Als Verkäufer vom Kaufvertrag zurücktreten?

4 Antworten

Nur mit Einverständnis des Käufers ( Verträge sind bindend, wenn sie nicht rechts- oder sittenwidrig sind )

Naja, ich muss sagen, du warst ziemlich dumm... Aber eigentlich, NEIN :D Ausser der Käufer ist gnädig

Ich weiß :(

Woher der Vertrag ist, ist in der Regel uninteressant. Einfach zurücktreten kannst du nicht, er muss schon zustimmen.

Und was kann ich machen, wenn der nicht zu stimmt? Btw ich habe schon eine anzahlung von 150 erhalten

Du hast einen Vertrag unterschrieben und dich damit bereit erklärt, das Motorrad zu verkaufen. Wenn die Bedingungen für den Kauf vertraglich festgehalten und eingehalten wurden, dann ist das bindend und lässt sich nur mit einer beidseitigen Einverständnis wieder aufheben.

Wenn im Vertrag eine Anzahlung von 150€ festgehalten wurde, die du erhalten hast und du das ganze unterschrieben hast, dann kannst du jetzt nicht einfach sagen, dass du das Motorrad behalten willst. Dann muss der Käufer auch zustimmen.

KFZ Verkauf Privat - Käufer will Rücktritt

Hi,

ich habe vor kurzem mein Auto privat und unter Verwendung des Standardkaufvertrages von mobile.de verkauft. Der Käufer hat das Auto besichtigt und Probegefahren und mir darauf zugesagt. Ein paar Tage später sind wir das Auto zusammen ummelden gefahren - auch hier lief das Auto tadelfrei. 4 Tage nach dem Verkauf tritt der Käufer auf mich zu und möchte vom Kaufvertrag zurücktreten. Das Auto hätte beim Starten einen Schaden am Ölfilter erlitten und musste in eine Werkstatt abgeschleppt werden, in welcher es einer genaueren Untersuchung unterzogen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass auch der Stopdämpfer vornlinks, Bremen hinten & Nachschalldämpfer reparaturbedürftig sind. Ich bin jedoch absoluter Laie und habe davon überhaupt keine Ahnung und von diesen Dingen keine Ahnung gehabt.

Der Kaufvertrag von mobile.de sieht hierfür den Passus vor:

"Das Fahrzeug wird wie besichtigt und unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft, soweit nicht unter Ziffer III. eine bestimmte Zusicherung erfolgt. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus Sachmängelhaftung, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung von Pflichten des Verkäufers beruhen sowie bei der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Soweit Ansprüche aus Sachmängelhaftung gegen Dritte bestehen, werden sie an den Käufer abgetreten."

Dieser soll mich, als Verkäufer, genau vor solchen Forderungen schützen. Jedoch beruft sich der Käufer nun auf Ziffer III. Bei dem Punkt "Das Fahrzeug keine sonstigen Beschädigungen / folgende Beschädigungen" haben wir nichts weiter ausgefüllt oder den Punkt angekreuzt.

Er unterstellt mir nun, ich hätte ihm das Fahrzeug nachweislich als mangelfrei verkauft und der Gewährleistungsausschluss würde nun nicht greifen. Ist das in der Tat hier so?

Vielen Dank

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Roller verkauft - Käufer will Ihn zurückgeben?

Hallo, ich habe vor kurzem einen Roller verkauft. Im Kaufvertrag stand deutlich:

"Reklamation, Rücknahme, Gewährleistung und Umtausch sind ausgeschlossen. Der Roller wird ausschließlich als Bastlerfahrzeug verkauft in dem jetzigen Zustand und spätere Mängel werden nicht anerkannt. Der Käufer erklärt sich mit diesen Bedingungen einverstanden"

Dann habe ich noch die MIR BEKANNTEN MÄNGEL aufgelistet. Weitere konnte ich nicht ausschließen, deswegen habe ichs ja auch als Bastlerfahrzeug verkauft. Außerdem habe Ich Ihm per E-MAIL (!) gesagt, dass der Roller davor durchgecheckt wurde, was aber nicht im Kaufvertrag stand.

Nun kam der Käufer her, hat sich den Roller angesehen, hat weitere optische Mängel erkannt und hat eine Probefahrt gemacht - Hat Ihn trotz weiterer Mängel genommen.

Gut, Kaufvertrag unterschrieben.

Nach 2 Tagen meldet sich der Käufer bei mir per E-Mail und will den Roller zurückgeben, sonst schaltet er nen Rechtsanwalt ein. Er meinte, dass der Kaufvertrag SO leider nicht rechtens ist. (Ich habe den Kaufvertrag selber per PC geschrieben und ausgedruckt, beide haben unterschrieben). Außerdem meinte er, dass niemals ein Rollercheck stattgefunden hat. (Mein Freund hatte den Roller mal für paar Tage ausgeliehen und meinte, dass er es vor Rückgabe nocheinmal durchchecken lässt, was wohl nicht der Fall war.) Es stand aber nichts davon im Kaufvertrag, wurde nur kurz per E-Mail erwähnt.

Nun, ist der Käufer im Recht oder Ich? Wieso sollte der Kaufvertrag nicht rechtens sein? Soll noch ein Stempel vom Staatsanwalt drauf oder was?

Danke euch schonmal für die Hilfe.

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