5 Tage- Woche vertraglich vereinbart, aber auf Dauer 6 Tage pro Woche gearbeitet

5 Antworten

Das bedeutet eigentlich auch nur hin und wieder. Lass dich doch mal von einem Anwalt in der Sache beraten.

Arbeitest Du denn dann jede Woche zu viele Stunden? Bekommst Du die Stunden bezahlt? Ansonsten einfach dafür mal in einer ruhigen Phase nach einer 5-Tage-Woche und zusätzlichen freien Tagen fragen. Du bekommst dadurch ja schließlich auch einige Überstunden zusammen.

Das Arbeitsverhältnis endete kurz nach Jahreswechsel, weil es befristet war. Ich hatte mich genauso wie die Kollegen immer auf 5 Tage eingestellt und dann hatten wir doch für 6 Tage zu erscheinen. Freie Tage waren gestrichen und wer frei haben wollte mußte schon betteln und auf Knien rutschen.

Mich würde halt interessieren ob ich rechtlich gegen den damaligen Arbeitgeber vorgehen kann.

@senina

Das sollte eigentlich schon möglich sein. Du musst dazu mal einen Anwalt für Arbeitsrecht befragen. Bist Du in der Gewerkschaft? Dann wende Dich an diese.

Jetzt kannst du nichts mehr machen, da dein Arbeitsvertrag beendet ist und du auch die Mehrarbeit bezahlt bekommen hast. Für die Zukunft - lies hier mehr: http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article3098173/Bei-Ueberstunden-kann-viel-falsch-gemacht-werden.html

Also das bedeutet, das wenn man einen Arbeitsvertrag mit 5 Tage Woche unterschrieben hat, jedoch dauerhaft 6 Tage in der Woche gearbeitet hat und noch zusätzlich zu der Mehrarbeit Überstunden geleistet wurden, was bezahlt wurde ( wenn auch nicht korrekt und der Arbeitgeber einem Nachrechnen nicht nachkam) , hat man die Ar***karte gezogen.

@senina

Jedenfalls dann, wenn man nicht vor Ende des Vertrages seine Rechte durchsetzt und dafür frei bekommt. Aber sie hat die Überstunden immerhin bezahlt bekommen... es gibt wohl genügend AG, die nicht mal das machen.

@angy2001

Wie ist es dann wenn der Arbeitgeber die Mehrarbeit nicht korrekt abrechnet. Auf dem Lohnzettel weniger abgerechnete Stunden stehen als geleistet wurde.

@senina

Wenn man selbst eine "Buchhaltung" gemacht hat über die Stunden, die gearbeitet worden sind (also als Beweismittel) - einfach die Firma auffordern zu zahlen --- der Vertrag ist doch sowieso beendet. Und wenn die Firma dann nicht zahlt, dann würde ich vor Gericht gehen. Zu verlieren hat man da doch schließlich nichts mehr.

Ich denke du bist zu spät, du hättest von vornherein dagegen vorgehen müssen.

Wie hätte ich denn im vorraus wissen können das es sich als dauerhaft entwickelt.

Hast du die Mehrarbeit denn bezahlt bekommen?

Ja, wenn auch nicht immer korrekt. Derzeit renn ich einem halben Monatslohn vom Januar hinterher, den mir der Arbeitgeber noch immer nicht ausgezahlt hat.

@senina

Dann schick ihm ein Schreiben, dass du bis zum Ende des Monats dein Geld haben willst, sonst gehst du vors Arbeitsgericht.

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