Arbeiten in der Schweiz: Wo wohnen?

5 Antworten

Auf deutscher Seite in Grenznähe wohnen lohnt sich auf alle Fälle als Grenzgänger. Es gibt ein Steuerabkommen Schweiz-Deutschland. Demnach werden die schweizer Steuern in Deutschland angerechnet, Du zahlst dann im Voraus an das deutsche Finanzamt vierteljährlich ein. Unfallversicherung hast Du in der Schweiz (SUVA ist Pflicht).

Danke für Deine Antwort.

Was heißt das genau? Dass ich die in der Schweiz üblichen 20% dann an das deutsche Finanzamt zahle?

Muss ich, bevor ich dann in der Schweiz arbeite, sehr viel organisatorische Dinge und Papierkram erledigen? Was denn alles?

@Alpenjodlerin

Google mal unter Grenzgängerinformation Schweiz, da findest Du bestimmt Antworten auf Deine Fragen. Dein zukünftiger Arbeitgeber hilft Dir auch, weil er sich auskennt. Das deutsche Finanzamt kann Dich auch beraten.

Hallo, Ich wohnen in Deutschland besser gesagt in Konstanz, ich arbeite in konstanz und meine frau in schweiz, also wissen ihr was? Ich und meine frau betzahlen an der Deutche stadt fast 9.000 € im jahr an Steuer, und weist ihr was betzhalen ich an mieten? 950€ ietzt in kreuzlingen habe ich 3 zi. Wohnung für 1300 fr. gefundet die sind umgerechnet 1050€ also ich sagen heuch das rendiert in scweiz zu wohnen wenn dort arbeitst, weil der deutsche Stadt will 20% won das einkommen von meine Frau one das der deutsche stadt an meine Gibt, an krankeit, arbeitslosgeld, und rente, das ist eine betrüg núr weil ich in adeutschland wohnen? Und nicht vergessen in Konstanz die mieter sind fast wie Kreuzlingen

Hallo Jodlerin Fakt ist: die Steuersätze sind in der Schweiz deutlich niedriger als in Deutschland, die Solzialabgaben sowieso. Wohnungen und Lebenshaltungkosten deutlich höher. Ich betreue einige Umzügler: es lohnt sich fast immer. Allerdings es funktioniert nur, wenn Du in die Schweiz umziehst, sonst bleibst Du in Deutschland voll steuerpflichtig. Bei sehr niedrigen Einkommen kann es sich lohnen, in Deutschland zu bleiben, da ja auch Wegekosten anfallen. Aber in allen anderen Fällen kaum. Für persönliche Fragen wende Dich via urs.loew@loewit.ch direkt an mich. Viel Glück.

Soweit in Ordnung, allerdings ist bei den Sozialabgaben auch festzuhalten, dass diese nicht die Leistung der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung erbringen und alles zusätzliche teuer bezahlt werden muss.

Interessant in der Schweiz wirds als Alleinstehender, das das Steuersystem nicht den Gerechtigkeitssinn des deutschen Systems hat.

Als Familie hats in der Schweiz keinen Wert, wenn man einen einigermaßen Lebensstandard haben will, denn die direkten Abgaben sind zwar tatsächlich niedrig, dies wird aber durch die indirekten Abgaben mindestens kompensiert, was mit ein Grund dafür sein dürfte, dass 1% der Schweizer in Deutschland wohnen.

Bei der Frage nach dem Wohnort wäre interessant, was Du meinst mit "regelmässig nach Hause fahren" - dann hättest Du ja zwei Wohnungen, die du auch zahlen müsstest - oder? da du allerdings auch dort steuern zahlst, wo du wohnst, wäre daher Aargau erstmal besser. Lebenshaltungskosten in CH sind höher. Aber viele (und auch viele Schweizer) decken sich in Deutschland im Supermarkt ein, wenn sie grenznah wohnen. Du fragst wer dich ein wenig beraten kann, was es noch zu beachten gilt.... nunja, ich denke ich könnte evtl. - schau mal in mein Profil, dort findest du einen Link zu einer webseite, über die kannst du mich auch kontakten, bei interesse. Gruß JLCLMS

Hallo Alpenjodlerin

Ich betreue seit Jahren sowohl Grenzgänger, als auch Aufenthalter. Meist wird nur der finanzielle Aspekt diskutiert. Steuern, Sozialabgaben, Krankenversicherung etc.

Im Grunde wird aber kaum darüber gesprochen ob sich "der Deutsche" in der Schweiz auch wirklich wohl fühlt.

Ich hatte letztes Jahr eine sehr hohe Anzahl an Aufenthaltern die wieder nach Deutschland zurück gezogen sind, weil Sie sich einfach nicht wohl gefühlt haben in der Schweiz. Sie haben ihre Arbeitsstelle zwar in der Schweiz beibehalten, haben aber den Grenzgängerstatus (wieder) angenommen.

Bitte unterschätze dieses Thema nicht. Du ziehst in ein fremdes Land und in diesem fremden Land ist halt nun mal einiges anders. Es stellt sich trotz evtl. finanzieller Vorteile (wenn die dann wirklich so groß sind) die Frage ob sich der nicht wegzudiskutierende Aufwand für eine befristete Stelle wirklich lohnt.

Bezüglich der Krankenversicherung hat der Grenzgänger auf jeden Fall mehr Möglichkeiten als der Aufenthalter. Aber auch das sollte bei Deiner Entscheidung nicht die Rolle spielen.

Tigrillo antwortet da auf einer ähnlichen Ebene. Stelle nicht das finanzielle in den Vordergrund, sondern fühle Dich auch wohl bei der Entscheidung. Das fremde Land kann sowohl eine Bereicherung für Dich sein, es kann aber auch zur Belastung werden. Meiner Erfahrung nach ist das eine grundsätzliche Typenfrage (introvertiert, extrovertiert etc.) Und vorallem muss man sich das sehr genau überlegen, wenn Familien hinten dran hängt.

Viel Glück, wie auch immer Deine Entscheidung ausfallen wird.

http://www.youtube.com/watch?v=EtOJC1bTEsg

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