Arbeitslosengeld 1 - Bemessungsgrundlage

2 Antworten

Es zählt nur was du dir durch dein Einkommen an Anspruch erworben hast !

In deinem Fall würden das dann vom durchschnittlichen Bruttoeinkommen der letzten 12 Monate ( 360 Tage ) vor deiner Arbeitslosigkeit ca. 60 % deines durchschnittlichen Netto als ALG - 1 ergeben,wenn du kein minderjähriges Kind hast,was in deinem Haushalt lebt,dann würden es ca.67 % sein.

Das du dem Arbeitsmarkt jetzt voll zur Verfügung stehst,hat keinen Einfluss auf die Höhe deines Anspruchs.

Aber anders herum würde dein Anspruch geringer werden,wenn du bis dahin Vollzeit gearbeitet hättest und jetzt dem Arbeitsmarkt nur noch als Teilzeitkraft zur Verfügung stehen möchtest.

Dann würde dein ALG - 1 auf deine Verfügbarkeit berechnet,also z.B. vorher 40 Stunden die Woche und jetzt nur noch 20 Stunden,dann würde sich dein Anspruch halbieren.

Du könntest nur eines geltend machen,wenn du schon Jahre lang einen 400 €  / 450 € Job nebenher machen würdest und das auch in der Arbeitslosigkeit weiter machen willst bzw.machen würdest.

Dann würde hier auch der Durchschnitt deines Einkommens ermittelt,so wie bei der Berechnung des ALG - 1 auch und dann könntest du in der Arbeitslosigkeit diesen Durchschnitt weiterhin monatlich dazu verdienen,ohne das es auf dein ALG - 1 angerechnet würde,sonst läge der Freibetrag nur bei 165 € zuzüglich Aufwendungen für die Beschäftigung,also z.B. Fahrkosten.

Nach dem Bruttogehalt ( in dem Fall das Bruttogehalt für die 30-Stunden-Woche) des Jobs, den Du die letzten 12 Monate ausgeübt hast. Es spielt keine Rollte, dass Du jetzt wieder Vollzeit arbeiten würdest. Also das Gehalt wird auch nicht umgerechnet, um als Basis für das ALG1 zu dienen. LEIDER!

Was möchtest Du wissen?