ab wann ist ein Hauseigentümer Eigentümer

5 Antworten

Wie auch im Mietrecht. Vermieter ist der, der im Grundbuch steht. Steht dort noch der Verkäufer, kann dieser nicht kündigen wegen Eigenbedarf.

Eigentümer ist derjenige, der im Grundbuch steht (§§ 925, 873 BGB). Mit Abbezahlen hat das nichts zu tun. Sofern für den Hauskauf ein Darlehen aufgenommen wird, lässt sich Bank eine Hypothek oder Grundschuld auf dem Grundstück eintragen. Wird das Darlehen nicht ordnungsgemäß getilgt, so kann sich der Gläubiger (hier: die Bank) im Wege der Zwangsvollstreckung befriedigen, §§ 1147 BGB. Der Betrag der da rauskommt, richtet sich nach dem höchsten Gebot und nicht danach, was die Bank noch haben will. Der ausstehende Betrag ist nur für das sog. geringste Gebot relevant, § 44 ZVG.

Das BGB hilft:

§ 873 Erwerb durch Einigung und Eintragung

(1) Zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück, zur Belastung eines Grundstücks mit einem Recht sowie zur Übertragung oder Belastung eines solchen Rechts ist die Einigung des Berechtigten und des anderen Teils über den Eintritt der Rechtsänderung und die Eintragung der Rechtsänderung in das Grundbuch erforderlich, soweit nicht das Gesetz ein anderes vorschreibt.

Wenn du im Grundbuch stehst, aber solange du es nicht abbezahlt hast, gehört es dir dann ja trotzdem nicht, sondern der Bank oder Bausparkasse. Kannst du nicht mehr zahlen, wird es verkauft- und zwar für den Preis, den du noch schuldig bist- die fackeln da nicht lange. Habe das leider bei unseren Nachbarn erlebt :(

Wenn man im Grundbuch eingetragen ist und alles Schulden bezahlt sind. Solange noch ein Bankdarlehen läuft, gehört es der Bank.

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