Angenommen ich fahre mit einem Fun-Ticket Zug, dass nicht mir gehört, was passiert schlimmstes?

5 Antworten

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gar nicht gut!!! denn wenn die freundi nicht mitspeilt, könnte man dich wegen betrug anzeigen. und deine freundi geht auch nicht leer aus, schleisslich ist so ein ticket normalerweise nicht auf andere personen übertragbar (deswegen ja die sache mit dem ausweis!!). tut man das trotzdem, erschleichst du leistungen, die dir so gar nicht zustehen, das ist eine straftat, und da dich deine freundin auch noch unterstützt hat ( sie hat dir das ticket geliehen, obwohl sie weiss, das sie das nicht darf!!). und da du mit einem ticket tatsachen vorgetäuscht hast ( du hast dich aj als eigentümer eines tickets ausgegeben, das dir gar nicht gehört, um einen wirtschaftlichen vorteil zu haben, denn eine normale fahrkarte wäre ja teurer geweswen), fällt das unter betrug. dazu hast du in einem formilar, das zum rechtsverkehr gedacht ist auch noch falsche angaben gemacht. diese angaben waren ja personendaten von einer anderen person, das formulr wird ja gebraucht, um feestzustellen, ob du diese perosn bist. so en gefälschtes formular ist eine gefälschte urkunde, also unter umständen auch noch urkundenfälschung dazu. das ist ebenfalls eine straftat. je nachdem, wie alt du bist, kann das verdammt teueer werden. von geldstrafe über sozialarbeit bis hin zu haftstrafe ist viels drin, das sind beides ja keine kavaliersdelikte. wäre gut zu wissen, wie alt du bist. allerdings..wenn du den ausweis vorzeigen musst, wirst du wohl 16 oder älter sein...bei 40€ wird es nur mit sehr viel glück bleiben, dann nämlich, wenn die stelle, bei der du den ausweis vorzeigen musst, nicht merkt, das deine freundi nicht die ist, die erwiwscht wurde...wenn das aufleigt, habt ihr beide ein gewaltiges problem.

nur mal den betrugsparagraphen zum lesen aufgeführt:

§ 263 Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter 1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat, 2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen, 3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt, 4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht oder 5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.

(4) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.

(5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.

(6) Das Gericht kann Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).

@colt1212

und dann die urkundenfälschung

(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter 1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Betrug oder Urkundenfälschung verbunden hat, 2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt, 3. durch eine große Zahl von unechten oder verfälschten Urkunden die Sicherheit des Rechtsverkehrs erheblich gefährdet oder 4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht.

(4) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer die Urkundenfälschung als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.

@colt1212

danke zwar für den stern, aber den habe ich so nicht verdient......

Hättest du bei der Kontrolle direkt angegeben, dass du dein Ticket vergessen hast, wäre das alles kein Problem gewesen. Du hättest deine Personalien angegeben, das Ticket nachträglich vorgezeigt, eine kleine Bearbeitungsgebühr gezahlt, und die Sache wäre erledigt gewesen.

So hast du aber einen Betrug begangen und mit der Angabe der falschen Personalien deine Freundin ganz schön in die Sch... geritten. :-(

Auch Beihilfe zum Betrug ist übrigens strafbar.

richtig, aber da steckt ja nicht nur betrug dahinter, mit dem ausfüllen eines formulars mit falschen daten ist auch ene urkundfälschung möglich...

Du hat da einen feinen Betrug begangen. Neben den 40 Euro ist durchaus noch eine Anziege denkbar. Beförderungserschleichung und Betrug.

Du kannst nur hoffen, dass deine Freundin da mit spielt und für dich den Ausweis nachzeigt und nix auffällt.

... wobei die Freundin da erst einmal erklären müsste, wieso sie ihren Namen, ihr Geburtsdatum und ihre Adresse falsch angegeben hat.

Ich weiß nicht, ob sich ein Betrug so einfach vertuschen lässt...

@Rolf42

@ rheinflip....nicht zu vergessen die urkundenfälschung!! formula für den rechtsverkehr mit falschen personalein ausgefüllt, somit falsche tatsachen angegeben!!

Hallo josanni,

dann hast Du aber ein riesen Glück gehabt.

Die Deutsche Bahn versteht bei sowas keinen Spaß, die rufen´gleich die Bahnpolizei und die wiederum machen dadraus gleich zwei Straftaten, nämlich Erschleichen von Leistungen gemäß § 165a StGB und noch zusätzlich wegen Urkundenfälschung gemäß § 267 StGB.

Ein nachträgliches ziehen der Tickets ist dort bei der Bahn nicht möglich. Dort kannst Du in den 2 Wochen allenfalls eine Fahrkarte, die Du Zuhause vergessen hast nachreichen.

Im übrigen frage ich mich, wie die die falschen Personalien aufnehmen konnten, denn etweder man hat einen Ausweis bei sich oder die rufen ebenfalls die Bahnpolizei um die Personalien zweifelsfrei feststellen zu können.

Muss mich korrigieren,

es liegt natürlich keine Urkundenfälschung vor. Unter Fun-Ticket habe ich verstanden, dass dass so ein selbst hergestelltes Spaß Ticket ist. Das Fun-Ticket ist ja eine reguläre Fahrkarte, nur dass diese nicht Dir gehörte. Aber wenn Du Dich für den Inhaber des Tickets ausgegeben hast, würde wie schon von Rheinflip angeführt ein Betrug vorliegen.

@TheGrow

@ the grow: nein, du hast sehr wohl recht mir urkundenfälschung!!! das formular, das sie ausgefüllt hat, ist ja eine urkunde, wird ja im rechtsverkehr gebraucht. und eine urkunde gibt ja auskunftr über tatsachen, in diesm falle über die personalien. die sind hier aber nicht die richtigen, also falsche angaben, somit sehr wohl eine urkundefälschung, du hast dich nicht geirrt. übrigens: sie schreib ja nicht, das sie mit der deutscehn bahn fuhr. wenn es also ein ticket eines verkehrsbetriebes war, rufen die nicht die bahnpolizei (die esw übrigens gar nicht mehr gibt, das ist jetzt die bundespolizei!!), auch die kontrolleure der deutschen bahn rufen immer seltener die polizei, sondern lassen sich ein formular ausfüllen oder füllen es selbst aus. zum rufen der polizei wegen einer ordnungswidrigkeit (was das schwarzfahren nun mal ist) rufen die nicht mehr nach der polizei.

@colt1212

Hallo colt1212,

also das falsche Ausfüllen der Datenkarten laut aktueller Rechtsprechung keine Urkundenfällschung. Wenn diesen Datenblatt jedoch der Polizei vorgelegt wird und nicht dadrauf hingewiesen wird, dass das die Daten nicht Korrekt sind, liegt eine Ordnungswidigkeit gemaß § 111 OWiG vor und kann bis zu 1000,- Euro Bußgeld belegt werden. Vom Gedankengang hätte ich Dir allerdings auch recht gegebene, aber entsprechende Urteile sagen was anderes aus.

Und die Bahnpolizei gibt es übrigens immer noch. Früher gehörte sie zum Bundesgrenzschutz, der nun in die Bundespolizei umbenannt wurde. Die Aufgaben und Dienststellen der Bahnpolizei haben sich aber nicht verändert.

Und zum Thema, Schwarzfahren und Ordungswidigkeit. Schwarzfahren war noch nie eine Ordnungswidrigkeit und ist auch immer noch keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch § 265a (Frage mich gerade wie ich in meinen letzten Treads auf 165 gekommen bin)

Zum Thema, ob die Bahner immer weniger die Polizei rufen kann ich nur auf die Dienstanweisung der Bahn hinweisen. Laut der ist ganz explizit die Polizei zu rufen, wenn die Person sich nicht durch einen Ausweis ausweisen kann. Der Grund ist klar. Wenn die Bahn eine Strafanzeige stellt und die Daten sind falsch, bekommt die Bahn gehörig Ärger vom Gericht. Ich kann auch angeben, ich Heiße Mx Mustermann und wohne in der Musterstraße1 in Musterstadt. Der Bahner hat doch vor Ort garnicht die Möglichkeit zu überprüfen, ob ich auch der Max Mustermann bin. Könnte ja zum Beispiel immer schwarzfahren und eine Person angeben, die ich nicht leiden kann. Die würde ja wegen mir eine Strafanzeige nach der anderen bekommen. Vor allem, glaubst doch nicht, wenn es wirklich zu einer Gerichtsverhandlung kommt, dass ein Jahr später der Bahner noch sagen kann, ob der der auf der Anklagebank sitzt auch der ist, der ihm vor einem Jahr den Strafzettel gegeben hat.

Denke mal die privaten Bahnen haben eine ähnliche Dienstanweisung.

@TheGrow

ich gin ja davon aus, das dsas der polizei vorgelgt wird...wohl falsch angenommen..ich dachte, das datenblatt wird ja als urkunde gehandhabt, weil ja festgestellt werden muss, ob nun die person, die das ausgefüllt hat, auch die ist, der dr ausweis gehört bzw. einen hat. daher ging ich von einer urkunde aus....

das mit der bahnpolizei meinte ich auch so, wie du das auch geschreiben hast...

Der geliehene Ausweis ist so viel wert wie gar keiner.

Zeigst Du Dein Ticket innerhalb der Frist nach, kostet das nur eine kleine Gebür die vom Verkehrsverbund abhängt. Sollte nicht mehr als €10 sein.

Wenn Du die Frist verstreichen lässt, bekommst Du eine Anzeige und darfst das volle erhöhte Beförderungsentgeld + Gebüren zahlen, das kann dann bis zu €80 kosten wenn Du dich da quer stellst. Irgendwann bist Du bei einigen hundert Euro und der Gerichtsvollzieher kommt.

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