Arbeitsrecht - Am Ende vom Monat verfallen automatisch 10 Überstunden

5 Antworten

Nein, eigentlich ist so eine Klausel nicht in Ordnung. Denn du hast ja die Leistung erbracht und die soll ggf. umsonst gewesen sein bzw. einfach so unter den Tisch fallen? Achte daher bitte unbedingt darauf dass die Überstunden bis zur Mitte des Monats angewiesen werden oder du kurze Zeit später diese Überstunden in Freizeitausgleich bekommst. Erbrachte Leistung kann nicht einfach verfallen. Lass dich mal arbeitsrechtlich beraten, denn ich bin der Ansicht das diese Klausel unwirksam ist. Ich persönlich hätte den Vertrag so mit dieser Klausel nicht unterschrieben.

Es gibt in Deutschland Vertragsfreiheit. Wenn du so einen Vertrag unterschreibst, musst du anschließend damit leben.

Das ist zwar schon sehr lange her, aber von mir in einer naja-Führungsposition wurden mon. 20 Überstunden ohne Bezahlung erwartet.

Ist zulässig und ganz normal. In den meisten Arbeitsverträgen steht, dass mit dem monatlichen Gehalt automatisch 10 Überstunden abgegolten sind, die dann weder als Freizeitausgeleich genommen werden können noch extra ausgezahlt werden können. Das heißt: Es kommt vor und wird erwartet.

und mal wieder eine falsche Antwort von Schwabinggirl... lieber lassen, sonst glaubts noch einer!

Es ist zwar richtig, dass es erwartet wird, aber es ist nicht so, dass es rechtlich in Ordnung ist, dass es so im Vertrag steht!

@Maniac83

Es gibt KEIN Gesetz, in dem steht dass Überstunden bezahlt werden MÜSSEN

Selbst wenn es nicht rechtens ist - Man will ja seine Arbeit auch gut machen und nicht darauf beharren bloß keine Überstunden zu machen.

Denn was bringt es, wenn man sich genau an seine Stundenanzahl hält und nach 2 Monaten die Hälfte der Kunden abspringen oder man vor lauter Arbeit keinen Schreibtisch mehr sieht.

Was halt nicht in Ordnung geht, das man die Überstunden nicht abfeiern kann oder ausbezahlt bekommt.

Aber wie heisst es so schön? "Undank ist der Welten Lohn"...

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