Arbeitslosengeld in der Schwangerschaft

7 Antworten

Am besten macht sie mit ihrem Arbeitsberater mal einen Termin. Dieser wird sie genau aufklären. Bis zum Beginn des gesetzlichen Mutterschutzes kann sie noch vermittelt werden (bestimmte Berufsgruppen mal ausgenommen). Ob sie eingestellt wird, ist ein anders Blatt. Es sein denn, sie will nicht arbeiten bis zum Mutterschutz, dann können ihr die Leistungen gestrichen werden.

Das Arbeitslosengeld bekommt sie solange sie der Arbeitsvermittlung zur Verfügung steht. Wenn sie sich also auch während der Schwangerschaft vermitteln lassen möchte, bekommt sie es bis zur Schutzfrist weiter. Die Schwangerschaft melden sollte sie aber auf alle Fälle und dann ab Beginn der Schutzfrist ALG II (=HArtz IV) beantragen, wenn sie kein Mutterschaftsgeld bekommt.

Nach der Geburt kann sie solange Hartz beziehen, bis sie wieder arbeiten gehen möchte. Danach hat sie neuen Anspruch auf Arbeitslosengeld

ALG I ist eine zustehende Versicherungsleistung. Täuschungsversuch dürfte nur vorliegen wenn sie weiter Arbeitet und zusätzlich versucht ALG I zu kassieren. Wobei das eher Sozialversicherungsbetrug ist.

Wieso denn Täuschungsversuch??? Sie sollte es dem Amt nur bei Gelegenheit mitteilen....denn ab der 13. Schwangerschaftswoche bekommt sie sogar noch ca. 50 euro Mehrbedarf dazu im Monat! Und echt mal ich habs satt, dass Schwangere als Belastung, Behindert, krank eben als was Unangenehmes angesehen werden- vor allem die Schwangeren selbst! Und vermittelt werden kann sie bis Mutterschutz und hoffe für sie, dass sie Arbeit bekommt, ansonsten winkt Hartz4 nach dem Mutterschutz.

Wieso solten die das als Täuschungsversuch sehen? Das hab ich noch nie gehört. Also meine erfahrung zeigt, das sie auch weiter Geld bekommen wird und hnterher auch mehr, wegen dem Baby..

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