Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 abgelehnt - Widerspruch wie begründen?

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es muss eine 2.Person bei dem Einwurf dabei gewesen sein, die über den Inhalt der Schrift gewusst hat. Diese muss dies dann schriftlich bestätigen. Dies sollte dann ausreichen.

Danke.

mit der Ablehnung kannst du aber sofort zum jobcenter und dort einen Antrag stellen da bekommt er eben sein Geld erstmal von dort bis es geklärt ist. Entweder er kommt zurück ins Alg-1, oder er bleibt im Alg-2.

Es geht ja darum, ob er diese Mitteilung vorgelegt hat. Dass er eine Kopie hat, heißt je erst mal nichts. Selbstverständlich muss er sich abmelden, wenn er in eine REHA geht. Er muss alle Veränderungen mitteilen, dafür hat er beim Antrag unterschrieben.

Ich verstehe dich nicht ganz. Die Agentur für Arbeit hat ihn doch aufgefordert den Antrag auf Reha zustellen. Durch diese letzte Mitteilung hatte er erst Anspruch auf Arbeitsolsengeld 1. Allerdings ist diese Mitteilung nie bei der Agentur eingegangen, vgl. meine Frage.

@zohla

du musst nur einen 2 Zeiler schreinen, dass du Widerspruch einlegst, da die Dokumente fristgerecht vorgelegen sind. als Begründung siehe meine 1. Antwort :D is doch nicht so schwer

@zohla

Woher soll das JobCenter wissen, dass die REHA genehmigt und angetreten wurde?

Gibt es denn überhaupt schon einen Bescheid gegen den man Widerspruch einlegen könnte - oder nur eine mündliche Auskunft ...

wenn es einen Bescheid gibt und rechtzeitig Widerspruch eingelegt wurde, dann müsste die Behuptung natürlich auch irgendwie belegt werden können

nur versteh ich das Problem nicht so ganz .... wenn Dein Freund eine genehmigte Reha hat, bekomt er doch auch Geld (nämlich vom Reah Träger ....) - wozu dann noch Alg1 - doppelte Leistungen gibt es natürlich nicht ....

Ja, es gibt einen Bescheid, nur als Beweis keine Belege für Einschreiben etc., sondern nur als Abschrift das an die Agentur geschriebene Formualr, über die Mitteilung der Reha. Bei der Reha kriegt er kein Geld...

Nur ergänzend zu morphys' Antwort: Die Nachweispflicht darüber, dass ein Schreiben tatsächlich zugestellt wurde, liegt bei demjenigen, von dem es kommt (gilt umgekehrt also auch für Schreiben vom Arbeitsamt/Jobcenter). Die persönliche Abgabe von Dokumenten von der Behörde auf einer mitgebrachten Kopie bestätigen lassen; Versand per Rückschein-Einschreiben + schriftliche Erklärung eines Zeugen, die bestätigt, dass dieses Dokument X am Datum Y in ebendieses Einschreiben eingetütet wurde; Fax mit Dokumentenandruck; Einwurf in den Hausbriefkasten + auf einer Kopie des Schreibens eine schriftliche Bestätigung eines dabei anwesenden Zeugen mit Datum/Uhrzeit. - Man kann auch Akteneinsicht in die eigene (Papier-und EDV-)Akte beantragen und sich ggf. Kopien daraus machen.

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