Angestrebte Verweildauer ein Muss?

2 Antworten

Der einzelne Polizeibeamte hat grundsätzlich keinen Rechtsanspruch darauf, seinen Aufgabenbereich zu wechseln (juristisch: eine Umsetzung vornehmen zu lassen). Ausnahmen bestehen dann, wenn in Laufbahnvorschriften entsprechendes vorgeshen ist, eine Verwaltungspraxis über längere Zeit besteht (Bindung durch Gleichheitssatz) oder eine - ausnahmsweise - bindende schriftliche Zusaicherung vorliegt. Die zitierte Formulierung (wird angestrebt) zeigt zumindest, dass die personalführende Stelle sich Ausnahmen vorstellen kann. Dann müssten aber besondere Umstände gegeben sein. Bei allem ist auch zu beachten, dass die Einhaltung der regelmäßigen Verweildauer auf einem Dienstposten dazu dient, die Vergleichbarkeit von dienstlichen Beurteilungen zu verbessern. So wie die Dinge hier zu liegen scheinen, dürften nur gute Argumente für eine ausnahmsweise vorzunehmende Umsetzung zum Ziel führen.

Hallo Condor3108,

die Frage kann ich Dir leider nicht beantworten.

Der sicherste Weg wäre allerdings, die Frage nicht hier in diesem Forum zu stellen, sondern diese Frage Deinen Personalrat zu stellen, denn der ist für solche Fragen da.

Alternativ kannst Du Dich auch an die GDP oder halt an eine andere Polizeigewerkschaft wenden. Ich weiß ja nicht, ob Du nicht in einer dieser Gewerkschaften Mitglied bist.

Ich würde evtl. auch mehrere Meinungen einholen. Manchmal weiß der eine einen Rat, den der andere nicht kennt.

Und laß Dich nicht durch so blöde Sprüche von Deinem Chef abweisen. Chefs wissen auch nicht alles und haben vor allem nicht immer Recht mit dem was sie sagen.

Schöne Grüße
TheGrow

Vielen Dank für diese Antwort. Ich nehme mir den Rat zu Herzen. MfG

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