ALG II und Nebengewerbe

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  1. Kleinunternehmer + Gewerbe im Nebenerwerb sind die richtigen Ausdrücke.

  2. Umsatzsteuer ist gem. § 19 UStG bis zu einem Vorjahresumsatz (Einnahmen im Vorjahr) von 17.500,- kein Thema, wird nicht erhoben.

  3. Für das Jobcenter musst Du die Anlage EKS zu Deinen Anträgen abgeben udn darin die Einnahmen und Ausgaben aufführen.

  4. Auch für das Finanzamt alle Belege sammeln dun nach Jahresende die Einnahmen udn Ausgaben in einer "Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung" zusammenfassen.

  5. Bis zu einem Jahresgewinn von 8.390,- (Grundfreibetrag + Sonderausgabenpauschale) brauchst Du keine Einkommensteuer zu zahlen, ausser Du hättest noch andere Einkünfte.

Das hängt von der Rechtsform ab. Als Kleinunternehmer bist du bis ~19.000 € pro JAhr ohnehin nicht Umsatzsteuerpflichtig, musst das also auf den Rechnungen auch nicht ausweisen. Du solltest aber schon Rechnungen an deine Kunden schreiben und gut aufbewahren. Bei der Steuererklärung gibst du das dann entsprechend als Einnahmen an. Da du ja dafür auch Kosten geltend machen kannst. Wie sich das nun genau mit dem ALG2 verrechnet müsstest du allerdings das Jobcenter befragen. Evtl. gibts da ja auch Förderungen usw.

Entschuldige bitte, aber es ist schwer an Deinem Posting etwas zu finden was richtig ist.

Bitte unterlasse Diese Art der gezielten Desinformation.

ich vermisse den hinweis, dass ein gewerbeschein vonnöten ist. oder bin ich da auf dem falschen dampfer?

Wieso, Gewerbeanmeldung im Nebenerwerb wurde doch genannt.

@wfwbinder

braucht es für ein "NEBENGEWERBE" keinen gewerbeschein? bin ich hauptberuflich als XXXXX tätig und verkauf auf irgendwelchen märkten - im nebenerwerb - meinetwegen butterbrote . brauche ich doch auch einen gewerbeschein, oder?

Azubi: Angst vor Sperrzeit nach Kündigung. Brauche Rat...

Hallo ihr Lieben,

Es fällt mir nicht einfach, aber ich möchte meine Ausbildungsstelle kündigen. Ich hab derzeit zu viele Probleme. Auf der Arbeit herrscht nicht gerade ein Klima in dem es mir besser geht und alles andere läuft halt auch nicht so prickelnd (Keine Aussicht auf schnelle Besserung). Ich bin nun schon länger krank geschrieben, deswegen sehe ich selbst ein, dass es bevor ich mir nicht selbst geholfen habe, keinen Sinn für mich macht meine Ausbildung so fortzusetzen, die Probleme liegen tiefgehender und sind nicht eben mal schnell zu lösen. So viel dazu. Ich hab halt nun das Problem, dass mir wohl eine Sperre vom Arbeitsamt droht. 3 Monate? Weil ich selbst Schuld am Verlust meines Arbeitsplatzes bin. Gut, das verstehe ich. Aber woher bekommt man Geld in diesen 3 Monaten für essen? Miete? Telefon? Strom?! ... Von irgendwas muss ich ja leben? Ich hab gehört man kann dann Alg II beantragen bis ich Alg I beziehe, aber hab ich das richtig verstanden, dass die dann das Alg I kürzen um ca. 30%? Und noch was: ich habe blöderweise eine Eingliederungsmaßnahme abgelehnt von der Arbeit, weil ich ja wie gesagt eh kündigen möchte, habe gelesen das gibt 2 Wochen Alg Sperre... Dazu? Also drauf? Heißt es also ich bekomme 16 Wochen kein Alg I? Ich blick da nicht mehr so ganz durch....... Bitte um Hilfe. Blöde Kommentare könnt ihr euch sparen. Mir fällt das alles nicht gerade einfach..... Danke.

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Vorerst auf Trennungsunterhalt verzichten?

Guten Morgen,

ich stehe momentan vor sehr viel Papierkram, da mein Mann und ich uns nun trennen werden und ich mit unserem gemeinsamen Kind ausziehen werde. Allerdings wirft das doch so einige Fragen bei mir auf. Ich hoffe ihr könnt mir dazu Antworten geben.

Mein Mann verdient etwa 2050 Euro im Monat. 257 Euro wird er an unseren Sohn als Unterhalt zahlen müssen. 425 Euro zahlen wir monatlich an Krediten, die wird er alle übernehmen. 1000 Euro sind meines Wissens nach Selbstbehalt. Blieben also noch 368 Euro an Trennungsunterhalt für mich. Soweit, sogut. Damit wäre ich auch einverstanden, ich bekäme sowieso zusätzlich ALG II.

Allerdings gibt es nun das Problem, dass die Miete unserer jetzigen Wohnung extrem teuer ist. Und mein noch Ehemann müsste wegen der Kündigungsfrist weitere 3 Monate hier wohnen bleiben. Wenn er allerdings nur die 1000 Euro Selbstbehalt hat, klappt das finanziell hinten und vorne nicht.

Deshalb stelle ich mir die Frage, ob ich bei der ARGE angeben kann, dass ich die ersten drei Monate kein Trennungsunterhalt erhalten werde (den Grund werde ich natürlich genauso nennen, wie hier auch). Dann müsste ich quasi in der Zeit etwas mehr ALG II bekommen und nach den drei Monaten, wenn mein noch Ehemann in eine kleinere Wohnung gezogen ist, würde ich Trennungsunterhalt eben bekommen.

Meinen nächsten Termin bei der ARGE habe ich erst nächste Woche, daher frage ich hier nach.

Liebe Grüße, Melanie

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