Abgabe der Steuererklärung um wenige Tage verpasst bei Steuererstattung. Wer kann helfen?

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Erster Gedanke:

"Da die Fertigstellung der Steuererklärung aus verschiedenen persönlichen und krankheitsbedingten Gründen vorher nicht umsetzbar war" also Widerspruch mit Bitte, das verspätet anzunehmen, da folgende Gründe..xyz

versuchen kann man´s ja, das ist ja kein Aufwand.

Das wird nicht viel bringen, denn es waren ja 4 Jahre Zeit für die Abgabe der Erklärung.

Wir haben zahlreiche Belege über Krankheit etc. die wollten wir mit anbringen (mit anwaltlicher Hilfe vielleicht). Ich weiß, wie durchwachsen sein Jahr war, daher ist es besonders traurig, dass da jetzt so viel Geld verloren geht.

superärgerlich, aber rechtens - Tut mir leid, da habt ihr keine Chance. Könnt ja Widerspruch einlegen oder aber klagen, aber es wird nichts bringen. Frist ist Frist. Für das nächste Mal kann ich nur raten, ist die Frist fast abgelaufen, die Erklärung im Finanzamt selbst in den Briefkasten zu werfen. Diese Briefkästen (wie auch die beim Gericht) haben "Zeitstempel". Sie schließen um Mitternacht, so dass alles was drin ist, fristgerecht eingeliefert wurde. Das ging mir mal so und ich war verblüfft, wieviele Leute da noch nachts ankamen....

Ich hätte ihm auch geraten, den Bescheid direkt vor Ort einzuwerfen, aber leider ist der Drops offenbar mehr als gelutscht... echt ärgerlich. Vielen Dank für Deine Antwort. Wir werden es mit einem Einspruch versuchen, vielleicht haben wir ja Glück und da sitzt kein Stein am anderen Ende des Postlaufs ;)

@alwaysonmymind

Das hat mit Stein oder Nichtstein nichts zu tun - die Leute dort müssen sich an Recht und Gesetz halten, das erwarten wir alle von ihnen - und Frist ist Frist. Tut mir leid.

Immer diese unentgeltlichen Freundschaftsdienste. Wenn es hier um eine vermeintliche Steuererstattung von 10.000 € handelt, warum sucht er dann nicht qualifizierte Hilfe beim Steuerberater? Letztlich hat er es sich doch auch leisten können, seinen Steuererstattungsanspruch in die Verjährung zu ziehen, da sein Einkommen derart hoch sein muss, dass eine Steuererstattung für ihn uninteressant war. Wenn man weis wie es geht, muss man hier keine sonderlichen Anfragen stellen. In der dargestellten Art und Weise versagt mir glatt der Verstand, um Hilfe leisten zu wollen. leider

Vielleicht hätte ich noch das folgende in meine Fragestellung mit aufnehmen sollen: Ich selber arbeite in einer Rechtsanwaltskanzlei, bevor ich nun meinem Chef das Mandat vorstelle, da der Streitwert ja nicht gerade unattraktiv ist, möchte ich schon einmal abwägen, ob hier überhaupt etwas "machbar" ist. Es nützt ja nichts, mich vor meinem Chef dahingehend bloßzustellen, ein nicht werthaltiges Mandat zu übergeben und ebensowenig bringt es mir etwas, evtl. das Mandat zu vermitteln und unnötige Kosten zu verursachen, wo schon ohnehin so viel Geld verloren geht. Dann sind aus 10 gleich mal eben 11,5T Euro geworden, ohne dass man einen Erfolg - egal auf welcher Seite - verbuchen kann.

Die Kernfrage ist: Kann überhaupt etwas erreicht werden? Und gibt es in Steuerangelegenheiten auch die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand oder ist das eher unüblich? Letztlich hätte der Herr ja, anstatt die Erklärung bei der Post aufzugeben, nur zum Fiskus fahren müssen, um es persönlich einzuwerfen...

Und uninteressant ist eine Steuererstattung m.E. nie, egal wie viel man verdient und egal wie hoch die Erstattung ausfallen wird. Es ist ja schließlich nicht das Geld des Fiskus sondern desjenigen, der zu viel abgeführt hat...

@alwaysonmymind

die Klage kannst Du Dir sparen.

mit welcher Begründung willst Du die Wiedereinsetzung beantragen? Nachdem die Erklärung im 4. (!) Jahr nicht abgeben worden ist, sehe ich keinerlei Gründe, welche für Dich bzw. Deinen bekannten sprechen.

Dieser Klage kann, meiner Meinung nach, und ich bin NICHT beim Finanzamt tätig, sondern als Steuerberater, das Finanzamt sehr gelassen entgegensehen.

@alwaysonmymind

Ich finde es großartig, wenn gewerbsmäßig auftretende Ratsuchende, sich im Forum die Arbeit erledigen lassen um das Ergebnis gegen Entgeld zu verkaufen.

Erst einmal gibt es im Steuerrecht selbstverständlich die Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand.

Nachlesen kann man dies in der Abgabenordnung (AO).

Mangels Honorar versagt mir jetzt der Verstand!

@agentharibo

Wenn Dich gerne darum kümmern möchtest und Dir sicher bist, einen Erfolg generieren zu können, dann nur zu!

Ich suche hier einfach nur nach Rat, ich habe keinen Vorteil davon, wenn ich das Mandat vermittle (ich bekomme mein festes Gehalt und gut) und wenn Du meinst, dass Du helfen kann, dann kannst auch Du gerne das Mandat übernehmen, wenn Du den Fall mit einer gewissen Erfolgsaussicht bewerten kannst....

Geht es hier nicht darum, sich gegenseitig zu helfen? Ich habe hier schließlich nicht darum gebeten, den gesamten Einspruch zu verfassen, sondern lediglich nach einer Beurteilung der Sachlage gefragt...

Die Wiedereinsetzung können wir aus Krankheitsgründen (psychisch wie auch körperlich) begründet beantragen

@wurzlsepp668

Seit wann muss man für einen Wiedereinsetzungsantrag bei der Behörde eine Klage einreichen? Das Ding ist doch noch lange nicht rechtshängig... Das ist ein simpler Verwaltungsakt, der mit dem Einspruch gemeinsam eingereicht werden kann. Die Frage war nur, ob das auch beim Finanzamt geht...

4 Jahre Zeit udn dann eine Ausschlussfrist verpassen.

Vor allem weil dieser einen ja so plötzlich und völlig unvorberetet trifft.

Also wer bereit ist auf die 10.000,- Euro 4 Jahre zu warten, wird hoffentlich den Verlust verschmerzen können.

Die einzige Chance ist nicht an dem Termin herumzubasteln, sondern zu prüfen, ob sich irgendetwas finden lässt, was aus der Antragsveranlagung, eine Verpflichtung zur Abgabe der Erklärung ergibt.

Andere Einkünfte als die aus nichtselbständiger Arbeit?

Auslandseinkünfte, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen?

Einnahmen im Inland, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen.

Leider kann man den Verlust von 10T Euro nicht wirklich verschmerzen, das ärgert einen noch ziemlich lange, fürchte ich.

Leider sind derartige Einkünfte nicht vorhanden, aber der Betroffene arbeitet fast die Hälfte des Jahres im Ausland bzw. hat kaum Aufenthalt an seinem Wohnort. Kann man vielleicht auch damit argumentieren?

@alwaysonmymind

Wenn er die Hälfte des Jahres im Ausland arbeitet, hat er trotzdem ein halbes Jahr Zeit, sich um seine Angelegenheiten zu kümmern.

Wie gesagt, ich sehe eigentlich keinerlei Möglichkeiten, die Sache "geradezubiegen".

Aber Kollege €ennobecker hat sich noch nicht gemeldet, vielleicht hat er eine Idee

@wurzlsepp668

In diesem Fall wäre die Antwort von EnnoBecker mit meiner übereinstimmend.

Ausserdem sind wir in der Zeit von Elster, ich brauche nicht daheim zu sein, um meine Steuererklärung abzugeben. Wenn er solange auswärts ist, muss er doch ohnehin Jemanden haben, der für ihn die Post öffnet. Alles einscannen und nachsendn. Dann hat er alle Unterlagen in den Mails.und kann per Internet aus der arabischen Wüste, oder von einer Forschungsstation im ewigen Eis des Südpols die Erklärung machen.

Es war doch vorherzusehen, daß es terminlich knapp wird. Ein Anruf beim Finanzamt mit der Bitte um Terminverlängerung hätte euch das erspart.

Wäre ich vorher über das Vorhaben informiert gewesen, hätte ich sicher auch darauf aufmerksam gemacht, da ich täglich mit (gerichtlichen) Fristen herumhantiere... Leider ist das nun mal passiert und mit "hätte" kriegen wir das leider nicht rückgängig gemacht, weshalb wir nun versuchen, den Schaden zu begrenzen.

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