Anzeige wegen übler Nachrede - Erfolgsaussicht?

2 Antworten

Es ist doch fraglich, ob mit einer Anzeige das Problem aufhört. Es bringt schließlich den Sohn in einen massiven Loyalitätskonflikt zwischen Mutter und Freundin. Momentan geht der Konflikt von der Mutter aus und aus der Erzählung liest man nix darüber, wie sich der Sohn positioniert. Ich unterstelle mal, dass er sich nicht deutlich gegen seine Mutter wehrt. Er sitzt das aus. Er ist nämlich m.E. der einzige, der sich da klar bekennen müsste und seine Mutter in die Schranken weisen könnte.

Mich würde mal interessieren, wie die Freundin eigentlich von diesen Vorwürfen erfährt., wenn diese ihr gegenüber nicht geäußert werden. Wohl von ihrem Freund? Dann hat sie ein echtes Problem. Denn statt dass ihr Freund den Konflikt mit seiner Mutter selbst austrägt, reicht er ihn an seine Freundin weiter. Am Ende - also wenn man dann vor Gericht stünde - wird er sich von seiner Freundin abwenden und sich mit Mama versöhnen.

Die Freundin sollte das Thema wenig bis gar nicht mit ihrem Freund diskutieren, es vor allem nicht persönlich nehmen (die Mutter würde jede andere auch beharken) und sich auf eine freundliche Distanz zurückziehen. Soll die Mutter sich mit ihrem Verhalten selbst diskreditieren. Und vor allem muss der Sohn sich dringend mit seiner Mutter auseinandersetzen. Vielleicht kann er ja bei Schwester und Vater Unterstützung finden?

Naja das ist ne verzwickte Sache... Theoretisch ist es möglich da ja der Tatbestand einer üblen Nachrede vorliegt.... Die Erfolgsaussichten sind aber eher schlecht bzw ist der Kosten / Nutzen Aufwand zu gering. Sollten sich Freundin und Freund entschliessen ein gemeinsames Leben zu führen und vielleicht auch zusammenziehen,die Behauptungen aber nicht aufhören oder gar grössere Ausmaße annehmen. KANN man über eine Unterlassungsklage nachdenken. Gruss Frösi

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