Ist eine KFZ-Wandlung/ Rücktritt möglich?

Hallo,

ich habe im Juni 2016 einen Kia Ceed mit 100 Km + 7 Jahre Garantie gekauft. Bis Ende 2017 lief das Auto auch sehr gut. Ende 2017 fing es an zu ruckeln und die Zündspule wurde erneuert, eine Woche später ruckelte das Auto erneut und es wurde der Motor komplett ausgetauscht aufgrund eines Lochs im Kolben. Ende März 2018 leuchtete wieder die Motorkontrollleuchte dieses Mal wurde die Einspritzdüse angezeigt. Lt. Werkstatt wurde zu viel Fett eingespritzt und deshalb leuchtete die Anzeige. Nachdem die Motorkontrollleuchte danach wieder 3mal aufleuchtete wurde der Motor erneut getauscht. Diesmal ist der 4. Kolben gebrochen. Der Motor hat knapp 4 Wochen gebraucht bis er geliefert wurde und ich war fast einen Monat ohne Auto. Hatte auch nur für 5 Tage ein Leihfahrzeug bekommen!

2 Tage nachdem der Motor getauscht wurde erscheint wieder die Leuchte. Diesmal die Lambdasonde. Angeblich war der Pin nicht richtig gesteckt. 5 Tage später wieder die Leuchte und 2 Tage später wurde dann die Lambdasonde ausgetauscht. Wieder 5 Tage später erneut das vertraute Lämpchen und ich bin wieder hin. Lt. Werkstatt tauschen sie das Steuergerät. Das war letzten Freitag 29.06. und heute morgen durfte ich mein Auto wieder zu Kia stellen.

Es waren leider immer wieder unterschiedliche Fehler, die aber alle etwas mit dem Motor zu tun haben. Habe ich trotzdem ein Recht auf Rücktritt? Das Auto läuft über Finanzierung und alle Einsätze wurden über Garantie abgewickelt. Habe derzeit übrigens knapp 34.000 Km drauf.

Der Händler/ Werkstatt selbst will ständig die Teile tauschen und geht nicht auf meine Bitte um eine Wandlung ein.

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Zugewinn: Schwiegerelterndarlehen vor der Ehe in Schenkung zur Erhöhung des Anfangsvermögens umwandeln?

Meine Exfrau bekam vor der Hochzeit ein Darlehen von ihren Eltern über 50.000 Euro. Darüber existiert ein Darlehensvertrag, unterzeichnet von beiden Schwiegereltern. Im Rahmen der Zugewinnauseinandersetzung hat sie sich nun von der Schwiegermutter (der Schwiegervater ist während der Ehezeit verstorben) per Eidesstatt erklären lassen, das Darlehen sei ca. 4 Monate nach der Eheschließung in eine Schenkung umgewandelt worden, auf eine Rückzahlung sei verzichtet worden. Dies wurde dann nach der Scheidung, im Rahmen der Berechnung des Zugewinns von der Schwiegermutter per Eidesstatt erklärt.

Meine Exfrau habe ich am Haus nach der Scheidung ausbezahlt, im Glauben, dass der Zugewinn damit auch erledigt sei. Hierbei habe ich wohl einige gravierende Fehler begangen. Ich war davon ausgegangen, dass ich mit dem endgültigen Hauskauf endlich meine Ruhe hätte und auch kein weiterer Zugewinn mehr gefordert wird, da ich insgesamt vom Zeitpunkt der Eheschließung bis zur Zustellung der Scheidungsurkunde als Selbständiger keinen weiteren Vermögensgewinn gemacht habe, sondern unter dem Strich einen Verlust.

Weit gefehlt: Die Gegenseite hat nunmehr das Haus, das ja zum Zeitpunkt der Zustellung der Scheidungsurkunde noch in beiderlei Besitz war und für das ich an meine Frau einen exorbitant hohen Preis ausbezahlt habe (Wertsteigerung 40% in 5 Jahren) in die Zugewinnberechnung mit einbezogen. Auf einmal habe jetzt einen Riesengewinn von 100.000 Euro. Deswegen auch die oben ausgeführte Verschiebung des Darlehens (Verbindlichkeit) in eine Schenkung. Durch eine massive Erhöhung des Anfangsvermögens meiner Frau (und damit weniger Zugewinn) müsste ich ihr nach den Berechnungen der gegnerischen Seite ca. 40.000 Euro ausgleichen. Das Haus (hälftig) wurde, wie eingangs erwähnt nach der Scheidung an mich verkauft.

Reicht hier eine eidesstattliche Erklärung ohne schriftliche Vereinbarung aus, um eine Verbindlichkeit einfach mal so ins Anfangsvermögen zu stellen?

Wenn es tatsächlich ins Anfangsvermögen gestellt wird, das Geld wurde ja nicht zweckfrei verschenkt, sondern zum Erwerb der Immobilie. Zum Zeitpunkt der "Schenkung", also 4 Monate später, war ein Großteil bereits in die Immobilie geflossen. Ist das noch priveligiertes Vermögen?

Schließlich habe ich während der Ehe sämtliche Tilgungen/Sondertilgungen geleistet...

Zum Zeitpunkt der Eheschließung war es eindeutig ein Darlehen. Kann die sehr viel später gemachte eidesstattlich Erklärung auf eine Rückzahlung des Darlehens zu verzichten, dieses in die Berechnung des Zugewinns rückführbar machen?

Weiterhin gab es vor der Ehe einen notariellen Kaufvertrag und eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch sowie einen Grundbucheintrag der finanzierenden Bank. Ist das als Verbindlichkeit zu werten?

Falls ja, hätten beide Parteien dann ein Negativvermögen? Wie wirkt sich dies auf den Zugewinn aus?

Vielen Dank für eine oder mehrere Antworten!

scheidung, Zugewinn, Zugewinnausgleich
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Steuerberechnung / Nettolohn als Grenzgänger (D-CH) nach Lohnerhöhung?

Guten Tag,

ich würde sehr gerne Wissen ob ich das mit den Steuern / Der Nettoberechnung meines Lohnes richtig verstanden habe oder ob ich irgendetwas falsch kalkuliert oder misachtet habe.

Ich zahle aktuell alle 3 Monate 660 € an das Deutsche Finanzamt.
Kann das so hinkommen oder kommt am ende vom Jahr eine teure Überraschung auf mich zu ?

Meine Situation sieht wie folgt aus:

Ich Männlich 31 Jahre alt, ledig, arbeite in Basel als Grenzgänger.
Ich fahre jeden Arbeitstag mit dem Zug von D in die CH (Wohnsitzt ist in D).

Rechenbeispiel:

Gehen wir einfach Mal von einem Monatlichen Bruttolohn von 4125,00 Schweizer Franken aus.

Ich gebe also auf Lohncomputer. ch ein:

Monatsgehalt 4125

Alter 31

Ledig

Keine Kinder

Kein Kirchenmitglied

Grenzgänger

und der Rechner gibt etwa 2940 Euro/Monat an.

Die müssen jetzt auch noch in Deutschland versteuert werden.

Entsprechend http://www.nettolohn.de muss ich nun noch 430,00 Euro Lohnsteuer abziehen und die Quellensteuer in Euro (170 Euro) wieder addieren, da sie auf die Lohnsteuer angerechnet wird.

Also komme ich auf 2940 - 430 + 170 = 2680 (Euro) Netto.

Ist mein Nettolohn so Korrekt berechnet oder was muss ich davon noch abziehen ?

und da ich bisher alle 3 Monate 660 € an das Deutsche Finanzamt zahle kommt das mit der verlangten Steuerzahlung hin ? Sprich 430 € - 170€ = 260 € im Monat dies mal 3 ergibt einen betrag von 780 € und ich zahle "nur" 660€ ?! müsste ich nicht 120 € mehr bezahlen ?

Habe ich irgendetwas vergessen ?

Ich bin über jeden Rat oder hinweis dankbar.

Grenzgänger, Lohn, Steuern
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Belgscher Dienstwagen - Wohnen in Deutschland und arbeiten in BE?

Hallo liebes Forum,

ich arbeite seit April 2018 in Belgien und habe meinen Wohnsitz in Deutschland. An weniger als 25% meiner Arbeitstage, arbeite ich von Deutschland aus fuer meinen belgischen Arbeitgeber. Mein Einkommen wird momentan zu 100% in Belgien versteuert. Ich bin seit April in Belgien sozialverischert. Ich schaetze mein Bruttoeinkommen in Deutschland fuer 2018 auf 15t EUR.
Mein Arbeitgeber stellt mir einen Firmenwagen zur Verfuegung. Dieser ist in Belgien zugelassen. Mir ist es gestattet den Wagen unbegrenzt privat zu nutzen. Alle anfallenden Kosten (Wartung, Versicherung, Kraffahrzeugsteuer, Benzin, etc) werden von meinem belgischen Arbeitgeber ueberommen.

Fuer den Dienstwagen wird aufmeiner beglischen Lohnabrechnung ein geldwerter Vorteil von 100 Euro angegeben. Ich zahle in Beglien folglich ungefaehr 30 EUR Steuern auf den Wagen.

Welche Steuerlast werde ich fuer den Dienstwagen in Deutschland tragen? Wie wird der Wagen in Deutschland versteuert, was ist die Nettobelastung?

Ist es richtig, dass die Tage an denen ich meine Einkuenfte in Deutschland erwirtschafte auch in Deutschland versteuert werden? Wird dann der geldwerte Vorteil von circa 800EUR in Deutschland (1% Regelung oder Fahrtenbuch) mit einer Steuerlast von moeglicherweise 400EUR/Monat verrechnet?

Danke!!! Gruesse

deutschland, Dienstwagen, Steuern, Geldwerter Vorteil
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"Lokaler" Projekteinsatz Pendlerpauschale oder Dienstreise?

Nach langem Suchen gebe ich auf und stelle meine Frage nun doch hier :)

Und zwar folgender Sachverhalt:

  • Bartholomäus Skarabäus Peingebreck ist Berater für die Firma Käfer AG.
  • Er arbeitet seit 11 Monate für einen Kunden in der Samsa-Straße :p
  • Das Projekt ist 25 km vom Dienstort (erste Tätigkeitsstätte) und 20km von zu seinem Hause.
  • Er besucht seinen Dienstsitz (25km entfernt) einmal im Monat.
  • Das Projekt (20km entfernt) besucht er an 5 Tagen die Woche.
  • Die Fahrt zur Arbeit liegt nur auf einem Teilstück von 13km auf dem Weg zum Dienstort.
  • Nach 9 Monaten wurde er in ein anderes Bürogebäude ca. 1km entfernt versetzt.

Nun weiß ich nicht wie man das angeben soll, ist die Fahrt von zu Hause zum Projekt eine Dienstreise? Er ist dort zwar länger, aber ja auch regelmäßig am Dienstort.
Da die Wohnung näher am Projekt als am Dienstort ist, wäre ja dann die erste Tätigkeitsstätte ja dann das Projekt, zumal er dort auch mehr als 1/3 im Monat verweilt. Ist aber dann die Fahrt zum Dienstort eine Dienstreise?

Oder gilt die Pendlerpauschale dann anteilig für die "gemeinsamen" 13km und der Rest ist die Dienstreise?

Wenn es eine Dienstreise ist, dann gibt es doch auch eine Verpflegungspauschale für die ersten 3 Monate. Erneuert sich diese, wenn man an einen "anderen" Ort versetzt wird, auch wenn er nur ca. 1km entfernt ist, aber gleicher Projektchef?

Danke für schonmal die Erleuchtung.

Reisekosten, Steuerrecht, Dienstreise, Pendlerpauschale
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