Als Radfahrer parken

12 Antworten

Lasse es lieber und parke dein Rad ohne Verkehrsbehinderung. Man kann sich auch mehr Ärger einhandeln als man möchte. Aber bitte wenn du den Stress gebrauchen kannst, dann mache es aber knatsch uns hinterher nicht die Ohren voll, du hättest Stress wegen Falschparkens.

Okay?

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

Dein Fahrrad ist rechtlich gesehen ein Fahrzeug, darum darfst du es auch auf Normalen Parkplätzen parken. "Auto"-Parkplätze gibt es nicht. Dein Fahrrad ist aber _kein_ Kraftfahrzeug, daher brauchst du an Bezahlparkplätzen für dein Fahrrad kein Ticket lösen. Es könnte Stress mit Autofahrern geben (wie so oft), sie sind hier aber im Unrecht (wie so oft). Da Fahrräder gemessen am Bedarf im Verhältnis zu Autos bei der Parkplatz-Ausschreibung in den meisten Kommunen krass unterrepräsentiert sind, ist eine Umnutzung von "Auto"-Parkplätzen zu Fahrradparkplätzen moralisch grundsätzlich vertretbar, am einfachsten, in dem erstmal einer dieser mobilen Fahrradständer auf den Parkplatz gestellt wird. Dann Fahren die Autoraudis, die sich ein überall im Straßenverkehr geltendes Vorrecht einbilden dein Fahrrad auch bestimmt nicht so einfach über den Haufen und so manche Kommune hat einen solchen Fahrradstellplatz schon verstetigt, wenn der Bedarf wirklich da ist.

Ich kenn das Problem mit den "engen Straßen" :D Ich muss teilweise mein Fahrrad in eins dieser Baum-Blumen-Beete am Straßenrand stellen, weil kein platz mehr da ist, aber ansonsten krieg ichs mindestens hin das fahrrad ZWISCHEN die geparkten autos zu stellen, das nervt dann auch keinen. wenns alles nix nützt und jemand rumposaunt, dann soll er bitte erklären wie du das problem anders lösen kannst!

Sind ja Tolle Vorschläge, die hier gemacht werden. Nur beantwortet es in keinster weise die Frage. Bei uns in der Strasse gibt es nur einen Gehweg der ca. 1,50m breit ist, und eine Fahrbahn wo am rechten Rand die PKW´s geparkt werden. Es ist eine Öffentliche Strasse, wo jeder Parken kann, also hat niemand einen Anspruch auf einen Parkplatz vor der Tür.Zudem haben wir direkt gegenüber ein Hotel, was auch noch Parkplätze für sich beansprucht. Die Besitzerin Blockiert regelmäßig Parkplätze mit Ihrem PKW, da sie für ein PKW 2 Parkräume blockiert. Da sagt aber niemand etwas. Wir haben 4 Fahrräder, jedes Familienmitglied hat eins. Wenn ich diese 4 Fahrräder auf den Gehweg Parke, regen sich die Fußgänger auf, da sie keinen Platz haben, Parke ich auf der Straße, hängen Nachbarn Zettel drann, mit dem Text: Sehr geehrter Nachbar, sollte sie weiterhin mit ihren fahrrädern Parkplätze blockieren werden wie das Ordnungsamt oder die Polizei informieren. Also wo soll ich mein Fahrrad lassen ? zusammenfalten und in die Hosentasche packen ? Als Radfahrer bin ich genau so mit allen Konsequenzen Verkehrsteilnehmer wie ein PKW und ein Roller oder Motorrad benötigt ja genau soviel Parkraum wie ein Fahrrad. Wenn sich dann Leute aufregen wie Mandek, Zitat: Ich wäre als AUtofahrer sehr sauer, wenn ich durch dich keinen Parkplatz finden würde. die verlangen dann vieleicht dann demnächst, das man sein Auto da wegnimmt, damit er da Parken kann. Und Fahrräder gelten im rechtlichen Sinne als Fahrzeuge. Dazu sagt das Gesetz: Grundsätze zum Parken und Parkverbot Zeichen 314 StVO: ParkplatzGrundsätzlich darf überall dort geparkt werden, wo es nicht verboten ist. Hierbei ist die gesamte Straßenverkehrsordnung in ihrem Kontext zu sehen. Nach § 2 StVO ist die Fahrbahnbenutzung durch Fahrzeuge vorgeschrieben. Dort heißt es einfach: „Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen […].“** Gehwege gehören nicht zur Fahrbahn. Auf Gehwegen darf generell nicht gehalten und geparkt werden, auch nicht halbseitig.**Weiter darf dort geparkt werden, wo es ausdrücklich erlaubt ist, beispielsweise durch Zeichen 314 StVO oder eine Parkflächenmarkierung (§ 41 Abs. 3 Nr. 7 StVO).

Grundsätzlich ist am rechten Fahrbahnrand in Fahrtrichtung zu parken oder auf einem rechten Seitenstreifen, dazu gehören auch Parkstreifen. In Einbahnstraßen (Zeichen 220: ) darf links geparkt werden, ebenso, wenn auf der rechten Fahrbahnseite Schienen liegen. Es ist platzsparend zu parken; das gilt in der Regel auch für das Halten. Überall, wo ein Haltverbot angeordnet ist, darf auch nicht geparkt werden (Quelle: Wikipedia)

Mich erstaunen die zum Teil recht aggressiven Kommentare.

Man muss sich doch einfach nur die Straßenverkehrsordnung durchlesen, die - in meinen Worten, aber gerne nachzulesen - aussagt, dass Räder selbstverständlich im Straßenbereich abgeparkt werden dürfen.

Vollkommen analog zu Autos, d.h. platzsparend (wobei man gerne diskutieren kann, inwieweit Autos denn immer platzsparend abgestellt werden...) und dort, wo kein Halteverbot bzw. Parkverbot (auch für Autos!) gilt.

Alles andere ist eine selbstgebastelte Straßenverkehrsordnung.

Und es gibt ja tatsächlich Menschen, die haben KEIN Auto, KEINE Garage, ja sogar KEINEN Keller - und möchten dennoch mobil sein. Ohne ihren fahrbaren Untersatz, in diesem Falle schlichtweg eben das Fahrrad, IRGENDWO in einer Nebenstraße suchen zu gehen, wo es irgend jemand abgestellt hat, der meinte, er müsste sich mal den Platz für sein Auto freiräumen.


MfG

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