AG unterstellt mir privat Fahrten mit Dienstwagen und will Geld zurück

5 Antworten

wenn das fahrtenbuch korrekt geführt wurde hat der AG keine chance. er hat möglicherweise im net immer die kürzeste Fahrstrecke suchen lassen, nicht die schnellste, die öfter länger sein kann als die kürzeste. Dein Arbeitgeber sollte dir darlegen wie er auf diese entfernungsergebnisse kommt und du kannst deine version mitteilen. man könnte fast glauben, dass er nur einen grund sucht die probleme zu machen.

Schlicht und ergreifend bestreiten das du den Dienstwagen privat genutz hast. Wenn das Fahrtenbuch plausibel ist kann den Ex-Arbeitgeber nichts machen, es sei den er kann beweisen das du Privatfahrten gemacht hast. Das mit Google Maps oder anderen Routenplaner wird als Beweis nicht ausreichen, da du ja nicht verpflichtet bist genau diese Routen zu nutzen.

Solange er keinen gerichtlichen Mahnbescheid schickt, brauchst Du gar nichts zahlen. Sollte er Dir doch einen solchen schicken, wäre ein Anwalt angebracht.

Ich würde einen Anwalt erst wenn es zur Klage kommt konsultieren. Dem Mahnbescheid kann man kurz und bündig Widersprechen

Die Beweispflicht liegt hier beim AG und das dürfte schwer fallen, jenachdem wie genau das Fahrtenbuch geführt wurde und ob dort erklärungsbedürftige Lücken sind?? Aber im Normalfall solltest du dir keine Sorgen machen aber selbst wenn dir die Kosten dafür in Rechnung gestellt werden sollte jenachdem in welchem zeitraum die Kilometer angefallen sind nur ein minimaler Betrag resultieren.

Grundsätzlich gilt ein Fahrtenbuch, das den steuerlichen Anforderungen entspricht, als Beweismittel. Bei Staus, Umwegen etc. sollte man entsprechende Vermerke machen. Bei einer Jahres-km-Leistung von ca. 60.000 km fallen die 1.300 km nicht ins Gewicht, da dies täglich keine 6 km sind, die hat man oft schon bei der Parkplatzsuche. Hast du noch ein Privatfahrzeug? Könnte bei der Argumentation hilfreich sein. Grundsätzlich gilt das Fahrtenbuch und da muss der AG erst einmal was anderes beweisen.

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