Arbeits-vertragsänderung muss ich dieses Angebot anhemen?

5 Antworten

Eine Kündigung ist kein Aufhebungsvertrag. Ein Aufhebungsvertrag wird von beiden Seiten unterschrieben. In dem Fall bekommst Du eine Sperre beim Arbeitsamt, weil Du mit der Auflösung des Arbeitsverhältnisses einverstanden warst. Das gleiche gilt auch, wenn Du kündigst. Kündigt der Arbeitgeber, bekommst Du nur eine Sperre, wenn Du die Kündigung mit deinem Verhalten verschuldet hast. Natürlich kann man gegen eine Kündigung des Arbeitgebers vor dem Arbeitsgericht und gegen eine Sperre des Arbeitsamtes vor dem Sozialgericht klagen.

Erste Frage. Gibt es bei Euch einen Betriebsrat? Wenn ja, solltest Du da als erstes hingehen. Du musst weder eine Vertragsänderung noch einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen. Kündigt dann der Arbeitgeber, muss er dich zu den bisherigen Vertragsbedingungen weiterbeschäftigen, wenn Du eine Kündigungsschutzklage einreichst und diese gewinnst. Auf alle Fälle solltest Du dich rechtlich beraten lassen, ob Du mit einer Annahme der Vertragsänderung oder mit einer Kündigungsschutzklage besser fährst.

Keinen Aufhebungsvertrag akzeptieren, dann erfolgt eine Sperre von der ARGE. Nimm den Änderungsvertrag an und suche Dir in aller Stille eine andere Arbeit.

Von einer 20 Stunden Woche kannst du nicht leben.30 Stunden sind schon zu Wenig.40 Stunden sind normal.Wenn Du das nicht An nimmst muss er Kündigen.Hat er mehr als 10 Leute ist das nicht einfach aber möglich.Wenn Du eine neue Arbeit findest. lass es darauf ankommen.Ich habe mich nie gebeugt,ich bin immer gegangen.Aber Du musst selber entscheiden.

Die passende Reaktion auf den Wunsch des Arbeitgebers auf Reduzierung der Arbeitszeit hängt unter Anderem davon ab,wie viele Mitarbeiter in dem Betrieb/Unternehmen beschäftigt sind.

Wenn in dem Betrieb in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer,ausschließlich der Auszubildenden,beschäftigt sind,wobei Teilzeitkräfte bis einschließlich 20 Std./Woche als 0,5 Arbeitnehmer und bis einschließlich 30 Std./Woche als 0,75 Arbeitnehmer zu berücksichtigen sind,dann gilt für dich das Kündigungsschutzgesetz.

In diesem Fall kann man es auf eine Kündigung durch den Arbeitgeber ankommen lassen und sollte deshalb nicht auf die Arbeitszeitkürzung eingehen.20 Std./Woche sind zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel.Darum kann man im Falle einer Kündigung durch das Arbeitsgericht feststellen lassen,dass die Kündigung sozial ungerechtfertigt ist.

Wenn die nötige Anzahl von Beschäftigten,wie oben dargestellt,nicht vorhanden ist, dann solltest du die Vertragsänderung annehmen und dich umgehend um eine andere Arbeitsstelle kümmern.Aber erst bei Vorliegen eines neuen Arbeitsvertrages kannst du dann den bestehenden Arbeitsvertrag fristgerecht kündigen.Dazu ist es wichtig,dass du den zukünftigen Arbeitgeber gleich bei der Bewerbung auf das Bestehen eines ungekündigten Arbeitsvertrages hinweist und auch die erforderliche Kündigungsfrist nennst.Die Kündigungsfrist sollte in deinem Arbeitsvertrag vermerkt sein.

Denk daran bei 20Stunden bekommst du weniger Lohn und sollte dich dein Arbeitgeber doch einmal Kündigen bekommste anschliessend weniger Arbeitslosengeld.

na toll was mach ich dann? ;(

@ladygirl22

Frag am besten beim Arbeitsamt nach, bzw ob du eventuell noch die möglichkeit hast den Lohn via hartz4 aufzustocken. Nach 4 Jahren würde dir eigentlich auch eine Abfindung zustehen. (falls es sowas in Deutschland auch gibt)

@Plastikflasche

ja ich erkundige mich morgen... :( danke Dir...

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