Agentur für Arbeit - Arbeitsvertrag ablehnen?

2 Antworten

Es sind bisschen zu wenig infos, aber im schlimmsten Fall könntest du bei AG 1 Anfangen und dort 2-3 wochen (in deiner Probezeit kündigen), bis der andere Job da ist. Kannst ja beides Unterschreiben und Fertig.

Welche Infos fehlen noch?

Es bleibt mir nichts anderes übrig, als bei dieser Stelle anzufangen ynd die andere später.

Der Hintergrund für diesen Stellewechsel sind meine Kinder, die am Donnerstag den Kindergarten anfangen und weder ich, noch der Vater bei der Eingewöhnungsphase dabei sein können. Dafür haben wir eine Person arrangiert, die mit den Kindern in den Kindergarten geht. Das Service ist bekanntlich nicht umsonst.

Daher wäre es lieber im Oktober die neue Stelle, weil uns das Kosten sparen würde und bei der Eingewöhnungsphase dabei sein können.

Achsoo jetzt verstehe ich.
Ich würde mit AG 1 reden, das er evtl. doch die Stelle nicht gibt. Ich würde die Situation so schildern aber nicht sagen das es wegen einer 2. stelle ist.
Der Ag1 sollte kein Problem damit haben Sie am ende doch nichg einzustellen.  

Es wäre zumindest ein Versuch.

Bzgl.  der Versicherung brauchen sie sich keine sorgen zu machen.  Sollten sie den Job nicht annehmen oder der agentur sogar sagen werden sie Trotzdem Familienversichert. Das ist gesetzl. Vorgeschrieben

Versichert wohl schon, nur sanktioniert, dh kein Geld mehr.

Wo dein Mann versichert ist, ist dem Staat egal.

Das ist leider ein Irrglaube!

Wenn keine Leistungen fließen, besteht i.d.R auch keine Krankenversicherung.

Dass die Fragestellerin erst jetzt fragt, was sie machen soll, verstehe ich zwar in keiner Weise, aber sie täte gut daran, "kleine Brötchen zu backen", und noch einmal (sehr schnell) das Gespräch mit ihrem Sachbearbeiter zu suchen.

Dabei sollte sie ihm genau das erklären, was sie in der Frage geschrieben hat.

Nach meiner Rechtsauffassung müsste die Arbeitsverwaltung für das geschilderte Vorgehen Verständnis haben und den Monat mit Leistungsbezug überbrücken. Aber es hängt mit Sicherheit zunächst von der zwischen den Parteien herrschenden "Chemie" ab.

Bei einer ablehnenden Haltung des Sachbearbeiters könnte sie natürlich den Beschwerde- und Rechtsweg einschlagen, was ihr bei Prozessgewinn ggf. eine Nachzahlung einbringen würde.

Sie muss auf jeden Fall am Montag persönlich zum Amt !! 

@verreisterNutzer

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Ja, das Gespräch mit der Agentur hätte ich natürlich gesucht, wenn ich dieses Arbeitsangebot am Freitag und nicht am Samstag bekommen hätte. 

Interessant, fand ich das Stichwort "Verständnis der Sachbearbeitung". Das ist ein sehr unsicherer Weg, da die Behörden wenig Verständnis für den Einzelfall zeigen würden. 

Einen besseren Weg kann ich auf der Ebene des Arbeitgebers finden. 

Sicherlich ist mit einer Sanktion zu rechnen. Es ist eher die Frage, ob sie mich "neu" und problemlos aufnehmen. 

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