ALG II: Nachreichung ärztliche Unterlagen nach Termin Amtsarzt?

3 Antworten

Du nimmst das mit,was du hast und gibst dort an,das eine Bescheinigung noch nicht zur Verfügung steht,wenn der Amtsarzt diese für nötig hält,dann wird er dich um eine Entbindung der Schweigepflicht bitten,wenn diese nicht schon vorhanden ist !

Dann kann er sich mit deinem Arzt selber in Verbindung setzen,bevor er seinen abschließenden Befund erstellt.

Du kannst dahin mitnehmen, was immer Du für wichtig hältst. Der Amtsarzt wird entscheiden, was er für wichtig hält.

Der Amtsarzt schreibt ein Gutachten (hier: für das Jobcenter). Dazu kann er andere Gutachten einsehen und in sein eigenes Gutachten einfließen lassen (muss er aber nicht unbedingt).

Wenn der Amtsarzt sein eigenes Gutachten schon geschrieben hat, ist er nicht verpflichtet, ein neues Gutachten zu schreiben - auch wenn danach noch weitere Hinweise auf Krankheiten eingehen (z. B. weitere Gutachten, etwa eines behandelnden Arztes).

Das Jobcenter kann aber a) ein neues Gutachten des Amtsarztes in Auftrag geben - oder b) das neue Gutachten des behandelnden Arztes mit verwerten in seiner Entscheidung.

Denn das Jobcenter ist im Grund frei in der Bewertung und Verwertung von Gutachten - auch von Gutachten von Seiten eines Amtsarztes.

Gruß aus Berlin, Gerd

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