Alkohollieferservice Kleinunternehmen

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Lieferservice heißt, dass vor allem Leute im 4. OB und aufwärts ihre Wasserkisten nach Haus gebracht bekommen wollen. Zu einem bestimmen Zeitpunkt. Daszu brauchst du viele Mitarbeiter, am besten STudenten, die noch Treppen laufen können und das mit 20 kg Belastung. Also nebenbei geht das mit Sicherheit nicht. Ich selbst nehme so einen Service in Anspruch. Der Bedarf ist da. Musst dir aber die Konkurrenzsituation ansehen, also eine Marktanalyse machen. Eine besondere Genehmigung, ob die notwendig ist, okay, zur Not beim Gewerbeamt nachfragen. Oder bei der IHK.

Die Idee hatte ich auch schonmal mit 'nem Kumpel! Falls wirklich was daraus wird, berichte mir bitte, wie erfolgreich ihr damit fahrt! Naja, wichtig wäre auf jedem Fall 'ne Ausweiskontrolle bei 'nem größeren Teil der anwesenden Kunden, weil ich denke, dass ihr dann halt oft auf Homepartys, etc, fahren müsst & dort sind ja manchmal auch viele Minderjährige dabei. Achte einfach darauf, dass ihr keine Probleme mit'm JuSchG bekommt (:

Hallo,
ich kann mir nicht vorstellen, dass man für den verkauf von Alkohol eine Lizenz benötigt.
Man muss das Jugendschutzgesetz kennen und beachten und sollte besser einmal zu viel als zu wenig den Ausweis kontrollieren.

Dort wo Alkohol und Tabakwaren angeboten werden, muss das Jugendschutzgesetz deutlich aus gehangen werden.
Ich denke, dass es bei einem Lieferservice auch nicht anders aussieht.
Ein Werbegag wäre es, wenn ihr den Gesetzestext aufs Shirt drucken lassen würdet.

Aber bevor ihr Euch auf den Lieferservice versteift, oder Euch sogar in Kosten stürzt, würde ich genau prüfen, ob solch ein Service überhaupt von der Bevölkerung angenommen wird.
Die meisten Menschen kaufen Getränke tagsüber im Supermarkt.

Mit den Preisen könnt ihr natürlich nicht mithalten, da ihr nicht in solchen Mengen einkaufen könnt, also der Großhandel Euch solch eine Preisspanne nicht einräumt.
Zudem würden wahrscheinlich die Lagerplätze fehlen.
Hinzu kommen noch die Kosten für Lager, Strom, Sprit, Personal, ....

Bei uns im Edeka kostet die Flasche Diebels z.B. 69 Cent + 8 Cent Pfand also incl. Pfand 77 Cent.
Der Kasten mit 20 Flaschen kostet 9,99 zuzüglich 3,10 Pfand (1,50 Kasten + 20 x 8 Cent).

Im Kiosk bei mir um die Ecke kostet 1 Flasche Diebels 1,20 inklusive Pfand.
Das wäre also 43 Cent mehr.

Allerdings ist das Bier gekühlt, welches natürlich Strom kostet, im Supermarkt ist es ungekühlt.
Wenn ich mir nachts noch Getränke liefern lassen würde, würde ich gekühlte Getränke erwarten.

Wenn man im Kiosk einen Kasten kaufen würde (ohne zu handeln) wäre man also für die Flaschen 24€ zuzüglich 1,50 Pfand für den Kasten los.
Das wären also 25,50€.

Würdet ihr so viel ausgeben?

Bedenken müsst ihr, dass man am Kiosk die Ware abholen muss, ihr müsst also noch den Sprit berechnen.

In einer Großstadt würde sich eventuell ein nächtlicher Lieferservice lohnen, aber in Großstädten gibt es auch Tankstellen, die 24 Stunden geöffnet haben und Euch wahrscheinlich die Geschäfte verderben.

Überlegt es euch gut, ob ihr das Risiko eingehen wollt.

Hi, ich möchte mir auch so einen liefersercive eröffnen. hast du es schon gemacht ? wenn ja wie läuft es? und in welcher stadt hast du ihn aufgemacht ? wie viele einwohner wohnen dort? würde mich freuen wenn du mir antworten würdest =) lg janina

Welche Stadt? Und wie sehr würdet ihr auf das Jugendschutzgesetz achten?

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