Arbeitgeber will Rechtfertigung für meine Krankheit?

5 Antworten

Aus gutem Grund gibt es die ärztliche Schweigepflicht. Der Arbeitgeber hat kein Recht die Diagnose oder Einzelheiten einer Krankheit eines Arbeitnehmers zu erfahren. Aus diesem Grund steht auf dem gelben Schein für den Arbeitgeber auch keine Diagnose.

Wenn es in Deinem Betrieb einen funktionierenden Betriebsrat gibt, hol Dir den doch zur Hilfe. Er kann an GEsprächen mit dem Arbeitgeber teilnehmen. Für den Arbeitgeber ist das meistens ein Signal, dass er nicht alles mit Dir machen kann, was er möchte.

Du musst keine Rechtfertigung abgeben. Dein Arbeitgeber muss sich mit der Krankschreibung zufrieden geben. Dein Arzt hat sowieso Schweigepflicht. Es kann natürlich sein, dass die dich dann erpressen mit Kündigung, wenn du nichts erzählst. Dann sage ihnen, dass du dich nicht erpressen lässt.

Der AG hat keinerlei Rechte zu fragen, welche Krankheit der AN hat.

Die Chefin kann aber für jeden einzelnen Tag eine Krankmeldung vom Arzt verlangen, wenn sie der Meinung ist, dass Du blau gemacht hast.

Das Gesetz ist ganz einfach:

Du legst den gelben Schein vor und das wars.

Entweder glaubt man Dir nicht, da du den falschen Arzt hast, oder generell.

Einige Arbeitgeber versuchen durch diese Art Druck aufzubauen, damit sich niemand traut krank zu feiern oder sich krank zu melden...

Rechtlich gesehen musst du diese Fragen nicht beantworten. Es geht deine Chefinnen einen feuchten Dreck an, welche Krankheit du hattest, solange du ein Attest vorweisen kannst.

aber ich kann ihr nicht sagen: rechtlich gesehen mmuss ich das nicht beantworten..etc... oder was meinst du? dann geht sie gleich auf die palme und ich bekomme meine kündigung.

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