50% Hausverkauf statthaft?

5 Antworten

Du kannst sie ja auch auszahlen. Zugewinngemeinschaft heißt ja, dass alles, was ihr während eurer Ehe erworben habt auch beiden gehört. Sprich: Ihr gehören die 50%. Es wäre dabei sinnvoll sich darauf zu einigen, dass einer den anderen auszahlt und einer eben im Haus bleibt.

Ich denke nicht, dass sie so einfach an jemand x-beliebigen ein halbes Haus verkaufen kann. Wer würde das auch kaufen? Was will man mit einem halben Haus?

Angeblich hat sie das Haus schon verkauft

@Idris164

Hmmm da hätte wohl der Notar auch noch was zu sagen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der einen Vorvertrag für ein halbes Haus aufsetzt, wo die andere Partei nicht mit einverstanden ist.

Üblicherweise erhältst du bei jeder Grundbucheintragung eine Mitteilung vom Grundbuchamt. Möglicherweise ist die aber nicht bei dir angekommen, weil die Grundbuchämter ihre Adressbestände nicht pflegen.

Also: Für 15 € einen aktuellen Grundbuchauszug anfordern und nachsehen ob dort jemand als neuer Eigentümer der 50 % oder mit einer Vormerkung für den Anteil eingetragen ist.

Moment, langsam.

Der Scheidungsanwalt deiner Frau möchte jetzt bei dir einziehen ? Das hat RTL II Charakter !

Du stehst doch sicherlich mit Grundbuch?- deine Frau kann dann ohne deine Zustimmung das Haus nicht verkaufen.

Fakestory oder man hat dich vera******.

Nein, wo ist der Bär ?

Sind beide Eheleute Miteigentümer, kann das Eigenheim natürlich nur dann verkauft werden, wenn beide Eheleute dem Verkauf zustimmen. Nach Ablauf des Trennungsjahres hat aber jeder Ehegatte die Möglichkeit, vom anderen Ehegatten diese Zustimmung zu verlangen.

Das ist falsch.

@lesterb42

Und was wäre da richtig ?

@DogDiego

Die Antwort von AnglerAut ist richtig.

Ich würde jetzt behauten, dass sie nach § 747 BGB ihren Anteil verkaufen darf, ohne dass es deiner Zustimmung bedarf.

Mir würde jetzt keine Sonderregelung für Immobilien einfallen.

Statt Vererbung/Schenkung besser die Immobilie an die Kinder verkaufen?

hallo,

ich habe mal eine steuerliche frage,.

angenommen die eltern möchten ein (miets-)haus an die kinder verschenken (noch zu lebzeiten um erbschafsteuer zu vermeiden).

angenommen das haus ist 2 millionen wert. so könnte man es ja an das kind verschenken.
wenn man 400.000 bzw. bei zwei elternteilen 800.000 freigrenze hätte, müsste man für 1.2 mil. erbschafstteuer bezahlen.

meine frage dreht sich aber weniger um die erbschafstteuer (nur nebenbei) sondern eher um den steuerlichen aspekt des hauses.

meine idee - wäre es nicht schlauer, das haus an das kind zu "verkaufen"?
vorteil wäre ja nämlich hier, dass man liquidität schaffen könnte, wenn man sich z.b. 1.6 mil (80% beleihung) von der bank holen würde.
und in meinen augen noch wichtiger, man könnte das haus (falls es schon abgeschrieben wurde) i.h.v. 2 mil. wieder komplett neu abschreiben. also 50 jahre wieder 2% . was in dem fall die steuerlast um 40.000 € pro jahr senken lassen würde. + kreditzinsen die man ansetzten kann usw.

wäre das nicht einer schenkung vorzuziehen?
weiterer vorteil in dem fall könnten die eltern dann auch alle 10 jahre 800.000 € schenken (das geld welches sie durch den hausverkauf von dem kind bekommen haben) ohne erbschafststeuer zu zahlen.

vorteile wäre ja dann bei so eine Konstellation

  1. das haus wieder abschreiben zu können?
  2. kreditzinsen absetzbar
  3. frei werdende liquidität könnte neu angelegt werden
  4. schenkungssteuer könnte vermieden werden

wäre das nicht ratsamer als eine schenkung des hauses?

zusatzfrage - würde das finanzamt etwas dagegen haben, wenn man in dem zuge des hausverkaufs an das kind von dem verkaufserlös gleich oder kurze zeit später z.b. 400.000 bzw. 800.000 in bar schenken würde? (damit das kind damit z.b. das haus finanzieren könnte - stichwort eigenkapital? oder darf hier kein unmittelbarer zusammenhang bestehen?

und noch eine frage. falls die eltern gerne noch ein teil der mieteinnahmen haben möchten. wäre dann z.b. auch mit dem kind eine art umkehrhypothek möglich?
oder hat einer eine idee, wie man die mieteinnamen den eltern wieder zukommen lassen könnte unter steuerlichen hintergrund.

danke.

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