Abschreibung bei geringen Gewinn?

5 Antworten

Sofern du Anlagevermögen hast, das dem Unternehmen zuzurechnen ist, bist du verpflichtet, auch Abschreibungen vorzunehmen. Und zwar von Anfang an, ob das Unternehmen Gewinn oder Verlust macht, ist dabei völlig irrelevant.

Hallo,

eine Abschreibung bei einem niedrigeren Gewinn als die Abschreibung wäre ist ein Verlust.

Schöne Grüße

zur Überschrift: Rettet dem Dativ. Es sollte heißen "bei geringem Gewinn."

Nein, AfA als Absetzung für Abnutzung wie es richtig heißt bei Abschreibungen, kann man geltend machen auch beim Kleinunternehmen nach § 19,1 USTG.

Übliche AfA Sätze gibt das Finanzamt vor. Wir sind im Bereich Veranstaltungstechnik tätig. Dort sind für mobile Nutzung dann 5 Jahre vorgesehen mit 20% linearer AfA.

Entsprechende Verbuchungen wie z. B. AfA auf Konto 0490 für übrige Investionsgüter nach SKR 03 Standardkontenrahmen werden bei Jahresabschlußbuchungen vorgenommen.

Bei solchen Fragen nimmst Du aber besser einen Steuerberater.

Gewinn oder Verlust ergibt sich ja meist aus den AfA, das ist ja gerade gewinnmindernd.

Probleme kann es geben, wenn zuvor privat gekaufte Gegenstände dann ins Firmeninventar einfließen. Hier gibt es enge Grenzen. Rücksprache mit dem Finanzamt. Sonst heißt das hier "gewillkürtes Betriebsvermögen".

Deine Investitionsgüter musst du von Anfang an abschreiben - auch wenn du noch keinen Gewinn machst.

Es ist auch normal, dass man eine Zeit lang Verluste einfährt. Wenn man allerdings nach einigen (wenigen) Jahren nicht in die Gewinnzone kommt, passiert genau das, was Kevoin meint - Einstufung als Liebhaberei (Hobby) und Rückforderung aller Steuervorteile.

Abschreibungen stellen den Wertverzehr dar, oder sollen dies zumindest.

Unabhänig vom Gewinn sind diese vorzunehmen. Allerdings kann man je nach Gewinnerwartung variieren. Max. zulässig sind die steuerlichen Höchsbeträge.

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