Altes Haus kaufen oder neues Fertighaus?

11 Antworten

Also ich würde immer zum NEUEN Haus tendieren.

Erstens du kannst beim Bau exakt nach deinem Wünschen bauen lassen.

Zweitens kannst du die neueste Technik, was Energiesparen angeht einbauen lassen,

Drittens..........es ist NEU und braucht daher erst deutlich später Renovierungsmaßnahmen als ein altes Haus

was bringt mir, wenn ich paar hunderter energie im jahr spare und dafür hunderttausende höhere baukosten habe?

@Moximator

Es geht ja nicht nur um die Energie und DU kannst ja gern ein gebrauchtes Haus kaufen. Ich habe dem Fragesteller MEINE MEINUNG kundgetan

@LittleMac1976

nein, hier geht es mir nur um energie

das ist nämlich ein thema, was die regierung in die köpfe der menschen gepflanzt hat

nur zb die heizanlage, ich habe gas zentral, kostet ca 10k, wenns ganz neu muss

meine schwester hat eine wärmepumpe, kostete 28k, nur für die heizanlage

und die spart nicht sehr viel, wenn strom und gaspreis sich unterschiedlich entwickeln, wird es eher sogar noch schlechter

und das ist nur die heizung

In der jetzigen Marktlage (niedrige Zinsen und große Nachfrage nach Immobilien)  sind unrenovierte, ältere Häuser sehr teuer. Die sind zum Teil teurer, als vergleichbare Neubauhäuser! Deshalb ist es jedenfalls nicht teurer, wenn man gleich neu baut. Ein genauer Vergleich lohnt.

Es gibt keine allgemeingültige Antwort. Ihr solltet eure Wünsche und Bedürfnisse, aber auch Bedenken aufschreiben und genau prüfen.

Ggf. auch von "Experten" prüfen lassen, z.B. mit genauen Kostenvoranschlägen für Renovierungsmaßnahmen usw.

Stellt eine Liste mit wichtigen Faktoren auf, Größe, Lage, Kosten, Möglichkeiten, Zimmerzahl usw.

Vergleicht genau: wenn ihr 1500 Monate (=125 Jahre) lang 200€ höhere Stromkosten zahlt, ist das am Ende so viel, wie euch der Bauplatz kosten würde. Ohne Zinsen, Provision, andere Gebühren.

Denkt auch über Alternativen nach: evtl. könntet ihr ohne allzu große Kosten im (jetzt noch) zu großen Haus eine Mietwohnung, Handwerkerwohnung, Ferienwohnung einrichten. Ihr würdet etwas dazuverdienen und auch einen Teil der Energiekosten "abgeben".

Es gibt zahlreiche Broschüren von der Verbraucherzentrale, und gegen eine (im Vergleich zu Neubau und Umbau) überaus bescheidene Gebühr könnt ihr euch dort auch persönlich beraten lassen. Am besten erst, nachdem ihr selbst schon die wichtigsten Eckpunkte geklärt habt.

Vergesst aber auch nicht, dass das Finanzielle nicht alles ist.

Gerade wenn es um das Elternhaus des Partners geht, fühlen sich viele dort einfach nicht wohl, eher als "Gast" als als neuer Eigentümer, und haben oft auch (unbewusst) die Angst, im Falle einer Scheidung leer auszugehen, damit dieses Haus nicht "geopfert" werden muss...

Auch die Lage solltet ihr bedenken - das Häuschen auf dem Land wird schnell zur Falle, wenn kontakfrudige Menschen dort "festsitzen", weil sie mangels Auto, wegen Kinderbetreuung usw. nicht "einfach so" rauskommen.

Und natürlich muss ein Haus zum Bewohner passen - dabei kommt es aber oft mehr auf die Ausstatung/ Einrichtung als aufs Baujahr an. Lasst euch auch dazu beraten!

Redet nicht nur übers Geld, sondern auch über eure Gefühle, Wünsche, Ängste!

Alles Gute!

Hallo :) vielen Dank für Ihre Antwort.

gebraucht und umbauen

ist günstiger und spart streß

bei neubau hast du IMMER streß, ich kenne niemanden, dessen neubau reibungslos vonstatten ging

aber du musst dich natürlich arrangieren, bei neubau kannst du alles wählen

ihr müsst ja nicht unbedingt die scheune da kaufen, ihr könnt ja auf dem gebrauchthausmarkt auswählen

"bei neubau hast du IMMER streß, ich kenne niemanden, dessen neubau reibungslos vonstatten ging"

Das liegt auch an den Erwartungen, die zwischen Bauherr und Bauunternehmen auseinander klaffen.

Bei Altbau gibt es auch gerne mal eine Wundertüte. Auch da bist du vor Überraschungen keineswegs sicher und eine reibungslose Sanierung klappt meist nur dann, wenn man ausreichend Geld oder/und Zeit hat.

@SirKermit

ich hab skill over 9000

ich bewerte auch immobilien

ja, aber wenn du das gar nicht kannst, kannst du dich bankrott machen

es steht und fällt mit dem objekt, auch bei mietkasernen

@Moximator

"ich hab skill over 9000"

Schön für dich, aber was nützt und das und was hat das mit meiner Anmerkung zu tun?

Wie ich schon sagte, die Erwartungen und die damit eventuell verbundenen Kosten sind das eigentliche Problem. Dass ein Bauherr seine eigenen Fähigkeiten überschätzt, ist noch eine ganz andere Baustelle.

Beim Neubau sind schon viele Beziehungen zerbrochen. Ich selbst habe letzt zwei neue Häuser besichtigt, die wegen Scheidung verkauft werden sollen.

Im Morgenmagazin hat ein Experte einen Neubau mit einem Neuwagen verglichen. Es verliert nach ein paar Jahren extrem an Wert. Also lieber ein Haus kaufen, dass vielleicht 3 Jahre alt ist und schon eine Beziehung auf dem Gewissen hat ;) Sollte ebenfalls einen guten Energiebdarf haben und stiehlt dir weniger Lebenszeit.

Die Beziehungen zerbrechen aber nur dann, wenn man viele Eigenleistungen beim Neubau machen will. Denn viele unterschätzen den Aufwand. Ein nicht fertiges Haus, trotz jahrelanger Arbeit, ist dann eine Belastung für eine Beziehung.

Ihr solltet einen Fachmann holen der sich das alte Haus anschaut damit er einschätzt welche arbeiten wann zu machen sind. Altes haus bedeutet nicht gleich das man ständig große Investitionen bringen muss, gibt ja einen Grund warum es überhaupt și alt geworden ist. Zudem könntet ihr die Bereiche die ihr nicht benötigt vermieten, was euch auch noch zusätzliches Geld einbringt.

Mit einen Neubau könntet ihr genau so Reparaturen vor euch habe mit den en ihr gar nicht rechnet, vor allem wenn ihr baupfutsch habt.

Wie wäre die Option ein bereits exeatierendes Haus zu kaufen?

Bei uns sind die Kosten ebenfalls imens, ein schnödes kleines reihenmittelhaus mit 8qm Garten kostet gerne mal 600.000€, eines was einem gefallen würde nicht unter einer Millionen.

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