2/3 Entlassung obwohl Straftat aus offenem vollzug gemacht?

4 Antworten

Guten Tag,

Person x wird vom offenen Vollzug in den geschlossenen Vollzug verlegt sobald die Straftat der Anstalt bekannt ist. Person X wird vermutlich zu nahe 100 Prozent 2/3 verweigert und Endstrafe ist angesagt. Nebenbei gibt es eine neue Strafe, weshalb Person X keine vorzeitige Entlassung bekommt, da ein neues offenes Verfahren bekannt ist.

Sofern die Reststrafe zur Endstrafe kürzer ist, als dass Anklage wegen der neuen Sache erhoben wird, wird Person X entlassen. Vorher in meinen Augen jedoch nicht.

Die Anstalt wird argumentieren, dass der Vollzug kein Einfluss bzw. Abschreckung gezeigt hat.

Wissensdurst84

schlechte Sozialprognose, nichts aus dem Fehler gelernt (da selbe Tat wieder gemacht bei erster Gelegenheit). Also wird es keine Belohnung für gutes Führen geben. Ich würde damit rechnen, dass er umgehend in den geschlossenen Vollzug zurück muss und dann kommt es auf das zu erwartende Strafmass an. wie es weiter geht. Ich gehe aber davon aus, dass er mindestens die 1. Strafe voll absitzen muss.

Rein theoretisch wäre das möglich. Rein praktisch wird es keine positive Legalprognose geben.

Es gibt zwei absolute "NoGos" im offenen Vollzug. 1. Flucht, 2. neue Straftat.

Wer    gegen die Bewährung verstößt, muß einfahren.

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