Anrechnung Berufsjahre ohne Ausbildung

3 Antworten

Du kannst nach 6 Jahren bescheinigter Schrauberei in einer Fachwerkstatt die externe KFZ-Mechatroniker Prüfung vor der IHK ablegen. Die alten Prüfungsbögen kannst du zum Üben kaufen. Die Agentur f Arbeit kann dir auch einen 6 oder 3 monatigen Vorbereitungskurs bezahlen.

Okay mit der Antwort kann ich leben :) Dann werde ich mich mal in die Spur machen....

Bei den altertümlichen Handwerks-Regelungen hier in DE sehe ich keine richtige Chance. Soweit mir bekannt ist, gilt auch jemand, der eine 30-jährige Berufserfahrung ohne Gesellenbrief hat, immer noch als "Angelernter" oder "Laie" und darf z.B. keine Werkstatt eröffnen oder Bremsen reparieren usw.

Das wäre natürlich Schade , ich bin voll berufstätig und habe meine Fix-Kosten und würde jetzt aber gerne mein Hobby zum Beruf machen , aber jetzt nochmal die Schulbank drücken , wäre für mich das Finanzielle aus... :(

ich glaube du mußt wenigstens 10 Jahre in dem Beruf arbeiten.

Okay danke für die schnelle Antwort , wie sicher bist du dir mit den 10 Jahren

kfz ausbildung, nur am putzen

ich fing also vor 1,5 jahren meine Ausbildung an, da musste ich anfangs nur putzen. dann wurde mir gesagt ich soll mal ein wenig warten, das werde schon besser, wurde es dann aber nicht. ich war und bin immer noch nur am putzen, seien es verkaufte Autos, kunden Autos die nach einem wartungsdienst geputzt werden müssen oder sonst irgendwas. auch die Werkstatt.

jetzt bin ich sogar in eine andere Werkstatt-filiale der Firma versetzt worden (vor ca. 1 jahr), anfangs war es dort super, ich konnte endlich was lernen und so richtig mein Freude für diese Ausbildung entfalten. doch dem war nicht so... es stellte sich nach ein paar Wochen heraus das der einzige grund für meine Versetzung der war, das es dort keine Azubis gibt, und die Mechaniker keine lust auf die dreckarbeit hatten, da haben die sich einfach einen von ner anderen filiale schicken lassen... anfangs durfte ich besseres machen weil sie wollten das mir die arbeit gefällt und ich nicht wieder in die ursprungsfiliale abspringe. (dort will ich nicht wieder hin, ist noch viel schlimmer)

wenn ich mich unter meinen berufsschulkolegen umhöre, sagen sie, sie könnten schon dieses und jenes machen, und ich bin seit 1,5 jahren am Autos putzen.

das Problem ist, wenn ich mit meinen Mitarbeitern und dem Chef rede, dann sagen sie immer "das mussten wir damals auch" oder "du bist der erste der sich beschwert". Was soll ich denn gegen sowas sagen ? der Chef hat absolut kein Verständnis für meine Beschwerden (ich äussere das höchst selten, das mir das nicht gefällt, vielleicht 1 mal habe ich was gesagt in der ganzen zeit). die Mechaniker sind, wenn ich sie damit konfrontiere, natürlich gegen mich, weil sie dann selber putzen müssten. es wird erwartet das ich mich sozusagen einfach "aufopfere" und denen die mistarbeit abnehme damit sie es schön haben, und je schöner sie ihren arbeitsalltag sehen desto entfremdeter scheint eine Beschwerde meinerseits, in den augen eines Chefs oder Mechanikers. ihr seht in welcher Zwickmühle ich stecke. es heisst zwar immer, wenn einem der job nicht passt, soll man kündigen, aber in einer Ausbildung ist das nicht so einfach, und das will ich auch gar nicht.

es ist auch so, das der ertrag der reperatur vor meiner Ausbildung steht, das heisst, der Mechaniker macht etwas und lässt das Auto stehen und ich muss es dann putzen damit er etwas neues anfangen kann. so sparen sie zwar zeit für den Mechaniker, aber meinem Chef geht es sowas von am a.rsch vorbei das ich so den ganzen tag nur putze. aber auch wenn wir nichts zu tun haben und der Mechaniker es gut selber machen könnte, von der zeit her, auch dann muss ich es machen, einfach weil sie es anscheisst und ich nur für die dreckarbeit da bin...

und wenn sich der Azubi gegen die ganze Firma wendet dann ist es noch schwierig...

ich sags euch ich mag nicht mehr, manchmal würde ich am liebsten zur tür rauslaufen und nichtmehr wieder kommen...

wie kann ich das meinem Chef und Mitarbeitern wirkungsvoll vermitteln ?

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Förderung schulische (Zweit)Ausbildung

Zu mir: Ich bin 26 Jahre alt, habe eine abgeschlossene Berufsaufbildung im Wirtschaftsbereich, habe Abitur nachgeholt. Bin derzeit in einem Freiwilligendienst und beziehe aufstockend zu dem "Taschengeld" dass ich dort verdiene Hartz 4 um Wohnung und Lebensunterhalt zu finanzieren.

Da ich in meinem Ausbildungsberuf nicht weiter arbeiten will, möchte ich eine Zweitausbildung machen. Berufe wie Logopäde oder Ergotherapeut interessieren mich sehr, doch das Problem ist, dass es schulische Ausbildungen sind, bei denen man KEINE Ausbildungsvergütung bekommt und bei privaten Schulen sogar noch Schulgeld zahlen müsste. Man kann Förderung durch Bafög beantragen. Das Problem ist, dass hierbei bis zum 30. Lebensjahr die Eltern angerechnet werden (danach hat man sowieso keinen Anspruch mehr) und mit Anrechnung meiner Eltern bekomme ich praktisch nichts und kann mir Wohnung und Unterhalt nicht finanzieren. Meine Eltern können mich aber auch nicht mehr mitfinanzieren, auch wenn die Bafögberechnung das wohl suggeriert. Mit 26 und eigener Wohnung kann doch keiner verlangen, dass man wieder zu den Eltern zieht?! Meines Wissens nach kann ich vom Jobcenter/Arbeitsamt aber auch keine Leistung verlangen, da mit Bafög ja "dem Grunde nach" zusteht. Bedeutet, wenn ich prinzipiell Baföganspruch habe - und wenn es nur 2 Euro wären - habe ich keinen Anspruch auf Leistungen vom Jobcenter.

Gibt es noch andere Förderungsmöglichkeiten um eine meiner Wunschausbildungen zu absolvieren, oder kann ich mir das endgültig aus dem Kopf schlagen und MUSS mich nach einer betrieblichen Ausbildung umsehen die vom Betrieb vergütet wird?

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