anzeige wegen rechts überholen?

5 Antworten

Klingt so, als ob es jemand ist, de dich extra dazu provozieren wollte, daß du etwas machst, damit er dich anzeigen kann. Also in der Stadt hast du ja generell sowieso freie Fahrspurwahl. Das heißt, daß du rechts vorbei bist, spielt keine Rolle. Du hättest nur nicht auf der Busfahrspur fahren dürfen und zudem darfst du natürlich nicht schneller 50km/h gewesen sein.

Ich denke, bleib du erst einmal ruhig, bis du irgend etwas offizielles hörst. Angenommen, er meldet das wirklich bei der Polizei, dann wird die sicher mal bei dir vorbeikommen. Und dann erzählst du denen Sachlich, wie das abgelaufen ist. Und äußer auch den Verdacht, daß er dich zu dieser Ordnungswidrigkeit provoziert hat um dich anzuzeigen. Dafür spricht auch, daß er er ständig grundlos bremst, aber kaum bist du an ihm vorbei, fährt er so, daß er an dir dranbleibt. Also das schlimmste, womit du rechnen mußt, ist ein Verwarndungsgeld für das Nutzen der Busspur in Höhe von 15 Euro.

einfach kindereien,ich würde jedem von euch 20 euro abknöpfen dann könnt ihr über euer verhalten nachdenken und seit billig davongekommen

rechts überholen auf der busspur ist nicht o.k. -- aber polizei spielen auch nicht

Innerhalb geschlossener Ortschaften ist das Rechtsüberholen auf einem von mehreren markierten Fahrstreifen für eine Richtung zulässig. Ordnungswidrig war also lediglich die Benutzung des Sonderfahrstreifens als Nichtberechtigter (15 Euro).

Ach, du warst mit dem Roller unterwegs? (naja, für Klasse B wäre die Zeit seit Ausbildungsbeginn ja auch etwas knapp geworden :D).

Aber mach dir keine großen Sorgen, denn ich gehe davon aus, dass der keine Anzeige erstatten wird, schneidet er sich doch durch seine mehrfache Lichthupe + dichtes Auffahren ins eigene Fleisch. Denn DAS würde wesentlich teurer als was dich erwarten würde:

Entweder:

  • Innerhalb geschlossener Ortschaften rechts überholt: 30 €, oder
  • Sonderfahrstreifen für den Linienverkehr unberechtigt benutzt: 15 €

Beides "nur" OWi's im Verwarngeldbereich.

Weiterhin also viel Erfolg und Spaß bei deiner Ausbildung zum Berufskraftfahrer. ;)

Anmerk.: Vorausgesetzt, es würde dir überhaupt ein nicht erlaubtes Rechtsüberholen vorgeworfen. Denn innerorts darf bei mehreren Fahrspuren je Fahrtrichtung ja rechts schneller als Links gefahren werden. ;)

Hast du einen Bus gefahren? Ich denke nicht^^.. Naja, bei einer Anzeige kann er das eh nicht beweisen, es seid denn er hat die Aktion gefilmt.

Die Zeugenaussage des Überholten ("Personalbeweis") genügt grundsätzlich zu einer Verurteilung des Überholers. Ein Foto- oder Videobeweis ist nicht grundsätzlich erforderlich.

Allerdings sollte sich der Überholte gut überlegen, ob er Anzeige erstatten will, denn der Überholer hat lediglich eine Ordnungswidrigkeit begangen (Nichtberechtigtes Benutzen eines Sonderfahrstreifens für Omnibusse, 15 Euro Verwarnungsgeld, BKat.-Nr. 147) während der Überholte möglicherweise eine Straftat (Nötigung, § 240 StGB, Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe) versucht bzw. begangen hat, indem er zunächst "auffällig häufig" bremste und anschließend unter Betätigung der Lichthupe dicht auffuhr.

@JotEs

Also könnte ein ''Knöllchen-Horst'' einfach jeden Anzeigen und müsste das nichtmal beweisen? Da könnte ja jeder, jeden anzeigen auch wenn es garnicht stimmt und würde damit durchkommen. Ich kann mir nicht vorstellen das es so ist. Jemand muss erstmal beweisen das der andere tatsächlich rechts überholt hat bzw auf der Busspur.

@KanDoo91

Also könnte ein ''Knöllchen-Horst'' einfach jeden Anzeigen und müsste das nichtmal beweisen?

Die Aussage eines Zeugen IST grundsätzlich ein hinreichender Beweis für eine Verurteilung.

Jemand muss erstmal beweisen das der andere tatsächlich rechts überholt hat bzw auf der Busspur.

Wenn der Richter den Zeugen bzw. seine Aussage für hinreichend glaubhaft hält, dann kann er den Betroffenen auch ohne jeden weiteren Beweis ( verurteilen. Gerade deswegen ist "Knöllchen-Horst" ja so "erfolgreich"!

Da könnte ja jeder, jeden anzeigen auch wenn es garnicht stimmt

Genau, aber wenn es nicht stimmt, dann muss der Anzeigender bzw. der Zeuge damit leben, dass die für falsche Verdächtigung bzw. uneidliche Falschaussage oder gar Meineid angedrohte Strafe (Freiheitsstrafe oder Geldstrafe) wie ein Damoklesschwert über seinem Kopfe hängt. Diese Aussicht schreckt doch mehr Leute von wissentlich falschen Anzeigen ab, als man denken mag.

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