Anspruchsübergang- Brief vom Arbeitsamt?

4 Antworten

Na dann sind dein Anwalt und dein ehemaliger Chef doof. Der Anspruchsübergang schützt den in Vorleistung gegangenen Träger vor Überzahlung. Das Gehalt hätte ggf nach Bezifferung, wie bei der Anmeldung des Anspruchüberganges gefordert, an die Agentur gehen müssen. Leg das Geld bloß beiseite, ein Rückforderungsbescheid wird an dich ergehen. Ich würde erst, wenn es dir schriftlich bescheinigt wird, dass du das Geld behalten darfst, dieses auch ausgeben.

Die Bezifferung, falls noch eine seitens der Agentur erfolgt, findet erst statt, wenn z.b. die Lohnabrechnung 07/18 dort vorliegt.

LG

Irgendwie verstehe ich das nicht... Wieso muss mein Lohn an die Agentur gehen, wenn ich ab September 2018 ALG 1 beziehe. Mein Lohn im Juli wurde nicht ausgezahlt... Nachdem Mein Anwalt Druck bei meinen Chef ausgeübt hat, hat er mir mein Lohn für Juli im Oktober ausgezahlt. Im Juli stand ich ohne Geld da. Jetzt sagst du zu mir, dass ich mein Lohn für Juli der Agentur geben muss, obwohl ich seit 01. 09.2018 arbeitslos bin. Mein ALG 1 erhalte ich seit September.

@Sascha172

Ich sage nicht, dass du deinen Lohn an die Agentur geben musst. Du musst lesen was ich schreibe.

"Das Gehalt hätte ggf nach Bezifferung, wie bei der Anmeldung des Anspruchüberganges gefordert, an die Agentur gehen müssen."

Ggf=gegebenenfalls

Nach Bezifferung=Nach Prüfung ob und wieviel evtl. die Agentur bekommt.

Das hängt von der Art des Einkommens ab. z.B. Resturlaub oder Prämien bzw. Entschädigung en usw.

@Sascha172
Wieso muss mein Lohn an die Agentur gehen, wenn ich ab September 2018 ALG 1 beziehe.

Wenn Du ab September ALG 1 beziehst, darfst Du nicht über Ansprüche gegen Deinen Arbeitgeber verfügen, die sich auf den Zeitraum ab September beziehen.

Davon ist z.B. nachgezahlter Lohn etwa für den Monat Juli selbstverständlich nicht betroffen.

Bekämst Du aber z.B. noch Urlaubsentgelt ausgezahlt für Urlaub, den Du wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr nehmen konntest, stünde dieses Urlaubsentgelt selbstverständlich der Agentur für Arbeit zu.

Wenn du ab Oktober ALG kriegst, ist das der Beginn des gemeinten Zeitraums. Verspätete Lohnzahlungen für die zurücklliegende Zeit, in der du ja ganz regulär gearbeitet hast, sind damit nicht gemeint.

Genau so ist es!

was sagt denn dein Anwalt dazu ?

Joa, seit wann bist du denn arbeitslos gemeldet? Seit wann beziehst du ALG 1?

seit August

Erstattungsanspruch Amt und Jobcenter

Ich habe im Fabruar einen Wegeunfall während der Probezeit gehabt, wesewegen ich gekündigt wurde. Da ich in der Probezeit war, zulässig, da keine Angabe eines Grundes notwendig war.

Da Verletztengeld erst nach abgschlossener Behandlung gezahlt werden kann beantragte ich beim Jobcenter ALG2 damit ich überhaupt Geld zum leben habe.

Folgende Zahlungen wurden mir vom Jobcenter in genannten Zeitraum überwiesen: 26.3: 469,21€ (Muss mit der AOK denke ich mal erstattet werden, da auch hier ein Erstattungsanspruch galt) 31.3: 367,75€ (ALG 2 Satz) 25.4: 1,98€ (Keine Ahnung was das sein soll..) 30.4: 367,75€ (wieder ALG 2 Satz)

Am 21.4 konnte ich endlich meinen ALG 1 Antrag abgeben, weil die einen Schriebs von der AOK wollten. Gemeldet habe ich mich am 13.3 SOFORT da ich ab diesen Tag nicht mehr Krankgeschrieben war.

Jetzt kam zum einen der Bewilligungsbescheid vom Amt und von Jobcenter ein Anlehnungsbescheid.

Im Bewilligungsbescheid steht das dem Jobcenter 1103,25€ für den Zeitraum 13.3 bis Mai einen Erstattungsanspruch geltend gemacht hat. Wie wir aber oben sehen, habe ich für MAI kein Geld erhalten zumal mir ja ALG1 zusteht im Monat MAI. Somit könnte doch lediglich ein Erstattungsanspruch von 735,50€ geltend gemacht werden.

Zum anderen bekomme ich vom Amt nur eine Rückzahlung vom 21.4-304 in Höhe von 277,57€.

Mein ALG1 ist in Höhe von 845,40€ Monatlich. Das Heißt im Zeitraum von März bis ende April sind das insgesamt 1690,80€. Da ich aber ALG 2 bekommen habe abzüglich 735,50€ (Erstattungsanspruch Jobcenter) wären das statt 277,57€ doch eine Nachzahlungvon 955,30€.

Meine Fragen sind nun: - Warum kann das Jobcenter in seinem Anlehnungsbescheid auch für den noch in der Zukunft liegenden MAI etwas Erstattet haben wollen, wenn bis dato ja nichts ausgezahlt werden kann und ich doch ALG 1 Empängerin bin? -Was ist mit den 955,30€? Warum bekomme ich denn den Differenzbetrag zwischen ALG2 und ALG1 nicht ausgezahlt? -Was sind meine Optionen nun?

ich war schon am Montag beim Amt, da ich mich ohnehin wieder Abmelden musste zum 15.5 da ich endlich wieder Arbeit habe (JUHUU). Da wurde mir jedoch als ich dies ansprach nicht weitergeholfen. Angeblich besteht keine Differenz und es wird halt geglaubt was das Jobcenter erstattet haben möchte.

Ich meine, wir reden hier nicht von mal eben 50€ die fehlen sondern es sind jetzt nun mehr 677,73€ (Abzüglich der 277,57€ die schon auf meinem Konto gelandet sind).

Ich hoffe ihr habt gute Ideen oder Tips oder könnt mir irgendwie helfen :)

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