Anderen auf der Autobahn bei Panne helfen?

5 Antworten

Ich würde sagen, Ja, Du darfst und sollst sogar helfen - wäre es ein Unfall oder der Faher / die Fahrerinn hatte z. B. einen Infarkt, MUSST Du theoretisch sogar helfen, andernfalls könnte man Dich wegen unterlassener Hilfeleistung dran kriegen.

Bei Pannenhilfe hat m. E. Priorität, das liegen gebliebene Fahrzeug von der Autobahn weg zu bekommen, während der Vorbereitungen dazu muss natürlich erstmal entsprechend abgesichert werden. Wie das zu machen ist, hängt vom Einzelfall ab. Hat des liegengebliebene Fahrzeug z. B. eine Reifenpanne, ist es m. E. sinnvoll mit Warnblinker dahinter stehen zu bleiben, damit Dein Fahrzeug Dich bei der Pannenhilfe (Reifenwechsel) schützt, noch etwa 100 m weiter zurück sollte dann das Warndreieck stehen. Muss abgeschleppt werden, musst Du natürlich vor das Pannenfahrzeug fahren, auch hier mit Warndreieck min. 100 m rückwärts absichern, bis alle Vorbereitungen getroffen sind, Warndreieck wieder einsammeln und langsam und mit Warnblinker auf der Standspur bis zur nächsten Ausfahrt schleppen, auch wenn das dann ein Rastplatz ist - von hier kann das kaputte Auto mit einem Transporter abgeholt oder vielleicht auch vor Ort repariert werden.

Das ist das, wie ich mich in Deutschland verhalten würde, aber ich nehme nicht an, dass das schweizer Recht wesentlich anders ist ...

Ich sehe Deine Antwort incl.die Absicherung mit dem Warndreieck hinter dem Pannenfahrzeug ja gut.

Abee warum empfiehlst Du, mit dem funktioniernden Fahrzeug auf der Bahn bereits vor dem Pannenfahrzeug anzuhalten ?

Die Insassen müssen ohnehin raus und nach Möglichkeit hinter die Leitplanke.

Du selbst kannst aber erst einmal garnicht wissen, was Grund der Panne ist. Also fährst Du mindestens vorbe und hältst danach auf dem Seitenstreifen um an der Beifahrertüre auszusteigen und hinter die Leitplanke zu kommen. Dann geht man hinter der Planke ( soweit möglich ) zum Pannenfahrzeug zurück.

Dannsollte man nach absicherung seinerseits ( Warndreieck richtig aufgestellt ), vermuteter Grund der Panne und ggf. gerufene Pannendienste anfragen.

Man sollte abr in Fahrtrichtung nicht breits vor der Pannenstelle auf der AB abbremsen, denn evtl. Abschleppen oder Anfahren zur Fortfahrt darf nicht aus dem Stand an dem Pannenfahrzeug vorbei über die Fahrspuren erfolgen.

Sicherung per Fahrzeug vor der Pannenstelle ist der Polizei auf der AB vorbehalten.

@Parhalia

bitte VOR dem verlassen des fahrzeugs die warnweste anlegen.

die sollte aus diesem grund gut greifbar im fahrgastraum untergebracht sein.

bei liegenbleiben auf der LINKEN fahrspur, zwischen die mittelleitplanken gehen, KEINESFALLS die fahrbahn überqueren. etwa 200m zurücklaufen, um wirklich sicher ausserhalb der gefahrenzone zu sein!!!

Laut Schweizer Recht ist das Abschleppen im Pannenfall auch durch Private erlaubt aber nur bis zur nächsten Ausfahrt. http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19620246/index.html allerdings würde ich persönlich es nicht machen, wenn irgend was passiert wird man nicht mehr glücklich! Der TCS in der Schweiz funktioniert gut und schnell und die meisten Fahrzeugführer haben eine Versicherung, sei es beim TCS oder bei anderen Versicherungen welche den Einatz des TCS bezahlen.

Hallo,

nach schweizer Recht kann ich Dir leider nicht konkret helfen.

Aber selbst das sehr strenge deutsche Recht sagt da schon "jain". Ja unter sehr strengen Auflagen hinsichtlich Notwand und Absicherung der "Unfallstelle". der Helfer muss dann am liegengebliebenen Fahrzeug vorbeifahren und erst dann rechts ranfahren.

Aber warten wir besser mal ab, was jemand konkret zu schwiezer Recht sagen kann oder wird.

mfg

Parhalia

In der Verkehrsregelnverordnung der Schweiz heißt es:

"Art. 23 Verwendung von Pannensignal und Warnblinklichtern

...

3 Warnblinklichter (Art. 110 Abs. 1 Bst. g VTS) dürfen nur zur Warnung vor Gefahren wie folgt verwendet werden:

a. am stehenden Fahrzeug zusätzlich zum Pannensignal sowie am gekennzeichneten Schulbus beim Ein- und Aussteigenlassen der Schüler (Art. 6 Abs. 5);

b. am fahrenden Fahrzeug, namentlich vor einer unvermutet auftauchenden Unfallstelle, einem Fahrzeugstau oder auf Autobahnen und Autostrassen beim Abschleppen"

Das müsste m. E. nicht erwähnt werden, wenn das Abschleppen auf Autobahnen verboten wäre ...


Übrigens ist in Deutschland zum Führen des abgeschleppten Fahrzeugs nicht einmal eine gültige fahrerlaubnis notwendig (nur so nebenbei...)

dann lies das entsprechende gesetz.

nein. du solltest es nicht tun. das abschleppen.

landstrasse: du benötigst eine abschleppstange - sonst erlischt bei unfall der versicherungsschutz. ausserdem ist die sowieso sicherer. das zugfahrzeug muss ein höheres zulässiges gesamtgewicht haben, als das gezogene fahrzeug. du musst das zulässige gesamtgewicht beider fahrzeuge addieren. übersteigt es 3,5t, benötigst du einen LkW-führerausweis.

hilfe darfst du leisten. aber eher technische hilfe...

ach ja - mit lernfahrausweis darfst du selbstverständlich nicht abschleppen.

hast du nicht vor, zu helfen, das eigene tempo verringern und wenn möglich, ausweichen.

nicht vergessen, wieder rechts rüberzufahren...

schweizer autobahndreikampf? notorisches linksfahren, extremes drängeln, rücksichtsloses einspuren im schleichtempo. - nicht zu vergessen die kür: rechts überholen.

Son Quatsch!

Auch wenn du Punkte sammelst, solltest du dich doch an die Wahrheit halten!

Wo steht das mit der Stange geschrieben?

@guru61

wie lang ist der anhalteweg bei 50 km/h?

jede wette, er ist länger als 7m...

es wird ja in der schweiz sehr viel wert auf individualität gelegt...

aber meiner meinung nach kann das überreichen einer flasche mineral bei temperaturen um 30 grad im schatten auch schon echte hilfe sein...

Er lässt sich beim Autofahren zu leicht Provozieren..

Hallo!

Mir fiel es gerade gestern auf. Ich fuhr mit meinem Freund auf Zürich ein Grossteil der Strassen waren 100 Km/h erlaubt. Mein Freund hielt sich nicht ganz daran sondern stellte den Tempomat auf 120 Km/h und blieb auch auf der linken Spur. Von hinten kam ein kleiner Polo und setze den Blinker links. Mein Freund hat ja ein deftiges Auto! (E38 5.4l V12).Und mein Freund kam dann auch nicht auf die Idee die Spur frei zu machen sondern machte einen Kickdown und hatte schlussendlich knapp 180 Km/h auf dem Tacho! Der Polo war zwar weg aber mein Freund bremste nicht ab sondern blieb auf dem Tempo. Gut dann kam ein Baustellen berreich. Richtig eng, 2 Streifen. Erlaubt waren 80 Km/h und auf der ganzen Strecke waren Warnungen das Geblitzt wird. Mein Freund, Tempomat auf 100 Km/h. Von hinten kommt ein R32 und will das mein Freund patz macht. Er kommt natürlich nicht auf die Idee und beschleunigt auf 150 Km/h. Nach ein paar KM war dann die Baustelle zu ende und es waren wieder 120 Km/h erlaubt. Aber mein Freund lieferte sich mit dem R32 ein rennen das bis in die 220 Km/h grenze ging, der Versuch rechts zu überholen kam oft von meinem Freund sowie auch von dem anderen Fahrzeug..

Und ich muss ehrlich sagen ich habe manchmal angst mit ihm mitzufahren!! Hab es ihm auch schon oft gesagt und er meint ''Okej ich achte das nächstemal darauf''.. Er tut es aber nicht weil er sich zu leicht Provozieren lässt. Er lässt sich weder überholen noch lässt er es zu das einer von hinten mit der Lichthupe spielt..

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