6 Jahre nach Mpu wieder mit 0.99 Promille erwischt... was nun?!

5 Antworten

Hier wird die Fahrerlaubnisbehörde erneut eine MPU verlangen.

Meines Wissens nach ist dann der Nachweis über 12 Monate zu erbringen. Das ist aber nicht möglich weil die Fahrerlaubnisbehörde in der Regel nur eine 2 Monats-Frist setzt und aus diesem Grund kommt es dann zur Entziehung der Fahrerlaubnis. 

Dein Freund sollte sich sofort mit professioneller Hilfe auf die MPU vorbereiten.

Also,  für mein Verständnis: es ist möglich den fs wiederzuerlangen auch wenn schwer,  und umständlich?  

@evemum

Die Fahrerlaubnis ist natürlich nicht für immer verloren.

Allerdings dürfte die nun anstehende MPU schwieriger zu bestehen sein als die damalige. Die Fahrerlaubnisbehörde dürfte sich in etwa 2 oder 3 Monaten melden und dann die MPU mit Fristsetzung von 2 Monaten fordern. In diesem Zeitraum ist es natürlich nicht möglich die geforderten Abstinenznachweise zu erbringen und deshalb wird dann auch die Fahrerlaubnis entzogen.

Wenn sich Dein Freund aber mit professioneller Hilfe gut darauf vorbereitet ist auch das zu schaffen. Nur dauert das jetzt seine Zeit und wird auch nicht billig.

@Crack

Danke... Wie läuft das mit der professionellen Hilfe?  Sry bin absolut planlos auf dem Gebiet...  Habe mich nochnie mit sowas befassen müssen (ich klopfe auf Holz) ...  Und das es schwieriger wird, unterstreicht zudem auch den Lernprozess..... 

@evemum

Da gibt es mehrere Anbieter. Welcher nun gut oder schlecht ist kann ich nicht sagen.

Warte mal ab bis morgen, ich schreibe 2,3 User an die sich damit besser auskennen und Dir dann [hoffentlich] eine abschließende Antwort geben können.

@Crack

Danke, das ist echt lieb :) 

Ja, wie du richtig erkannt hast: Mist gebaut und als Kosequenz nicht zum führen eines Kraftfahrzeugs geeignet (Geschwindigkeit + Alkohol). Vor allem mit einer offensichtlichen Vorbelastung darf er sich, denke ich, den Rest seiner Tage auf große Fahrzeuge mit Chauffeur (genannt Linienbus) freuen. Das ist halt leider der Nachteil wenn man aus seinen Fehlern nix lernt.

Hallo evemum,

"Crack" hat die Frage an mich weitergeleitet und ich schließe mich seiner Auskunft an. Sofern es sich bei der MPU vor 6 Jahren ebenfalls um eine Alkoholfragestellung handelte, ist dein Bekannter aus Sicht der Führerscheinstelle leider zum Wiederholungstäter geworden - von daher wird eine erneute MPU gefordert werden.

Ob in diesem Fall jedoch 12 Monate Abstinenznachweise nötig sind, lässt sich aus dem Stehgreif nicht unbedingt beantworten. Die Pauschalaussage "Wiederholungstäter = 12 Monate Abstinenz" ist nicht immer gegeben.

Allerdings müssen die Hintergründe der TF gründlich aufgearbeitet werden und dies sollte -wie bereits erwähnt- unter fachkundiger Anleitung erfolgen. Dies kann mit Hilfe eines Verkehrspsychologen geschehen (zu dem ich raten würde), da die Vorbereitung individuell auf die betroffene Person abgestimmt wird. Adressen findet man im Telefonbuch oder ggf. direkt bei der Führerscheinstelle.

Von Kursen, wie sie z.B. der TÜV verkauft, würde ich eher abraten, diese sind zu allgemein gehalten und es kann in einer Gruppe gar nicht auf die Motive jedes einzelnen eingegangen werden.

Gruß Nancy

P.S. Sollte ich in meiner Antwort etwas vergessen oder übersehen haben, so bitte ich um erneute Rückfrage.

danke für die Antwort, ich werde es so an ihn weiterleiten, damit er sich zeitnah darum kümmern kann, ich danke ebenfalls dafür dass man nicht einfach nur verurteilt wird... es gibt nunmal keine fehlerfreien Menschen, doch entscheidend ist, was man daraus macht.... jedes Handeln hat auch Hintergründe.

Am Besten hörste mal auf zu trinken oder zu fahren. Tu der Menschheit den Gefallen. Und dir selbst. 

Und du lernst am besten erstmal lesen und tust der Menschheit den gefallen keine dummen Kommentare abzugeben

@Mepodi

Ich kann lesen. Aber hier schreibt fast jeder "ich frag für einen Freund" wenn er nicht die Eier in der Hose hat zu SEINEN Fehlern zu stehen.

@mueller87

Ich bin noch nie unter Alkohol gefahren,,  wenn ich Mist baue habe ich die -wie sagst du?! - Eier um meinen eigenen Mist einzugestehen!  heuchler gibst genug im Netz,  das heißt aber ned, dass gleich jeder einer ist^^ 

@mueller87

Aber hier schreibt fast jeder "ich frag für einen Freund" wenn er nicht die Eier in der Hose hat zu SEINEN Fehlern zu stehen.

Ich denke nicht das im anonymen Internet sich jemand hinter seinem "Freund" verstecken müsste. Welchen Sinn sollte das haben?

Sehr viel Wichtiger finde ich: Beantwortet die Frage oder haltet die Finger still!

@Crack

Genau man stellt keine Frage um noch unschuldig "einen draufzukriegen" ich will nur eine Auskunft, mehr nicht...  Nen "einlauf" bekam er schon...  Und die Konsequenzen wird er tragen,  ob er will oder nicht...  Ich Weiss was Recht und Unrecht ist,  darum geht es hier aber nicht...  Wenn es um mich ginge würde ich dieses auch so vermitteln!  

Es geht doch Garnicht um mich, und ich fahre bei Null...  Darüber hinaus setze ich mich nicht ans Steuer 

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