AOK abmelden und dann nach paar Jahren wieder ohne Probleme anmelden?

5 Antworten

jedoch kriegt man meines Wissens nach keine Strafe wen man keine hat.

Dem ist nicht so. Genau wegen dieser KVP wurde mir der höchste Satz aufgebrummt und knapp 2500,-€ (nach)zahlen durfte. Wenn man so will, teures Lehrgeld gezahlt. 

Was jetzt deine eigentlich Frage angeht: Wenn du dich ordentlich abmeldest, es eigentlich keine Probleme geben sollte. Mit Gewissheit kann dir das aber keiner sagen, da einzelne Faktoren zu unterschiedlichen Entscheidungen führen können. 

LG medmonk 

Du musst dich auf jeden Fall erstmal mit deiner KK in Verbidnung setzten. Das Jobcenter schickt zwar eine Abmeldung an deine KK, das heißt aber nicht, dass deine Versicherung endet.

Die Abmeldung des Jobcenters sagt der KK nur, dass du kein ALG II mehr beziehst. Wenn deine KK nicht erfährt, dass du ins Ausland verziehst, dann wird sie dich einfach obligatorisch in Form eine freiwilligen Versicherung weiterversichern und hierfür Beiträge von mehr als 700 Euro monatlich verlangen.

Jetzt zur Beendigung. Wenn du nach Russland verziehst kann die Mitgliedschaft bei deiner Krankenkasse beendet werden. Nach aktuellem Recht kannst du auch bei einer Rückkehr nach Deutschland (z.B.) in 2 Jahren wieder in Deutschland versichert werden. Wenn du jedoch nicht versicherungspflichtig wirst (also zum Beispiel nicht arbeitest und kein ALG/ ALGII wieder beziehst) nur bei deiner letzten Krankenkasse sprich deiner aktuellen AOK.

nur beim Jobcenter abmelden reicht nicht aus, um nicht von der Krankenkasse dennoch zur Kasse gebeten zu werden während du im Ausland lebst. hast du dich beim Einwohnermeldeamt mit Verzug nach Russland abgemeldet?

wenn nicht, dann unterliegst du weiterhin der Versicherungspflicht in Deutschland, auch wenn du dich derzeit in Russland aufhälst.

entweder du häufst gerade schon jeden Monat einen Berg Schulden bei der Kasse an, oder alles wird auf einmal fällig sobald du wieder "da" bist.

Wenn du dauerhaft im Ausland lebst, besteht für dich die Versicherungspflicht nicht. Das musst du aber später belegen können.

AlG  steht dir ja auch nicht mehr zu, wenn du dem deutschen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst.

Deine letzte deutsche Krankenversicherung muss dich auch später wieder aufnehmen, wenn du deinen Wohnsitz wieder nach Deutschland verlegst.

Sofern wieder beruflich die Kankenversicherungspflicht in Deutschland eintritt, muß Dich die AOK auch wieder aufnehmen; ferner gilt das auch für Personen, die sich freiwillig krankenversichern dürfen (sowohl für gesetzliche als auch für private Krankenkassen).

In Deutschland besteht eine generelle Pflicht eine Krankenversicherung zu haben (entweder als Pflichtmitglied oder als freiwilliges Mitgleid) - es ist allerdings nicht strafbar, keine Krankenversicherung zu haben, aber man muß die Beiträge für den Zeitraum des Nichtversichertseins dann nachzahlen.

Also wenn ich mich dann wieder bei der Aok anmelden will muss ich nachzahlen, wenn nicht ,dann nicht?

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