Anzeige wegen Betrug bei Ebay Kleinanzeigen?

5 Antworten

Solange du einen Kaufvertrag vorzulegen hast bzw eine "Bestätigung" Seiten eBay's sollte eine Anzeige kein Problem sein und ist auch ratsam.

ebay hat mit ebay-kleinanzeigen aber nichts zu tun. da gibt es keine nachweise von ebay

Ebay-Kleinanzeigen ist lediglich ein Anzeigenportal und hat nichts mit Ebay zu tun. Wer da Fremden einfach Geld schickt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die Richtlinien sagen ja schließlich: Abholung gegen Barzahlung.

@schweinischlau

Pfft. Wenn man jemandem Geld auf ein Bankkonto schickt, ist man relativ sicher.

Es muss ja irgendwo eine Zahlbestätigung zum Ausdrucken oder so vorloegen. Irgendwas halt.

@Rektalriss

Da ist auf alle Fälle die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer da.

Und die Überweisung durch Paypal ist auch nachvollziehbar.

richtig. Ebay Kleinanzeigen übernimmt (zumindest in 99% der Fälle) keine Haftung

ach so, wenn sogar auf ausschließliche Barzahlung aufmerksam gemacht wird hat der Fragesteller höchstwahrscheinlich den kürzeren gezogen.

@Rektalriss

Das ist doch völlig schnuppe.

Und wenn bei Ebay 100 mal steht, dass man Barzahlung bei Abholung vereinbaren soll.

Wenn man es nicht macht, ist und bleibt es ein Betrug und den kann man anzeigen.

Ebay steht nicht über dem deutschen Gesetz.

@Menuett

Mag ja sein. Aus diesem Grund empfiehlt eBay Kleinanzeigen den Käufern aber die Abholung + Barzahlung bzw. warnt im Umkehrschluss vor der Zahlungsmethode Vorkasse, weil diese Art für Betrügereien prädestiniert ist.

Eine Anzeige bringt dir dein gesendetes Geld aber nicht wieder. Bei einer Strafanzeigen wird der Verkäufer nur belangt. Aber auch nur dann, wenn dieser erreich- bzw. ermittelbar ist (Kein VPN, keine Fakeaccounts (PayPal & Banken), Sitz nicht im Inland etc.).

Es geht einfach darum, dass die Kunden Ihr Geld nicht einfach in den Wind schießen sollen. Am Ende wird der Kleinanzeigen-Support voll gemüllt mit Anfragen, weil Leute sich nicht an die Empfehlungen halten.

Ebay Kleinanzeigen ist dazu gedacht, Dinge in der Umgebung anzubieten, die derjenige besichtigen und selbst abholen und vor Ort bezahlen kann.

Man kauft niemals dort etwas, was man sich schicken lassen muss, das steht klar und deutlich in den Bedingungen.

Ich fürchte, dein Geld ist weg und den Verkäufer gibt es auch schon lange nicht mehr.

Würde eine Anzeige etwas bringen?

@Koeln12x

Ja, würde sie.

Klar solltest du eine eine Anzeige stellen, damit solchen Betrügern der gar ausgemacht wird.

Davon erhältst du aber dein Geld nicht zurück. Hier musst du einen Mahnbescheid an den Schuldner zustellen lassen.

Viel Erfolg.

Vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen.

Wird sehr schwierig werden, ist immerhin ebay Kleinanzeigen, da passiert das Recht häufig.
Schonmal im Internet über ähnliche Vorfälle (bzw Ausgang) informiert?
Bzw wie viel war diese Ware wert?
Und wieso versuchst du erst 6 Monate später etwas dagegen zu unternehmen?
Mfg

Waren knapp 500 Euro. Ich sehe es nun als Lehrgeld. Habe denjenigen immer Zahlungserinnerungen über PayPal geschickt, aber bis jetzt ist ja nichts passiert. 

@Koeln12x

du kannst dir im Papierwarenladen einen Mahnbescheid kaufen und zum Amtsgericht bringen.

Dazu brauchst Du aber den Namen und die Adresse.

Die bekommst Du nur über eine Anzeige.

Du kannst das Geld trotzdem zurück fordern, es wurde ja keine Leistung erbracht. Die Beweisführung in dem Falle stellt sich als schwierig heraus, deshalb wird eine Anzeige wohl ins Leere laufen, obwohl du sie schon erstatten könntest.

Nein, die Beweisführung ist hier ganz einfach.

@Menuett

Eben nicht so einfach, der Käufer bzw. die Polizei steht hier in der Beweispflicht.

Er / Sie muss beweisen, dass das Paket mit der Ware vom Verkäufer an den Käufer nie abgesendet wurde. Wie soll er das machen, wenn z.B. kein Versand mit Sendungsnummer vom Käufer gewünscht war?  Wenn eine Sendungsnummer vorhanden ist, aber mit der Auslieferung eines leeren Pakets?

Als Versandbeleg reicht hier verkäuferseitig als Beweis die einfache Quittung von der Post. Damit hat er seine Pflicht (Versenden des Paketes / Ware) als Verkäufer erfüllt (Mehr muss er in erster Linie nicht beweisen - nur bei einem begründeten Verdacht). Das Verlustrisiko geht mit der Abgabe bei der Post auf den Käufer über.

Was möchtest Du wissen?