angenommen man baut auf einem grundstück ein haus ohne baugenehmigung..... was passiert dann?

5 Antworten

Wenn die für den entsprechenden Bauplatz geltenden Bestimmungen eingehalten wurden, dann könnte es mit einem satten Bußgeld klappen, ansonsten: Abrissbirne.

was genau verstehst du unter geltenden bestimmungen beispielsweise?

@sEvEn16

Es gibt einen Bebauungsplan, in diesem ist festgelegt, wie groß, wie hoch, welche Dachneigung usw. usw.

Nein, es muss nicht zwangsläufig abgerissen werden.

Im (für den Hausbesitzer) besten Fall entspricht das Haus allen baurechtlichen Vorschriften, dann kann es von der Baurechtsbehörde nachträglich genehmigt werden.

Falls das nicht der Fall ist, kommt es drauf an: Die BRB kann verlangen, dass evtl. ein Umbau zu erfolgen hat. Im schlimmsten Fall verlangt sie den teilweisen oder vollständigen Rückbau oder Abriss. Dabei ist halt immer der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten.

Unabhängig davon kann sie dem Schwarzbauer ein ordentliches Bußgeld aufbrummen.

Also, mein Nachbar wollte lt. Bauplan eine Garage mit Abstellraum an der Grenze zu meinem Grundstück mit max. L9m x B6m x H3m bauen. Nun steht im Abstellraum eine Heizungsanlage (Durfte die überhaupt wegen Brandüberschlag dort eingebaut werden, weil an der Grenze stehend?) in der Garage ist jetzt ein Büro und die Garageneinfahrt ist voll verglast. Außerdem ist die Garage 4,5m hoch und es wird auf dem Dach gerade noch eine Umzäunung für eine Terrasse angebracht. Alles ist komplett illegal. Der Hammer ist: Der Bauherr bzw. Nachbar ist Bauunternehmer! Ich würde ja trotzdem gerne helfen : Baulast und Anbauverpflichtung sind baurechtlich nicht möglich, ich glaube der Nachbar wird abreißen müssen.....

Du wirst gar nicht so weit kommen. So bald ein Haus in einer Siedlung ohne Genehmigung gebaut wird wird es die Gemeindeverwaltung irgendwie erfahren und dir den Bau einstellen. Dann braucht es eine nachträgliche Genehmigung, wenn es Genehmigungsfähig ist. Das kann dann schon mal 3Monate bis 1 Jahr dauern. So lange ruht deine Baustelle. Ein Busgeld ist da bestimmt auch noch drin. Viel einfacher ist es den Plan vorher anfertigen und genehmigen zu lassen. Dauert dann keine 14 Tage, wenn es in einem geordnetten Bebauungsgebiet ist.

Der Maurermeister aus Bayern

Einigungen sind in den seltesten Fällen möglich (Die Behörden sehen sowas "hinter ihrem Rücken" ganz und gar nicht gern) Also Abrissbirne her und weg damit

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