ALG2-Empfänger & Einnahmen durch Honorar (Medizinstudien)

5 Antworten

Dann begeht er Sozialbetrug, wenn er das nicht meldet.

Es ist schon richtig dass er das melden muss.Da es sich hierbei aber um eine Aufwandsentschädigung als Proband handelt darf dein Onkel dieses Geld behalten und es darf nicht auf sein ALG angerechnet werden. Denn er nimmt ja auch ein gewisses Risiko auf sich .Man kann es also auch als schmerzensgeld sehen.

Dann begeht er Betrug und bekommt zum einen nichts mehr von der ARGE und muss bekommenes ggf. zurückzahlen und hat einen Strafprozess am Hals.

Hallo, ich hab da in der Artikelsammlung von http://www.pharmastudies.eu einen Artikel dazu gefunden: "Entschädigung für Pharma-Studie ist kein Einkommen" und braucht scheinbar nach einem Urteil des Sozialgerichts Düsseldorf nicht angerechnet werden.

Auf solche Urteile bezog ich mich, weil es ein Studienarzt einmal erwähnte. Trotzdem wäre es gut, wenn jemand der sie konkret kennt verlinken könnte.

Oder das Aktenzeichen etc.. Von allen bekannten Fällen. Um so mehr, um so besser.

Wenn man dem Amt Einnahmen verschweigt und sie bekommen es haraus, jede Menge Ärger und die zu Unrecht erhaltenen Gelder müssen samt Zinzen zurück erstattet werden. Andere Möglichkeit: Er darf so viel ich weiß monatlich bis zu 140.- Euro hinzuverdienen ohne dass es angerechnet wird. Er lässt sich die 2000.- Euro in monatlichen Raten ausbezahlen

Danke für die Antwort! Sehr hilfreich!

Liebe Grüße, fallindown

nee, wieviel von dem eigenen Einkommen Freibetrag ist und damit nicht aufs Alg2 angerechnet wird, berechnet sich komplizierter. Keine Ahnung, ob bei dem Honorar die gleichen Regeln gelten wie bei Arbeitslohn. Da hilft es nur, beim Amt nachzufragen.
Das Einkommen muss natürlich angegeben werden. Den höchsten Freibetrag hat man üblicherweise, wenn man den Betrag auf möglichst viele Monat verteilt. Bei einem Betrag von 2000€ könnte es aber sinnvoller sein, dies nur an einem Monat zu bekommen - in diesem Monat bekommt man dann kein Alg2 mehr, die anderen Monate aber voll.

Umzug in ein anderes Bundesland mit Hartz 4

Hallo, ale zusammen!

Ich hoffe hier kann mir jemand helfen, denn ich bin doch (nach reichlicher Recherhe im I-net) sehr verwirrt und hoffe, jemand kann meine Frage(n) beantworten.

Meine Situation: Ich (26) habe meine Lehre in NRW beendet und bin zurück in meine brandenburgische Heimatstadt gezogen.* [An dieser Stele bitte keine Kommentare bezüglich meines Alters und der Lehre..]*

Da ich zwar "Heimweh" hatte, aber auf die Entfernung schlecht mit Wohnungssuche ist, beschloss ich das Angebot meiner Mutter, zu ihr zu ziehen, anzunehmen. Leider beziehe ich zur Zeit ALG1 und musste auch mit ALG2 aufstocken - bewerbe mich aber fleißig! Da sie aber nun am letzten Ende der Zivilisation lebt (also auf dem Lande ;-] ) , und ich eigentlich den Wunsch hegte nach Berlin zu zehen (wegen besserer Jobchancen) habe ich nun einige Fragen:

Ich bin beim Jobcenter von Oberhavel angemeldet, möchte aber eine Wohnung in Berlin beziehen. Angeblich steht mir, laut JC, eine Wohnung zu. Leider fehlt mir wirklich das nötige Know-How was man beim Umzug als Sozialhilfemepfänger beachten muss.. Was muss ich nun alles erledigen?


Ich habe bisher diesen Plan verfolgt: 1. Genehmigung für einen Umzug einholen vom Jobcenter in Oberhavel 2. Wohnungsangebote den jeweiligen Jobcentern Berlins vorlegen (natürlich die angemessenen Mietkosten des Bundeslandes berücksichtigt) 3. Auf deren O.K. warten 4. Mietvertrag unterzeichnen

Fehlen bei meinen Überlegungen ein paar Schritte?

Wie verhält sich das mit dem Wohnberechtigungsschein? Muss ich den beantragen, wenn in der Annance dieser verlangt wird?

Über schnelle, hilfreiche Antworten wäre ich super dankbar!!

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Ausbildung zum Altenpfleger. Eigene Wohnung. Gibt es Bafög?

Mein Name ist Dominik bin 19 Jahre alt und mache sehr wahrscheinlich zum 01. Oktober 2016 meine Ausbildung zum Altenpfleger. Dort in die Stadt, wo sich das Seniorenheim befindet, möchte ich hinziehen. Zurzeit beziehe ich noch ALG2 und arbeite Vollzeit mit Mehraufwandsentschädigung. Außerdem habe ich schon eine eigene Wohnung, die ich noch vom Amt bezahlt bekomme. Zum 01. Oktober 2016 werde ich wahrscheinlich meine Ausbildung zum Altenpfleger beginnen. Laut Tarifvertrag bekomme ich im 1. Ausbildungsjahr eine Vergütung von 976€. Zieht man Steuern davon ab bleiben mir ca. 770 Euro übrig plus Kindergeld in Höhe von 190€. Das wären dann ca. 960€ die ich dann zur Verfügung hätte.

Meine hauptsächlichen Fragen wären: ** 1. Bekomme ich Berufsausbildungsförderung (Bafög) ?

  1. Wenn ja, wie viel würde mir zustehen, wenn meine neue Wohnung eine Kaltmiete von ca. 300 bis 350 Euro betragen würde? Außerdem wie viel steht mir dann zu, wenn ich elternunabhängiges Bafög beantrage? Denn meine Eltern sind seit über 10 Jahren geschieden, zu meinem Vater seit Jahren kein Kontakt mehr und seit Klein auf noch nie Unterhalt bekommen. Und meine Mutter bekommt ALG2 und kann meiner Meinung nach keinen Unterhalt leisten, so weit ich das richtig verstehe. Das heißt, dass beide Elternteile unterhalts"un"pflichtig sind, was heißen würde, dass ich elternunabh. Bafög beantragen könnte.

  2. Wenn ich keine Leistungen bekomme, bekomme ich trotzdem etwas Wohngeld ?Denn wie gesagt wenn ich eine Wohnung beziehen werde dann wäre diese ca. 300 bis 350€ kalt. Hinzu kommt Heizung und Strom was zusammen ca. 450 bis 500€ kosten wird.

Natürlich hätte ich dann noch über 400€ zur Verfügung, aber da ich zurzeit noch keinen Führerschein habe und diesen bei Ausbildungsbeginn auf Raten abbezahlen möchte kommen Ausgaben in Höhe von ca.100 Euro im Monat hinzu. Dann müsste man Verpflegung sprich Lebensmittel und Körperhygiene mit einrechnen.

Ich weiß nicht nach welchen Regeln da genau geschaut wird also ab wie viel Vergütung und Miete man Förderungen bekommt und wie viel und wofür..

Zum Einen möchte ich mich jetzt recht herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie sich Zeit genommen haben und meine Anliegen gelesen haben und beantworten möchten. Zum Zweiten bedanke ich mich im Voraus über die Antworten.

Vielen Dank euer Dominik :)

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