Arbeitgeber will Fortbildung in Freizeit erzwingen

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Ich würde sagen, wenn du nichts besseres zu tun hast, dann mach es und zeig etwas Enthusiasmus. Sonst kannst du es auch dem Betriebsrat melden.

In der freien Wirtschaft ist es üblich, dass Fortbildung nicht nur in der Freizeit stattfindet, sondern außerdem selbst finanziert wird. Das kann man zwar später von der Steuer absetzen, aber auf den teilweise nicht gerade geringen Kosten bleibt man natürlich größtenteils sitzen. Deine Einstellung (das ist Arbeitszeit) kann ich zwar einerseits verstehen, andererseits sei dankbar, wenn Dein Chef sowas anbietet und nimm es um Himmels willen an!

Bildung schadet in keinem Beruf - weder freiwiliige noch angeordnete. Achten Sie darauf, dass Sie durch eine hohe Qualifikation ein gefestigtes Arbeitsverhältnis bewahren! Die Fortbildugnsmaßnahmen, zu denen Sie evtl. als Arbeitsloser verpflichtet werden, sind denkbar mieser vergütet!

Hmm,

ehrlich gesagt würde ich dir empfehlen, hinzugehen:

Du bildest dich weiter, du riskierst keine Streitpunkte und vlt. ergeben Sie durch solche Weiterbildungsmaßnahmen interessante Kontakte für die Zukunft.

Und Freitag bis 18 Uhr schaffen, ist noch zumutbar.

Gruß

Ich sehe das genauso wie Du. Habt Ihr im Unternehmen einen Betriebsrat? Falls ja, dann wende Dich an den Betriebsrat und bitte ihn um Hilfe. Bist Du in einer Gewerkschaft? Die helfen Dir in dieser Sache mit Sicherheit auch.

Leider kein Betriebsrat und keine Gewerkschaft. Und das über einen Anwalt laufen zu lassen, ist auch keine gute Idee...

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