ALG1 Berechnungsgrundlage nach KK Aussteuerung

4 Antworten

KG ist ein versicherungspflichtiges Einkommen. Somit wird die Berechnung wiederholt durchgeführt. 60 bzw 67 % von deinem durchschnittlichen Einkommen. Außerdem solltest du eine Erwerbsminderungsrente beantragen, was ich glaube sogar pflicht ist.

Was bedeutet wiederholt durchgeführt? Durchschnitt aus KG und Bruttolohn? das wär aber trotzdem deutlich höher als 355€. Sorry aber habe von der Materie echt nur wenig Ahnung...

was ich glaube sogar pflicht is

Das ist definitiv keine Pflicht !! Ich selber beziehe eine EU-Rente. Grundsätzlich muss dazu festgestellt werden, ob noch weiterhin Gründe für eine Erwerbsunfähigkeit bestehen. Das Arbeitsamt wird das zunächst prüfen und schauen inwieweit er vermittelbar ist. Natürlich kann er diese Rente beantragen, ob das jedoch erwünscht, sinnvoll und notwendig ist, lässt sich jetzt hier so nicht sagen.

Diese Berechnung kann ich offen gesagt nicht nachvollziehen und daher auch nicht beurteilen, inwieweit diese korrekt oder fehlerhaft ist. Jedoch wurde dir ein 'Merkblatt für Arbeitslosengeld' ausgehändigt. Zudem kann im Internet nachvollzogen werden, wie Berechnungen durchgeführt werden. Einen Widerspruch musst du nicht begründen, es reicht ein einfaches Schreiben, in dem du den Bescheid anzweifelst. Die müssen daraufhin erneut den Fall prüfen. Üblicherweise machen die aber keine solchen Fehler. Logischerweise ist dieser Betrag keinesfalls ausreichend um davon seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als zusätzlich zu dem ALG I noch ALG II (also Hartz IV) als Aufstockung beim Jobcenter zu beantragen. Viel Erfolg!

Paragraph 152 Absatz 1 SGB III Bei Krankengeld wird das Arbeitslosengeld fiktiv bemessen. Zum Alg-Antrag erhälst du eine Bescheinigung die von der Krankenkasse ausgefüllt werden muss. Da muss die Krankenkasse nur den Zeitraum über den Krankengeldbezug bestätigen. Das Arbeitslosengeld kann immer nur durch Einkommen aus Arbeit berechnet werden. Das Krankengeld ist müheloses Einkommen, da wird die Hôhe fiktiv bemessen, da kommt es drauf an, was für eine/n Abschluss/Qualifikation du hast und in welchen Bereich du vermittelt werden kannst. Die Berechnungsgrundlage dazu: Paragraph 152 Absatz 2 Satz 2 SGB III

Stehst du denn dem Arbeitsmarkt wieder zu 100 % zur Verfügung ?

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