Abmahnung an private Adresse durch Kollege - rechtens?

5 Antworten

Irgendwas ist hier doch faul :-)

Kein Mensch kommt auf die Idee, einem gleichgestellten oder nicht weißungsuntergebenen Kollegen eine Abmahnung zu schicken.

Und selbst wenn er so blöd wäre, dann würde spätestens der Anwalt ihn mit einem Lächeln freundlich aber bestimmt zur Tür hinaus begleiten.

Dass nun gleich zwei Personen - zusätzlich zum Kollegen auch noch der Anwalt - so verpeilt sein sollen, das "durchzuziehen", kann ich ebenfalls nicht glauben.

Sorry, aber entweder du erzählst Märchen, oder du solltest dir spätestens nach der Aussage zu deinem Chef sowieso besser einen anderen Arbeitgeber suchen.

Gruß Michael

Hallo,

wenn ihr in der gleichen Firma arbeitet, ist das doch ganz einfach......du nimmst die Briefe und haust sie deinem Kollegen um die Ohren mit dem freundlichen Hinweis, er könne sie sich sonstwohin stecken.

Du kannst jeden "Abmahnen" "Ermahnen" "Verwarnen" oder auch "gepflegt die Meinung sagen". Ob das du selber machts oder einen Anwalt beauftragst. Wenn du die Adresse des Gegners kennst kannst du die dem Anwalt sagen,

Das ist wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Es kommt auf denn der Inhalt der "Verwarnung" an

Die Geschichte ist ja eh schon verworren.

Aber wenn es sich wirklich um eine betriebliche Abmahnung oder auch Verwarnung zu einem Fehlverhalten im Arbeitsverhältnis handelt, dann ist hier in erster Linie wichtig, wer diese ausgesprochen hat.

Erst dann kommt der Inhalt.

Gruß Michael

@19Michael69

Eine "betriebliche Abmahnung" allein ist hirnlos wenn der Inhalt kein entsprechenden Hintergrund hat.

Wenn der Porschvorstand mich wegen 5 Blatt Klopapiermehrverbrauch im Betriebsklo abmahnt - kann ich mich wehren - oder es lassen. Bei einer Kündigung deswegen hole ich das Thema nochmal auf den Tisch.

@topbaugutachter

Und warum erzählst du das? Keiner hat behauptet, der Inhalt wäre nicht wichtig!

In der Frage geht es aber um den (nicht berechtigten) Absender und du schreibst einfach nur, der Inhalt wäre wichtig.

Der kommt hier aber auf jeden Fall erst danach.

Gruß Michael

Wenn ich mal davon ausgehe dass du uns hier nicht verarschen willst, dann tut es dein Kollege Punkt

Du brauchst dir keine Gedanken machen wenn du die ganze Sache mit deinem Chef besprichst.

Ich als Chef zumindest würde deinen Kollegen fristlos kündigen, sollte der von dir beschriebene Vorgang so stattgefunden haben

Ja, der Chef hat nur Angst das dann sowas kommt wie Abfindung etc.

@Birdybird2

Wenn der Chef so reagiert, dann solltest du dir sowieso besser einen anderen Arbeitgeber suchen.

Dieses Verhalten des Kollegen geht gar nicht und dein Chef müsste wissen, dass er bei "gerechtfertigten" Sanktionen gegenüber dem Kollegen keine Probleme zu er warten hat.

Ob eine fristlose Kündigung gerechtfertigt ist, sei dahingestellt.

Aber wenn er nichts gegen den Kollegen unternimmt, verarschen dich jetzt irgendwie beide...

Wenn denn die Geschichte denn so stimmt ;-)

Gruß Michael

Abmahnungen kann nur ein Vorgesetzter oder der Chef machen. Kollegen können nicht abmahnen.

Hat er trotzdem gemacht.

@Birdybird2

Für so etwas gibt es Papierkörbe.

@Birdybird2

... verstehe ich richtig, der Kollege ist also zugleich der Anwalt?

Was möchtest Du wissen?