12 Jahre Jura studieren normal?

5 Antworten

Da hatte ganz sicher jemand viel Geld und Zeit und wahrscheinlich nur zum Spaß studiert. Gut Ding will Weile haben, heißt es. Für persönliches Vorankommen gilt das aber eher nicht. Die andere Variante, er rafft nicht, was er da studiert, sollte Anlaß sein, sich den Namen zu merken, damit man ihn später nicht als Anwalt nimmt. Im Staatsdienst jedenfalls hätte er wohl keine Chance. Wer darauf angewiesen ist, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, wird sich jedenfalls beeilen, sein Studium bald und mit guten Ergebnissen abzuschließen.

Manche bringen es sogar auf 20 Jahre. So lange dauert kein Jurastudium.

Dachte auch immer, dass man sich während des Jurastudiums spezialisiert (z.B. Arbeitsrecht, Erbrecht etc.), aber er ist fast fertig und weiß trotzdem noch nicht, in welche Richtung er gehen will. Ist das normal?

@hannabr

Wenn man so durch sein Studium bummelt ist das wahrscheinlich normal. Er wird mit 60 noch nicht wissen, was er eigentlich will.

5 Jahre Studium plus 2 Jahre Referendariat müssten genügen. 12 Jahre sind recht lang, das muss aber kein Werturteil bedeuten.

da hat jemand nicht anderes mehr machen wollen. Fünf Jahre sind schon reichlich.

Da hat sich einer ziemlich die E.ier geschaukelt, die Hälfte wäre noch zu lang.

Aber man muss doch 2 Staatsexamen schreiben, nicht? Und sollte man zwischendurch nicht auch Berufserfahrung sammeln?

@hannabr

Das schafft man locker in 5 Jahren, Berufserfahrung sammelt man im Beruf, also nach abgeschlossenem Studium.

@hannabr

Vielleicht hat er oft Klausuren verhauen...bis man die wieder nachholen kann, dauert es ja oftmals 1 Jahr.

@hannabr

Vielleicht ist er einfach nur faul.

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