Ablehnung durch die JVA, trotz Stellungsbefehl für den offenen Vollzug

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Hallo, um welche JVA handelt es sich denn? Auch wenn die Ladung für den OV ist, bedeutet das nicht dass man dort auch von Anfang an ist. Egal ob der Richter das befürwortet hat, letztendlich entscheidet erstmal der Anstaltsleiter. In der Regel kommt man zuerst auf eine Zugangsstation - das kann ein paar Tage oder aber auch ein paar Wochen dauern. Er wird ein paar Gespräche und Untersuchungen haben und dann erfolgt eine Zugangskonferenz, wo erörtert wird, wie der weitere Haftverlauf bei deinem Freund aussehen soll. Falls er dennoch nun in den GV bleiben sollte, soll er das Gespräch mit seinem Sozialarbeiter suchen, sein Arbeitgeber soll eine Bescheinigung einreichen das er weiter bei ihm arbeiten kann - vorausgesetzt die JVA ist mit ihm als Arbeitgeber einverstanden. Auch wenn man einige Vorstrafen hat - wenn es nicht gerade wegen BTM ist - besteht immer die Chance auf OV. Er soll auf jeden Fall immer wieder Anträge auf OV stellen. Vg.

Hallo, zuerst einmal Danke, für deine ANTWORT! Ich dachte schon, hier gibt es nur Idioten, die ihre dumme Meinung kund tun möchten... Es handelt sich um die JVA in REMSCHEID! Der Abteilungsleiter dort ,ist wohl ein ganz " spezieller " Mensch! Willkür ist dort wohl an der Tagesordnung! Das haben mir einige Häftlinge erzählt...Du hast geschrieben; es besteht immer eine " Chance " auf OV! Aber da muß es doch irgentwelche Gesetze ( Richtlienien ) geben, um nicht der Willkür der JVA-Mirtarbeiter ausgesetzt zu sein?!? Ich habe mit dem Arbeitgeber meins Freundes geredet, und der ist bereit ihn weiterhin zu beschäftigen,egal ob in Haft oder nicht! Übrigens, sollte BTM für Betäubungsmittel stehen, mit so etwas hat mein Freund Gott sei Dank nichts zu tun! Seit Freitag ist er in Wuppertal im Offenen Vollzug. Was denkst du, wie stehen seine " Chancen " das die ihn von dort aus in den Offenen Vollzug verlegen? Evtl. in eine andere JVA, also nicht wieder zurück nach Remscheid? Falls die seinen Antrag ablehnen, gibt es irgent eine Möglichkeit " Erfolgreich dagegen anzugehen? MfG marrocc

@marrocc

Im offenen Vollzug Wuppertal? Soviel ich weiß gibt es da keinen OV. Wohin er kommt legt der Vollstreckungsplan in NRW fest. Zufälligerweise kenne ich mich mit Remscheid ein wenig aus. Wie ich schon schrieb ist es normal das der Häftling zuerst auf die Zugangsstation kommt. Bei meinem Mann dauerte das über 4 Monate. Auch er hatte eine Empfehlung des Richters für den OV. Der Anstaltsleiter entschied aber - aufgrund der Vorstrafen - anders. Trotzallem ist mein Mann aber nach 4 Monaten verlegt worden und hatte direkt die kommende Woche darauf zweckgebundene Ausgänge für die Arbeitssuche. Kurze Zeit später war er Freigänger - d.h. er ging eine Arbeit außerhalb der Anstalt nach bei einem externen Arbeitgeber. Wie ich schon schrieb soll dein Freund sich an seinen Sozialarbeiter wenden und du besorgst ihm ein Schreiben vom Arbeitgeber das er dort weiter arbeiten kann. An und für sich ist der OV in Remscheid aber okay.

@Talfee

Sorry, ich meinte natürlich im geschlossenen Vollzug in Wuppertal! Wo war denn dein Freund, bevor er nach 4 Monaten in den offenen Vollzug gekommen ist?

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