Arbeitslosengeld bei Kündigung im gegenseitigem Einverständnis

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Grundsätzlich ist es so, dass man bei einem Aufhebungsvertrag oder einer Eigenkündigung eine sog. "Sperrzeit" von 12 Wochen erhält. Davon ist jedoch abzusehen, wenn der Arbeitnehmer einen wichtigen Grund zur Eigenkündigung bzw. für den Aufhebungsvertrag hatte (z.B. Mobbing, gesundheitliche Einschränkungen), dies ist nachzuweisen und liegt im Ermessen des Sachbearbeiters. Außerdem ist zu beachten, dass eine Abfindung (Entlassungsentschädigung) bei der Zahlung des Arbeitslosengeldes berücksichtigt wird.

Reling und flo166 haben Recht - ein Aufhebungsvertrag zieht nicht zwangsläufig eine Sperrzeit nach sich - es kommt auf die Umstände an. Siehe auch: http://www.abfindunginfo.de/anmerk.htm#a

Das hängt davon ab, wie die Kündigung zustande gekommen ist. Die frühere Regelung, dass bei einem Aufhebungsvertrag (Kündigung in beidseitigem Einvernehmen) grundsätzlich immer eine Sperrfrist eintritt, gilt seit 2008 nicht mehr.

Ist aber immer noch eine wackelige Sache.

wenn du einen vernünftigen grund hast kannst du die stelle auch kündigen z-b. umzug der firma in eine andere stadt oder belästigung dann bekommst du auch dein alg, frage am besten deinen sachhbearbeiter ob du dann gesperrt wirst

Indem Fall hast du wohl einen Aufhebungsvertrag unterschrieben, was die einzigste Möglichkeit ist ein Arbeitsverhältniss im gegenseitigen Einverständniss zu beenden.

Du musst mit einer sehr wahrscheinlichen Sperre des ALG rechnen.

Alles andere sagt dir dein Berater aufem AMt.

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