5 Jahre Gewährleistung auf Handwerker-Leistung (Heizung und Sanitär) - was fällt drunter?!

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Moin,-das is so wie "mig112" schreibt.-In den meisten Fällen gilt die VOB, in der fast Alles ziemlich genau geregelt ist.-Gerichte beziehen sich häufig auch bei lückenhaften BGB-Verträgen auf die VOB.-In die 5-jährige Gewährleistung fällt z.B. ein Montagefehler.-oder wenn nicht zulässige Materialien verarbeitet wurden.-Man kann z.B nicht einfach so verschiedene Materialien Verbinden.-Das würde zwangsläufig Korrosion geben (elektrochemische Spannungsreihe). -Oder wenn ne Brandschutztür mit PU-Schaum fixiert wurde (Todsünde), is es mit dem Brandschutz vorbei.- Oder bei Geländern usw. wenn die einer mit Plastikdübeln (Baumarktbilligzeug) befestigt hat.- Damnn fägt sowas meist nach 2-3 Jahren, (wenn das Plastik spröde is) an zu wackeln.-da is beim Geländer nicht gut.-Wenn jetzt z.B. bei deiner Heizung ne Pumpe kaput ist, fällt das unter dir Herstellergarantie o Verschleis.-D.H Die 5jährige gewährleistung gilt nur für die Bauleistungen, bzw. Handwerksleistungen, NICHT für die Ware, wie z.B die Heizung, dafür gilt die "normale" Gewährleistung v. 2 Jahren.-Wenn ein Fliesenleger z.B falschen (unzulässigen) Kleber verwendet, dann ist das son 5-Jahres Fall.- Das Problem is immer die Beweislast.-Zug genauen Information solltest du dich an die Handwerkskammer o. die Innung wenden.-Die so genannten "anerkannten Regeln der Technik" ändern sich alle paar Jahre.- Was z.B. vor 5 Jahren Vorschrift war. kann heute unzulässig sein.- Das heißt nun NICHT, dass man sofort alles umreißen müsste.- Es gilt immer die Regelung. die bei der Erstellung der Leistung gültig war.-Da wird sich häufig bei Hellhörigen wohnungen gezankt.- Funktionierender Trittschall z.B. war halt vor 35 Jahren noch nicht "anerkannte Regel der Technik"- Wenn man das aber heute vernachlässigt, ist gleich große Kirmes.-Also, für genaue Einzelheiten Kammer u. Innung fragen.-

Wenn ihr den Vertag mit dem Bauträger gemacht habt, ist der euer Ansprechpartner. Ich gehe mal davon aus, dass kein weiterer Vertrag mit dem Heizungsbauer unterschrieben wurde. Also den Mangel bei dem Bauträger Schriftlich Anzeigen und mit einer angemessenen Frist die Beseitigung des Mangels fordern. Wenn nicht passiert, weitere Frist mit dem Hinweis auf anderen Fachhandwerker (auf Kosten des Bauträgers) setzen. Sollte hier nicht passieren, Fachhandwerker beauftragen und Rechnung an den Bauträger weiterleiten. Falls etwas falsch eingebaut wurde - oder nicht nach Herstellerangaben - handelt es sich um einen Verdeckten Mangel. Hier haftet der Unternehmer 30 (!) Jahre.

Gerichtsentscheidung aus Mai 2011: LG Frankfurt/Main, 2/09 S 52/10,

Leitsatz Die fünfjährige Gewährleistungsfrist nach § 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB gilt auch dann, wenn nach dem Einbau einer kompletten Heizungsanlage innerhalb dieser Frist nur der Brenner ausgetauscht werden muss, weil er mit Mängeln behaftet war, aber die übrige Anlage weiterhin mangelfrei ist.

Ich denke nicht, daß der Heizungsbauer sich generell dahinter zurückziehen kann, daß die Wartung von einer anderen Firma übernommen wurde. Allerdings hängt es unter Umständen vom Schaden oder Mangel ab, wem man das dann anlasten kann.

Beim Bau gelten ganz andere Bedingungen als bei Kaufverträgen. Du solltest Dich vielleicht mal an die zuständige Handwerkskammer wenden und Dein Problem eventuell auch einem (Fach-)Anwalt vorlegen.

Moin,-das is so wie mig112 schreibt.-In den meisten Fällen gilt die VOB, in der fast Alles ziemlich genau geregelt ist.-Gerichte beziehen sich häufig auch bei lückenhaften BGB-Verträgen auf die VOB.-In die 5-jährige Gewährleistung fällt z.B. ein Montagefehler.-oder wenn nicht zulässige Materialien verarbeitet wurden.-Man kann z.B nicht einfach so verschiedene Materialien Verbinden.-Das würde zwangsläufig Korrosion geben (elektrochemische Spannungsreihe).-Oder wenn ne Brandschutztür mit PU-Schaum fixiert wurde (Todsünde), is es mit dem Brandschutz vorbei.-Oder bei Geländern usw. wenn die einer mit Plastikdübeln (Baumarktbilligzeug) befestigt hat.- Damnn fägt sowas meist nach 2-3 Jahren, (wenn das Plastik spröde is) an zu wackeln.-da is beim Geländer nicht gut.-Wenn jetzt z.B. bei deiner Heizung ne Pumpe kaput ist, fällt das unter dir Herstellergarantie o Verschleis.-D.H Die 5jährige gewährleistung gilt nur für die Bauleistungen, bzw. Handwerksleistungen, NICHT für die Ware, wie z.B die Heizung, dafür gilt die "normale" Gewährleistung v. 2 Jahren.-Wenn ein Fliesenleger z.B falschen (unzulässigen) Kleber verwendet, dann ist das son 5-Jahres Fall.- Das Problem is immer die Beweislast.-Zug genauen Information solltest du dich an die Handwerkskammer o. die Innung wenden.-Die so genannten "anerkannten Regeln der Technik" ändern sich alle paar Jahre.- Was z.B. vor 5 Jahren Vorschrift war. kann heute unzulässig sein.- Das heißt nun NICHT, dass man sofort alles umreißen müsste.- Es gilt immer die Regelung. die bei der Erstellung der Leistung gültig war.-Da wird sich häufig bei Hellhörigen wohnungen gezankt.- Funktionierender Trittschall z.B. war halt vor 35 Jahren noch nicht "anerkannte Regel der Technik"- Wenn man das aber heute vernachlässigt, ist gleich große Kirmes.-Also, für genaue Einzelheiten Kammer u. Innung fragen.-

Vermieter behält zu unrecht kaution ein?

Hallo in die runde, vllt weiss hier jemand von euch, wie in diesem fall die rechtsgrundlage ist.

Folgendes Problem.

Ich bin im nov 2017 nach 4 jahren aus einer altbau whg ausgezogen. Hatte fristgemäß gekündigt , alles korrekt geschehen.

Mein ehem. Vermieter übergab vor 2 jahren sein haus (4 WE) an eine whg.-verwaltung, weil er mit der verwaltung überfordert war.

In meinem Mietvertrag steht auch eine dieser klauseln, zwecks auszug- schönheitsreparaturen usw. rein rechtlich gelten diese nur bedingt. Darum gehts auch gerade nicht. Ich habe alle räume korrekt neu geweisst und komplett gereinigt. Leider ist mir beim auszug ein bild auf eine Heizungsrohrverkleidung gefallen. Eine ca. 90cm lange, alte und poröse pressspan leiste ging dabei kaputt. Ich hab diese dann noch ordentlich demontiert, so dass das heizungsrohr in diesem bereich frei lag.

bei der wohnungsübergabe erschien nur die sekretärin mit einem übergabe/ abnahme protokoll, welches jeder beschreibung spottet.

Für jeden raum gab es 2 häckchen zu setzen, entweder "unrenoviert' oder 'renoviert'.....nicht mehr nicht weniger. Sie schrieb allerdings überall noch geweisst dazu.

Sie notierte sich auch die fehlende leiste. Ich fragte sie dann noch, wie lange sie mir hier eine frist zur ausbesserung setzen und ob mir bitte auch von ihrer Seite einen kostenvoranschlag schicken würden. Alles kein problem bis dahin....

Nach 1 Woche erkundigte ich mich, wie lang denn nun die frist sei, oder wann der Kostenvoranschlag da sei. Keine Reaktion. 1 woche später fragte i erneut nach...wieder keine antwort, bis ich daraufhin am 27.2.2018 eine email bekam, mit dem kurzen vermerk " im Anhang finden sie die Rechnung für die instandsetzung der Verkleidung " und dass diese Summe von meiner kaution einbehalten wird

Mir hat es echt den atem geraubt.

Mir wurden jetzt 289,-€ von einer heizungs und sanitär firma, für das anbringen einer 90cm langen und 7cm hohen leiste in rechnung gestellt.

Die rechnung kam als anhang in einer email.

Ein bekannter hat eine heizung & Sanitär firma und meinte zu mir, dass die rechnung 'stinkt' . Es käme ein std.-lohn von knapp 250,-€ dabei heraus.

Das ist das eine, aber die andere sache betrifft ja nun diesen verwalter, der mein anliegen komplett negiert hat, denn mir wurde keine frist genannt, noch bekam ich einen Kostenvoranschlag. Selbst wenn diese leiste unter die 8% oder aber 150,-€ im jahr fällt, wo ich bis zu dieser summe die kosten zu tragen habe, stinkt das für mich nach Abzocke, oder auf dummfang gehen.

Wie oder was würdet ihr in dieser Situation jetzt verfahren. Ich hab übrigens leider keine Rechtsschutz.

Ich bin für jeden hilfreichen tip oder rat sehr sehr dankbar.

Lieben dank und gruss, die eddy

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