Ab wann Festvertrag?

4 Antworten

Das ist in Deinem Fall keine "Grauzone", wie Du in Deiner Antwort vermutest (schreib Deine Antworten aber besser als Kommentar statt als Neuantwort. Da kann man besser die Übersicht behalten und auf Deine Kommentare und/oder Fragen antworten).

Bei dem ersten Jahr durch eine Leihfirma hattest Du mit dieser und nicht mit dem Entleihbetrieb ein Arbeitsverhältnis. Daher zählt das nicht als Vorbeschäftigung (anderer AG).

Für Deine Ausbildung hattest Du einen Ausbildungsvertrag und die Ausbildung gilt nicht als Arbeitsverhältnis. Deshalb darf der Betrieb Dich nach der Ausbildung gemäß Teilzeit- und Befristungsgesetz bis zu zwei Jahre (incl. drei Verlängerungen) ohne Sachgrund befristet beschäftigen.

Etwas anderes wäre es, wenn Du nach der Ausbildung weiter mit Wissen des AG gearbeitet hättest und der Befristungsvertrag erst anschließend geschlossen worden wäre. Dann könntest Du entfristen lassen und hättest eine Festanstellung. Wurde der befristete Arbeitsvertrag aber vor Abschluss der Ausbildung geschlossen, hat schon alles seine Richtigkeit.

Ja aben. Und das ist ungerecht ! Denn das Gesetz sagt: wer 2 Jahre in einer Firma arbeitet muss danach einen Festvertrag haben. Theoretisch ist ok. Aber praktisch eine Grauzone die fast alle arbeitgeber ausnutzen.

Nein, das Recht darauf hast du nie.

Du kannst ingesamt 8 Jahre im selben Unternehmen mit Zeitverträgen gehalten werden, danach könnten sie dich einem anderen "Projekt" zuordnen und die 8 Jahre beginnen von neuem.

Ich habe Kollegen am Standort die sind schon über 15 Jahre mit Zeitverträgen zwischen 3 und 6 Monaten im Unternehmen ....

Nein, warum auch?

  • Zeitarbeitsunternehmen = eigener Arbeitsvertrag von fremden Unternehmen
  • Ausbildung = Ausbildungsvertrag
  • 1 Jahr = befristeter Vertrag

Das sind alles verschiedene Sachen, die nicht zwangsläufig etwas mit einander zu tun haben!

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