Arbeitgeber zahlt Zuschläge nicht in voller Höhe

5 Antworten

Geh zum Arbeitsgericht und verklage deinen Arbeitgeber auf die dir zustehende Gehaltszahlung. Es sei zu teuer, ist eine Frechheit. Da wär ich nicht mehr lange in dem Laden.

Such nach einer Anstellung beim Wettbewerb, bei dem regulär entlohnt wird. Wenn der Wechsel möglich ist, kann ein Wort mit dem derzeitigen AG nicht schaden. Will er Dich halten zahlt er nach, sonst geh und klag den offenen Betrag ein, denn das ist kein gutes Milieu an Bord.

da wirst du vermutlich die Gewerkschaft, einen Anwalt oder sogar das Arbeitsgericht bemühen müssen ....

auch wenn vertraglöich nichts geregelt ist, gibt es sowas wie betriebliche übung, d.h. wenn die Überstunden immer entspechend Deinen Angaben beuzahlt wurden, kann es Dein Arbeitgber nicht plötzlich anders machen .... er ist an die betriebliche Übung gebunden ....

lass Deine Ansprüche übert die Gwerkschaft oder einen Fachanwalt für Arbeitsrecht geltend machen ....

Wenn der Arbeitgeber sich stur stellt, kannst du nichts anderes machen, als zu klagen.

Und natürlich ab sofort Mehrarbeit verweigern.

Da die Zuschläge bisher gezahlt wurden, würde ein Arbeitsgericht davon ausgehen, dass diese entsprechend vereinbart worden sind und dir damit grds. zustehen. Der ArbG kann die Zahlung nicht plötzlich ändern oder einstellen.

Die Stunden müssen natürlich einwandfrei belegbar sein. Du kannst in einem ersten Schritt, nach Auflistung der genauen Arbeitszeiten und eigentlichen Zuschlagsstunden, deinen ArbG schriftlich auffordern, die Zahlung wie vereinbart umgehen nachzuholen. Je nach Verhältnis kann man auch gleich einen Anwalt beauftragen, den ArbG anzuschreiben. Zuletzt bleibt noch der Weg ans Arbeitsgericht, für den man nicht zwingend einen Anwalt benötigt.

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