2 Einzelunternehmen oder lieber 1 GBR

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Finger weg von der GbR und alles was diesen Eindruck erweckt. Man haftet nicht nur für Sachen die man nie gesehen hat, das eigene Unternehmen kann darunter leiden. Haftungsbeschränkungen gehen nur im Innenverhältnis. Nach außen kann jeder Verträge schließen wie er will. Der eine will einen Zweisitzer als Lieferwagen, der andere was großes...

Zu GbR und Kleinunternehmer habe ich zwei Artikel in meinem Blog. Das wird wahrscheinlich weder Mehrheitswissen noch Mehrheitsmeinung sein. Guckt Euch die Dinger mal an auf www.d-dh.de - sollten beide unter rechtliches zu finden sein. Ansonsten einfach stöbern, "leider" wuchern die Texte [über 50 ] gerade, muss langsam die erste Seite anders gliedern. Aber Ihr findet das.

Dann wird man irgendwann auch Dinge ungerecht empfinden. Einer wird krank. Anspruch auf Privatentnahmen bleibt. Das halbe Ergebnis bleibt. Bei Geldproblemen auch Mist.

Ohne hin, Reparaturen? Schon die Handwerkskammer gefragt? Ob man da Meister oder Altgeselle sein muss? Neue PC´s aus neuen Einzelteilen zusammensetzen dürfte nicht das Problem sein.

Stellt echt zwei Businesspläne auf. Könnt Ihr prima jeder für sich zusammen machen. Arbeite in meinen Beratungskursen genauso. Ihr habt sogar sehr viele Gemeinsamkeiten. Da kann man das noch besser machen.

Vorsicht beim Thema geförderte Beratung. Ich hatte zwar diese Akkreditierung, hab sie aber nicht verlängert. Zu dem Zeitpunkt war es so, dass bei der Förderbank des Landes oder einer anderen Stelle der eigene Businessplan vorgelegt werden musste. Dann wurde beantragt wo Beratungsbedarf ist. In meinen Augen vollkommener Schwachsinn. Man braucht die Beratung bei der Erstellung des Businessplans und der hat Hand und Fuß zu haben. Kann doch nicht dauernd sein Konzept umwerfen. Das kommt bei der Erarbeitung oft genug vor.

Viel Erfolg.

Als erstes mal, wollt Ihr die Risiken und Erträge teilen, oder soll jeder die Früchte seiner Tätigkeit (einer PC, der andere Mobiltel.) selbst tragen/geniessen?

Kleinunternehmerregelung bezieht sich auf Umsatz, nicht auf Gewinn und die 17.500,- Grenze auf das jeweilige Vorjahr.

Gegenseitige Rechnungen? Wird der jeweils andere bei den einzelnen Reparaturen helfen und soll das genau abgerechnet werden?

Mein Vorschlag, sucht Euch einen Gründercoach, der hilft Euch bei der Lösung dieser Probleme. Je nach Wohnort und Situation vor Gründung (Arbeitslos, oder nicht), werden die Kosten mit bis zu 90 % bezuschusst.

Bei den Entscheidungen, die Ihr treffen wollt/müsst, gibt es viele Einflüsse:

Wollt ihr eine gemeinsame Werkstatt/Laden mieten? Wollt Ihr Geräte Ausstattungen gemeinsam nutzen? Wollt Ihr Eure Einnahmen /Ausgaben teilen? Risiken gemeinsam tragen? Ist es Vollexistenzt, oder Nebenerwerb?

Du musst dir genauer die Definition einer GbR lesen. ;) die Kleinunternehmerregelung ist erstmal nebensache.... wenn ihr beide das gleiche Ziel habt, dann werdet ihr automatisch zu einer GbR. Ein Gesselschaftsvertrag ist nicht nötig, ist aber zwingend erfoderlich. denn die meisten Banken und co. wollen solch ein vertrag haben. nach der Steuerlichen erfassung des Finanzamt, könnt ihr entscheiden, ob ihr den §19 wählt... Ist aber nicht zu empfehlen, da meisten bei kleineren Firmen hohe Kosten aufkommen in der Gründerzeit und ihr diese mit §19 nicht absetzen könnt....;) lasst euch beraten....

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