2 Lehrjahr Ausbildung Firma geht pleite was tun? Wenn die Firma insolvenz anmeldet?=

5 Antworten

Zunächst einmal kommt dann ein Insolvenzverwalter und das Geschäft läuft weiter. Falls es wirklich "ernst" wird, folgende Punkte beachten (Link) - IHK hilft auch:

http://www.berlin.de/special/jobs-und-ausbildung/bewerbung-und-arbeit/karriere/1080164-999401-lehrbetrieb-macht-pleite-was-passiert-mi.html

Hilfe bei der Suche eines neuen Ausbildungspaltzes: Erste Ansprechpartner nach der Kündigung sind die Kammern und die Arbeitsagentur. Der Azubi sollte aber möglichst auch seinen bisherigen Chef in die Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz einspannen. Der Ausbildungsbetrieb sei zwar im Fall einer Insolvenz rechtlich nicht verpflichtet, bei der Suche nach einer neuen Ausbildungsstätte zu helfen, erklärt Esther Hartwich: «Aber natürlich sollte auch der Arbeitgeber im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen.»

Hallo,

Sie soll auf jeden Fall zum Arbeitsamt gehen, da gibt es eine Insolvenzgeldstelle. Dort kann Deine Freundin Insolvenzgeld beantragen, falls der Ausbildungsbetrieb das Gehalt nicht gezahlt hat.

Außerdem sollte sie zur IHK gehen, dort gibt es Ausbildungsbeauftragte, die sich um die Probleme von Auszubildenden kümmern und bei der Problemlösung helfen.

Die dritte Möglichkeit wäre, sich an einen Lehrer aus der Berufsschule zu wenden, die haben oft Kontakt zu Ausbildungsbetrieben aus Ihrem jeweiligen Bereich. Ich habe dadurch einmal eine neue Ausbildungsstelle bekommen, ist allerdings schon ein paar Tage her (1997)...

Ich wünsch Deiner Freundin viel Glück!

Liebe Grüße

Sabrina

Die Lohnfortzahlung läuft automatisch durch den Insolvenzverwalter weiter!

@Ginger1970

Wenn der Arbeitgeber noch in der Lage ist den Lohn zu zahlen... Wenn nicht bleibt nur das Insolvenzgeld. Habe ich leider schon zweimal bei Arbeitgebern erlebt

@SPfirschke

Azubis sind i.d.R. die Letzten, die darunter zu leiden haben.

@Ginger1970

Im Zweifelsfall wird die Firma abgewickelt und dann ist je nach Firma sehr schnell der Deckel zu.

Auf jeden Fall sollte man sich bei sowas sofort um einen neuen Betrieb bemühen.

Insolvenz bedeutet nicht zwangslaeufig, dass der Betrieb eingestellt und das Ausbildungsverhaeltnis nicht fortgefuehrt werden kann. Dennoch sollte sie sich vorsorglich schon mal bei der zustaendigen IHK melden. Die wird - sofern erforderlich - bei der Suche nach einem Betrieb helfen, in dem das Ausbildungsverhaeltnis fortgefuehrt werden kann.

Sie sollte sich schon mal nach einem neuen Betrieb umsehen, der sie weiter übernimmt. Sowas gibt es öfter. Auch sollte sie das Arbeitsamt deswegen kontaktieren und evtl. in der Berufschule mal nachfragen... die können ihr bestimmt auch weiter helfen, was zu tun ist.... sowas gibt es leider öfters...

Nein, zunächst läuft das Ausbildungsverhältnis normal weiter - der Azubi ist auch verpflichtet, seinen Arbeiten nachzukommen - wird auch normal entlohnt.

@Ginger1970

Dar azubi ist zwar verpflichtet normal weiterarbeiten, darf aber selbst kündigen, udn woanders weiterarbeiten. Azubis dürfen kündigen und wechseln. Normalerweise amcht das kein Azubi-ausser er hat eben ebdenken dass der betrieb aufhört.

Nur der Ausbilder darf dem azubi nicht kündigen.

Nunja, sie muss schauen dass sie zu eienr anderen Firma kommt.

Wenn sie glück hat, übernimmt sie eine Firma gleich ins 2. Lehrjahr, wen sie pech hat muss sie von vorne anfangen.

Sie soll mal mit den Arbeitgeber sprechen, evtl. kennt der Firmen die sie übernehmen würden.

Aber auch die berufsschullehrer sind in diesem Fall ein guter Ansprechpartner-meist kennen die diese situation schon und können firmen empfehlen.

Viel erfolg auf jedenfall.

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