobcenter Liste auf und habe die Nummer gewählt für stellvertretenden Teamleiter, es geht auch keiner dran 4 mal angerufen. Also beschloss ich bei irgendwem anzurufen der für die Leistungsarbeit zuständig ist, eine Frau XYZ und sie ging dran, aber meinte ich solle meine Leistungsarbeiterin anrufen. Ich habe zu ihr gesagt, das ich es vor paar Monaten getan habe und ihre Aussage war genervt und meinte ich solle Sie nicht wegen solche Fragen wie, ob Weiterbewilligung angekommen ist nachfragen, ich solle bei der Verwaltung anrufen. Dann meinte die Frau XYZ das sie dennoch dafür zuständig ist und bei ihr anrufen muss. Also musste ich doch bei ihr anrufen, auch wenn es mir schwer fällt, da Sie so unfreundlich war. Also habe ich 6 mal angerufen niemand ging dran. Fazit, ich möchte auch gerne beim Jobcenter arbeiten, wo keiner dran geht und so tuen als ob jeder Beschäftigt sei und von 8-12uhr arbeiten. Ich finde es unverschämt, muss nun das Wochenende überstehen um am Montag wieder anrufen und der Horror geht weiter. :(

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Jobcenter verbietet Probearbeit! Rechtens?

Erst mal die Fakten zu mir:

  • seit 09/2006 arbeitslos und im ALG2-Bezug (vorher selbstständig, berufsunfähig in dem ausgeübten Bereich, Amt hat bisher jede Art von Umschulung abgelehnt)
  • mittlerweile 48 Jahre alt, alleinerziehend, 2 Kinder
  • seit 1 Jahr 40% GdB(Gehbehinderung)
  • zurzeit im befristeten Minijob, der endet diesen Monat!

Rund um den Job:

Gefunden habe ich über die Zeitung ein Stellenangebot als Aushilfe in einem Autohof ab nächsten Monat, anfangs im 400€-Verhältnis. Ich soll an die Kasse, dort könnte ich sitzen (Behinderung). Dieser große Autohof ist brandneu, hat vor 4 Wochen erst eröffnet, überall wird noch gewerkelt. Mitarbeiterstamm ist erst im Aufbau. Geplant lt. AG sind pro Schicht 4-5Leute (sobald der Betrieb voll läuft), derzeit hat er pro Schicht 1 Vollzeitler, stockt jetzt erst mal mit Minijobbern auf. Aus diesen will er dann, wenn es nötig wird, weitere Voll- und Teilzeitlern "rekrutieren" und neue Minijobber holen.

Ich bekomme da die Chance, als in dieser Branche unerfahrene Quereinsteigerin zuerst auf 400€-Basis arbeiten zu können. Wenn ich mich nicht grad saublöd anstelle, könnte es dann mit etwas Glück zumindest mit Teilzeit klappen. AG ist mir (zufällig) aus dem persönlichen Umfeld her bekannt... das ist auch der Grund, warum er mir eine Chance gibt.

Da er alle anderen Bewerber, die er in Betracht zieht, um eine einmalige Probearbeit bittet (4 Stunden), wurde das gestern im Vorstellungsgespräch auch mit mir vereinbart.

Das Jobcenter:

Habe heute brav die beabsichtigte Probearbeit und den in Aussicht stehenden Job gemeldet. Jetzt der Hammer: Wird nicht genehmigt, weil nicht sozialversicherungspflichtig. Das Ganze im persönlichen Gespräch, habe nichts schriftliches. Angeblich wäre das laut Gestz so.

Hab mich hingesetzt und gefunden:

  • § 2 SGB 2: Bin zu allem verpflichtet, wasdie Hilfsbedürftigkeit verringert.
  • § 10 SGB 2: Habe jeden zumutbaren Job anzunehmen.
  • § 16 Abs. 3 SGB 2: Zur Eingliederung in Arbeit erbringt die Agentur für Arbeit Leistungen nach § 35 SGB 3 (als Kann-Leistung)

Aber die angebliche Rechtsgrundlage, dass Probearbeit bei 400€-Job NICHT genehmigt werden darf, habe ich nicht gefunden. Dem Geschwafel des SB entspricht nur der § 16b des SGB2. Nur: ich WILL ja gar kein Einstiegsgeld! Ich will nur nicht bei einer möglichen Kontrolle wegen Schwarzarbeit hingehängt werden! (Bei uns sind die Kontrolettis sehr eifrig)

Der Mitarbeiter des Jobcenters sagte: Dieser Arbeitgeber sei ja in der Datenbank gar nicht vorhanden (Kunststück, Firma ist brandneu). Auch hat er die in der Zeitungsanzeige angegebene Telefonnummer angerufen und ist meinem möglicherweise zukünftigem Chef telefonisch auf den Pelz gerückt.

Der ist jetzt vermutlich reichlich angekäst...

Meine Frage:

Hat das Jobcenter überhaupt das Recht, mir die Probearbeit zu untersagen? Wir reden hier von 4 Stunden! Existiert die mündlich behauptete, aber nicht spezifizierte "Rechtsgrundlage" überhaupt? Im SGB2 konnte ich jedenfalls nichts finde

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