Ärger wegen Stromkosten

5 Antworten

Die Stromrechnung kommt vom Versorger und nicht von Euch als Eigentümer. Sie haben also selbst einen Vertrag müssen für die vertraglich erbrachten bzw. gelieferten Leistungen selbst aufzukommen.

Was die Mängelanzeige anbelangt, habt ihr es schon richtig gemacht. Angebot, Gerät überprüfen zu lassen und ggf. die Leute die Rechnung zahlen lassen, wenn das Gerät in Ordnung ist. Mehr müßt ihr nicht tun.

Die Mieter hingegen können Euch verklagen. Um die Klage zu entscheiden, wird aber jeder Richter einen Gutachter beauftragen, der wiederum nur feststellen kann, ob das Gerät einwandfrei funktioniert. Tut es das zum Zeitpunkt des Gutachtens nicht oder ist das Gerät sehr verkalkt und braucht deswegen mehr Strom als normal, heißt das u. U. aber nicht, dass es schon in dem Zustand war, als der hohe Stromverbrauch entstand. Außerdem kostet ein Gutachten einen Haufen Geld und ob die Mieter bereit sind, da mitzumachen, wage ich mal zu bezweifeln.

Ihr habt zwei Möglichkeiten: 1. Bequem zurück lehnen und abwarten. 2. Ein Friedensangebot in Form eines neuen Durchlauferhitzers zu machen, falls der vorhandene schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Aber keinesfalls die hohe Stromrechnung der Vergangenheit übernehmen. Jeder Mieter, auch Eurer hat doch die Möglichkeit, zwischendurch mal den Stromverbrauch zu kontrollieren, um festzustellen, ob alles im grünen Bereich ist. Gerade, wenn man wo neu eingezogen ist, bestimmt sehr sinnvoll. Man muss nicht erst auf die böse Überraschung bei der Rechnung warten.

Ich kenne mich überhaupt nicht aus, aber wenn der Elektriker mit Sachverständiger Expertise zu dem Schluss kommt, der Durchlauferhitzer funktioniere einwandfrei, können eure Mieter auch nicht den Austausch von diesem Teil verlangen. Durchlauferhitzer wiederum bedeutet wohl, dass Warmwasser mit Strom "hergestellt" wird? Das ist sicherlich teurer. Das war euren Mietern aber ja auch schon beim Einzug bekannt. Also da kannst du denen gegenüber jetzt sicherlich einen "verbindlicheren" Tonfall zulegen... :-)

Wenn die meinen, Dauerduschen zu müssen ist das nun die Quittung dafür. Geräte, die in Ordnung sind müssen nicht getauscht werden. Und der zu hohe Stromverbrauch liegt wohl einzig und allein an deren "Lebensweise".

Der Verbrauch ist hier schwer einzuschätzen, aber eines ist klar: Ein defekter Durchlauferhitzer erbraucht nicht mehr, sondern weniger, denn er macht das Wasser nicht mehr warm. Die beiden verbrauchen enfach zuviel Warmwasser, also sollen sie auch dafür zahlen....

ich frage mich, wie 2 personen so viel verbrauchen können.

meine familie hat mit 4 personen 90 bis 100 kubikmeter vebraucht, freunde mit 4 personenhaushalt und ferienwohnung 120 kubikmeter.

zudem zeigt ja die rechnung, das es hinkommt.

Wir haben mit 5 Personen auch nur 87 Kubik in dieser Wohnung verbraucht. Laut unserer Rechnung kommt der Verbrauch auch so hin. Der Elektriker kennt nur die Daten und war nicht vor Ort. Er meinte bei diesem Verbrauch bräuchte er erst gar nicht rauskommen. Leider geben sich die Mieter damit nicht zufrieden.Wir haben Ihnen Angeboten einen Elektriker zu schicken. Sollte dieser aber wie zu erwarten feststellen , das der Durchlauferhitzer nicht defekt ist , hätten Sie die Rechnung zu tragen. Das haben sie abgelehnt und verlangen das wir egal was ist die Rechnung zu tragen haben

Darf der Vermieter wegen größeren Stromverbrauchs mehr Geld verlangen?

Hallo liebe Community,

ich wohne in einem alten Einfamilienhaus mit 3 weiteren Personen zusammen. Es handelt sich hierbei um eine Wohngemeinschaft. Die WG wurde erst kürzlich gegründet. Vorher lebte nur eine kleine Familie im Hause. Damals gab es auch einen Holzofen, mit dem geheizt wurde, jetzt aber stehen überall stromfressende Elektroheizungen. Nun wundert sich der Vermieter über den Strompreis von satten 800 Euro für Dezember. Einkalkuliert hatte er aber nur 600 Euro. Alle bezahlen eine Nebenkosten-Pauschale von 90 Euro.

Letztens kam der Vermieter sehr wütend rein und beschwerte sich über die hohe Stromrechnung und meinte, er müsse uns bei der nächsten Mietzahlung einen extra Preis zur Deckung der Stromkosten anrechnen, was wir Mieter selbstverständlich nicht akzeptieren können. Im Vertrag steht leider auch nicht, dass bei erhöhten Kosten, die Mieter dafür aufkommen müssen.

Vor dem Einzug im September wurde mündlich abgesprochen, dass der Vermieter bei einem erhöhten Nebenkostenpreis selbst für die Rechnung aufkomme .

Jetzt hätte ich hierzu einige Fragen.

  1. Er drohte uns, die WG aufzulösen, wenn sich der Stromverbrauch nicht reduziert. Darf er das?

  2. Er erwähnte auch, dass er die Pauschale in Zukunft erhöhen müsse. Ist er dazu berechtigt?

  3. Dürfen wir uns weigern, den aufgeschlagenen Preis zu bezahlen?

  4. Wie ist es mit dem Rechtlichen? Dürfen wir theoretisch so viel Strom verbrauchen wie wir wollen oder gibt es da eine bestimmte Grenze?

Liebe Grüße Siggi

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Vermieterin erlaubt nicht Familiennachzug, darf sie das?

Hallo Leute:)

Ich schildere einmal kurz die Situation: Wir wohnen derzeit in einer 3 Zimmerwohnung mit 70 qm. Vor 3 Jahren hat meine Mutter geheiratet und ihr Mann ist aus einem anderen Land zu uns gezogen.Bei seiner Tochter hat es gedauert bis wir das mit dem Visum etc geklärt haben und nun ist sie auch bei uns. Wir wollten ihren Wohnort anmelden beim Bürgeramt aber dazu braucht man die Wohnungsgeberbescheinigung. Unsere Vermieterin hat sich aber geweigert den Zettel auszufüllen und behauptet, die Wohnung sei für nur 4 Personen geeignet.

Auf http://www.mietrecht.org/mietvertrag/ueberbelegung-wohnung/ habe ich aber gelesen das eine Überbelegung nicht herrscht wenn :

  • Nach dem Urteil des LG Berlin vom 12.10.1985 – 64 S 137/85- liegt eine übermäßige Belegung des Wohnraums nicht vor, wenn für sieben Personen eine Wohnfläche von mindestens 63 qm zur Verfügung steht.

Und hier noch:

  • Ohne auf die Quadratmeterzahl abzustellen, hat das AG Zwickau mit Urteil vom 21.04. 1995 – 4 C 0438/95, 4 C 438/95- entschieden, dass eine drei Zimmerwohnung mit WC, Küche, Bad und Flur überbelegt ist, wenn sie von insgesamt sieben Personen bewohnt wird.

Zudem steht dort, dass wir bei Nachzug von näheren Familienangehörigen wie beispielsweise dem Ehemann und Stiefkindern ( wie es bei meiner Mutter der Fall ist ) nicht die Zustimmung der Vermieterin brauchen.

Habe ich da etwas falsch verstanden? Und wenn nicht, wie sollen wir weiter vorgehen? Welche Rechte haben wir als Mieter?

Über eine Antwort freue ich mich sehr

Freundliche Grüße

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