Berücksichtigung Barwert der Erbbauzinslast bei Zugewinnausgleich?

Meine Frau und ich leben in Zugewinngemeinschaft. Während unsrer Ehe haben wir ein Haus auf Erbpachtgrundstück gekauft. Sowohl für den Erbpachtvertrag als auch das Hypothekendarlehen haben wir gemeinsam unterschrieben und auch im Grundbuch stehen wir gemeinsam zu gleichen Anteilen.

Nun wollen wir uns trennen und müssen den Zugewinn während unserer Ehe aufteilen. Dies gelingt uns bei allen anderen Werten ganz gut, aber bei der Aufteilung des Zugewinns im Zusammenhang mit unserem Haus sind wir uns nicht einig.

Ich selbst würde das Haus gern behalten, meine Frau auszahlen und aus den Zahlungsverpflichtungen (Darlehen, Erbpacht, ...) entlassen. Die Berechnung des Gutachters ist für uns soweit nachvollziehbar. Wie bei der Aufteilung des Zugewinns jedoch der "Barwert der aktuell möglichen Erbbauzinsreallast" berücksichtigt werden muss, darüber können wir uns nicht einigen.

Aus meiner Sicht müsste dieser Wert zu 100% von ihrem Zugewinn abgezogen werden, da sie zukünftig zur geschuldeten Erbpacht nichts mehr beiträgt, das Risiko voll auf mich übergeht und der (Verkehrs)Wert der Immobilie dadurch geringer ist. Ich selbst wäre bereit ihr entgegen zu kommen und auf den mir dann zustehenden Ausgleichsbetrag verzichten.

Wie sieht die Rechtslage im Zuge des Zugewinnausgleichs konkret aus?

Vielen Dank für weiterführende Informationen.

Recht, scheidung, Zugewinnausgleich, Erbpachtgrundstück
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Verzinste Devisenkonten?

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort, die mir einen Überblick verschafft hat. Demnach fallen bei einem verzinsten Fremdwährungskonto die Zinserträge als Kapitalerträge unter § 20 EStG und die Devisengewinne/-verluste im Veräußerungsjahr unter § 23 EStG („Spekulationsfrist“ 10 Jahre). Das bedeutet dann, dass beide unter unterschiedliche Katalogeinkünfte Nr 5 (Anlage KAP) und Nr. 7 (Anlage SO) fallen und nur Gewinne, aber nicht Verluste horizontal miteinander verrechnet werden können.

Das schließt aber eine vertikale Verlustverrechnung im Veräußerungsjahr nicht zwangsläufig aus. Denn § 20 (6) EStG sagt ja nur aus, dass Verluste aus der Einkunftsart Kapitalvermögen nicht mit anderen Einkunftsarten vertikal verrechnet werden dürfen. Demnach wären Devisenverluste (Anlage SO) und Zinserträge (Anlage KAP) durchaus vertikal miteinander verrechenbar, meines Wissens nach § 10d EstG vorrangig im aktuellen Steuerjahr. Erst dann kann ein ggf. teilweiser Verlustvortrag/Verlustrücktrag ins benachbarte Steuerjahr vorgenommen werden.

So verstehe ich auch den Hinweis, dass Zinserträge mit Verlusten im Verlusttopf „Allgemein“ verrechnet werden. Allerdings steht ein solch komfortabler Verlusttopf nicht unbedingt und bankenübergreifend zur Verfügung.

Ferner können für das Devisengeschäft im Veräußerungsjahr keine Werbungskosten (wie Bankgebühren) geltend gemacht werden, da diese bereits duch den bei den Zinsen beanspruchten Sparerpauschbetrag abgegolten sind.

Es fragt sich aber, ob die Wechselgebühren als unmittelbar zur Anschaffung und Veräußerung der Fremdwährung gehörend, hier eine Ausnahme bilden?

Ich hoffe, dass ich alles richtig verstanden habe, ansonsten bitte ich, mich zu berichtigen.

 Ich würde mich über eine Antwort, die mir weiterhilft, freuen und danke bereits im Voraus.

Steuerrecht, Fremdwährung
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Doppelte Haushaltsführung möglich?

Hallo,

ich werde bald zum Berufseinstieg (bin 25 Jahre alt, ledig) von Baden-Württemberg nach München ziehen und würde dort gerne von Anfang an eine doppelte Haushaltsführung geltend machen.

Folgende Begebenheiten:

  • Beruflich bedingter Umzug zwecks Berufseinstieg
  • Hauptwohnsitz im Haus des 66-jährigen Vaters in BW
  • Dort werde ich die Kelleretage bewohnen (eigener Eingang, eigenes Zimmer, eigenes Bad, jedoch keine eigene Küche)
  • Mind. 10% der laufenden Kosten werde ich Übernehmen (Mietvertrag etc.)
  • 2x pro Monat Heimfahrt per Flixbus
  • Lebensmittelpunkt beim Vater da dort alte Schulfreundschaften, zudem Vater schwerbehindert und Großvater im Ort nebenan im Pflegeheim. Ich denke diese Krankheitsfälle dürften die Notwendigkeit des Lebensmittelpunkts bestätigen

Ich denke, damit sollte ich die doppelte Haushaltsführung durchbekommen, obwohl "Nesthocker"-Fall. Oder wie seht ihr das?

Zudem:
- Muss in München die Zweitwohnung gemeldet sein oder spielt das bei der DHH keine Rolle?
- Beim Bewohnen der Kelleretage: habe ich damit eine eigene Wohnung (trotz fehlender Küche) oder werde ich weiterhin zum Hausstand meines Vaters gezählt? Bei letzterem müsste ich ja dann auch den Kauf von Lebensmitteln etc nachweisen, bei eigener Wohnung (ersterem) denke ich mal nicht?
- In meinem Job in München werde ich als Berater Montag-Donnerstag auswärts beim Kunden verbringen. Ist das ein Pluspunkt, da deshalb definitiv mein Zweitwohnsitz in München nicht Lebensmittelpunkt ist oder eher problematisch, da man mir unterstellt ich hätte ja dann auch zu Hause in BW wohnen bleiben können?

Vielen Dank im Voraus!

Steuern, doppelte Haushaltsführung
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Befristeter Arbeitsvertrag mit Sachgrund - Vertragsfehler durch Arbeitgeber?

Hallo Ihr Lieben,

meine Frage könnte sich etwas komplizierter werden und zwar:

Wurde ich 2015 befristet auf 2 Jahre eingestellt. Danach wurde mein Vertrag Ende September 2017 innerhalb der Laufzeit um weitere 10 Monate mit Sachgrund bis Ende Juni 2018 verlängert. In diesem Vertrag stand nur drin, dass ein Sachgrund nach § 14 Abs. 1 vorliegt. Aber der Grund wurde nicht aufgeführt.

In dieser Zeit wurde ich auf Stundenreduzierungen von 4 Mitarbeiterinnen beschäftigt. Zwei Monate (April 2018) vor Vertragsende kündigte eine dieser Mitarbeiterinnen. Daraufhin wurde ein Monat (Mai 2018) vor auslaufen meines Vertrages ein weiterer Änderungsvertrag aufgesetzt, dieser wurde mit Stundenkürzung und befristet auf 14 Monate (31.08.2019) ausgestellt.

Mir wurde an dem Tag an dem ich die erneute Verlängerung unterschrieben habe mitgeteilt, dass mein Vertrag erneut geändert wird und auf 2 Jahre (31.08.2020) verlängert wird. Wenige Tage später habe ich eine erneute Änderung erhalten mit einer höher Gruppierung ab Oktober 2018.

Jetzt habe ich bereits 18 Tage mit dem Vertrag (weniger Stunden + 1Jahr) gearbeitet und schon wieder habe ich einen Änderungsvertrag auf Vollbeschäftigung erhalten, da eine der 3 übrigen Mitarbeiterinnen die Stundenreduziert hat und mir wurden diese zugeteilt.

Was mir erst nach dem unterschreiben aufgefallen ist:

  1. es steht plötzlich ein Sachgrund (Vertretung von in Teilzeit beschäftigten Kolleginnen, die wegen Erfüllung von Familienpflichten und Antragsteilzeit reduziert haben eingesetzt) im Vertrag
  2. Weder in dem Vertrag mit der höher Gruppierung noch mit dem Vertrag der Stundenaufstockung wurde die 2 Jahresverlängerung schriftlich gemacht

Jetzt zu meiner Frage:

  • ist dieser Vertrag gültig?
  • ist die mündliche Zusicherung über eine Vertragslaufzeit von 2 Jahren gültig?
  • oder müsste mir mein Arbeitgeber in diesem Fall einen unbefristeten Vertrag geben, da dieser Nichtig ist und ich stillschweigend weiter gearbeitet habe?
Befristung, Arbeitsvertrag, Vertragsverlängerung
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Ist eine KFZ-Wandlung/ Rücktritt möglich?

Hallo,

ich habe im Juni 2016 einen Kia Ceed mit 100 Km + 7 Jahre Garantie gekauft. Bis Ende 2017 lief das Auto auch sehr gut. Ende 2017 fing es an zu ruckeln und die Zündspule wurde erneuert, eine Woche später ruckelte das Auto erneut und es wurde der Motor komplett ausgetauscht aufgrund eines Lochs im Kolben. Ende März 2018 leuchtete wieder die Motorkontrollleuchte dieses Mal wurde die Einspritzdüse angezeigt. Lt. Werkstatt wurde zu viel Fett eingespritzt und deshalb leuchtete die Anzeige. Nachdem die Motorkontrollleuchte danach wieder 3mal aufleuchtete wurde der Motor erneut getauscht. Diesmal ist der 4. Kolben gebrochen. Der Motor hat knapp 4 Wochen gebraucht bis er geliefert wurde und ich war fast einen Monat ohne Auto. Hatte auch nur für 5 Tage ein Leihfahrzeug bekommen!

2 Tage nachdem der Motor getauscht wurde erscheint wieder die Leuchte. Diesmal die Lambdasonde. Angeblich war der Pin nicht richtig gesteckt. 5 Tage später wieder die Leuchte und 2 Tage später wurde dann die Lambdasonde ausgetauscht. Wieder 5 Tage später erneut das vertraute Lämpchen und ich bin wieder hin. Lt. Werkstatt tauschen sie das Steuergerät. Das war letzten Freitag 29.06. und heute morgen durfte ich mein Auto wieder zu Kia stellen.

Es waren leider immer wieder unterschiedliche Fehler, die aber alle etwas mit dem Motor zu tun haben. Habe ich trotzdem ein Recht auf Rücktritt? Das Auto läuft über Finanzierung und alle Einsätze wurden über Garantie abgewickelt. Habe derzeit übrigens knapp 34.000 Km drauf.

Der Händler/ Werkstatt selbst will ständig die Teile tauschen und geht nicht auf meine Bitte um eine Wandlung ein.

KFZ Rücktritt, KFZ Wandlung
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Zugewinn: Schwiegerelterndarlehen vor der Ehe in Schenkung zur Erhöhung des Anfangsvermögens umwandeln?

Meine Exfrau bekam vor der Hochzeit ein Darlehen von ihren Eltern über 50.000 Euro. Darüber existiert ein Darlehensvertrag, unterzeichnet von beiden Schwiegereltern. Im Rahmen der Zugewinnauseinandersetzung hat sie sich nun von der Schwiegermutter (der Schwiegervater ist während der Ehezeit verstorben) per Eidesstatt erklären lassen, das Darlehen sei ca. 4 Monate nach der Eheschließung in eine Schenkung umgewandelt worden, auf eine Rückzahlung sei verzichtet worden. Dies wurde dann nach der Scheidung, im Rahmen der Berechnung des Zugewinns von der Schwiegermutter per Eidesstatt erklärt.

Meine Exfrau habe ich am Haus nach der Scheidung ausbezahlt, im Glauben, dass der Zugewinn damit auch erledigt sei. Hierbei habe ich wohl einige gravierende Fehler begangen. Ich war davon ausgegangen, dass ich mit dem endgültigen Hauskauf endlich meine Ruhe hätte und auch kein weiterer Zugewinn mehr gefordert wird, da ich insgesamt vom Zeitpunkt der Eheschließung bis zur Zustellung der Scheidungsurkunde als Selbständiger keinen weiteren Vermögensgewinn gemacht habe, sondern unter dem Strich einen Verlust.

Weit gefehlt: Die Gegenseite hat nunmehr das Haus, das ja zum Zeitpunkt der Zustellung der Scheidungsurkunde noch in beiderlei Besitz war und für das ich an meine Frau einen exorbitant hohen Preis ausbezahlt habe (Wertsteigerung 40% in 5 Jahren) in die Zugewinnberechnung mit einbezogen. Auf einmal habe jetzt einen Riesengewinn von 100.000 Euro. Deswegen auch die oben ausgeführte Verschiebung des Darlehens (Verbindlichkeit) in eine Schenkung. Durch eine massive Erhöhung des Anfangsvermögens meiner Frau (und damit weniger Zugewinn) müsste ich ihr nach den Berechnungen der gegnerischen Seite ca. 40.000 Euro ausgleichen. Das Haus (hälftig) wurde, wie eingangs erwähnt nach der Scheidung an mich verkauft.

Reicht hier eine eidesstattliche Erklärung ohne schriftliche Vereinbarung aus, um eine Verbindlichkeit einfach mal so ins Anfangsvermögen zu stellen?

Wenn es tatsächlich ins Anfangsvermögen gestellt wird, das Geld wurde ja nicht zweckfrei verschenkt, sondern zum Erwerb der Immobilie. Zum Zeitpunkt der "Schenkung", also 4 Monate später, war ein Großteil bereits in die Immobilie geflossen. Ist das noch priveligiertes Vermögen?

Schließlich habe ich während der Ehe sämtliche Tilgungen/Sondertilgungen geleistet...

Zum Zeitpunkt der Eheschließung war es eindeutig ein Darlehen. Kann die sehr viel später gemachte eidesstattlich Erklärung auf eine Rückzahlung des Darlehens zu verzichten, dieses in die Berechnung des Zugewinns rückführbar machen?

Weiterhin gab es vor der Ehe einen notariellen Kaufvertrag und eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch sowie einen Grundbucheintrag der finanzierenden Bank. Ist das als Verbindlichkeit zu werten?

Falls ja, hätten beide Parteien dann ein Negativvermögen? Wie wirkt sich dies auf den Zugewinn aus?

Vielen Dank für eine oder mehrere Antworten!

scheidung, Zugewinn, Zugewinnausgleich
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Steuerberechnung / Nettolohn als Grenzgänger (D-CH) nach Lohnerhöhung?

Guten Tag,

ich würde sehr gerne Wissen ob ich das mit den Steuern / Der Nettoberechnung meines Lohnes richtig verstanden habe oder ob ich irgendetwas falsch kalkuliert oder misachtet habe.

Ich zahle aktuell alle 3 Monate 660 € an das Deutsche Finanzamt.
Kann das so hinkommen oder kommt am ende vom Jahr eine teure Überraschung auf mich zu ?

Meine Situation sieht wie folgt aus:

Ich Männlich 31 Jahre alt, ledig, arbeite in Basel als Grenzgänger.
Ich fahre jeden Arbeitstag mit dem Zug von D in die CH (Wohnsitzt ist in D).

Rechenbeispiel:

Gehen wir einfach Mal von einem Monatlichen Bruttolohn von 4125,00 Schweizer Franken aus.

Ich gebe also auf Lohncomputer. ch ein:

Monatsgehalt 4125

Alter 31

Ledig

Keine Kinder

Kein Kirchenmitglied

Grenzgänger

und der Rechner gibt etwa 2940 Euro/Monat an.

Die müssen jetzt auch noch in Deutschland versteuert werden.

Entsprechend http://www.nettolohn.de muss ich nun noch 430,00 Euro Lohnsteuer abziehen und die Quellensteuer in Euro (170 Euro) wieder addieren, da sie auf die Lohnsteuer angerechnet wird.

Also komme ich auf 2940 - 430 + 170 = 2680 (Euro) Netto.

Ist mein Nettolohn so Korrekt berechnet oder was muss ich davon noch abziehen ?

und da ich bisher alle 3 Monate 660 € an das Deutsche Finanzamt zahle kommt das mit der verlangten Steuerzahlung hin ? Sprich 430 € - 170€ = 260 € im Monat dies mal 3 ergibt einen betrag von 780 € und ich zahle "nur" 660€ ?! müsste ich nicht 120 € mehr bezahlen ?

Habe ich irgendetwas vergessen ?

Ich bin über jeden Rat oder hinweis dankbar.

Grenzgänger, Lohn, Nettolohn, Steuern
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Belgscher Dienstwagen - Wohnen in Deutschland und arbeiten in BE?

Hallo liebes Forum,

ich arbeite seit April 2018 in Belgien und habe meinen Wohnsitz in Deutschland. An weniger als 25% meiner Arbeitstage, arbeite ich von Deutschland aus fuer meinen belgischen Arbeitgeber. Mein Einkommen wird momentan zu 100% in Belgien versteuert. Ich bin seit April in Belgien sozialverischert. Ich schaetze mein Bruttoeinkommen in Deutschland fuer 2018 auf 15t EUR.
Mein Arbeitgeber stellt mir einen Firmenwagen zur Verfuegung. Dieser ist in Belgien zugelassen. Mir ist es gestattet den Wagen unbegrenzt privat zu nutzen. Alle anfallenden Kosten (Wartung, Versicherung, Kraffahrzeugsteuer, Benzin, etc) werden von meinem belgischen Arbeitgeber ueberommen.

Fuer den Dienstwagen wird aufmeiner beglischen Lohnabrechnung ein geldwerter Vorteil von 100 Euro angegeben. Ich zahle in Beglien folglich ungefaehr 30 EUR Steuern auf den Wagen.

Welche Steuerlast werde ich fuer den Dienstwagen in Deutschland tragen? Wie wird der Wagen in Deutschland versteuert, was ist die Nettobelastung?

Ist es richtig, dass die Tage an denen ich meine Einkuenfte in Deutschland erwirtschafte auch in Deutschland versteuert werden? Wird dann der geldwerte Vorteil von circa 800EUR in Deutschland (1% Regelung oder Fahrtenbuch) mit einer Steuerlast von moeglicherweise 400EUR/Monat verrechnet?

Danke!!! Gruesse

deutschland, Dienstwagen, Steuern, Geldwerter Vorteil, Belgien
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"Lokaler" Projekteinsatz Pendlerpauschale oder Dienstreise?

Nach langem Suchen gebe ich auf und stelle meine Frage nun doch hier :)

Und zwar folgender Sachverhalt:

  • Bartholomäus Skarabäus Peingebreck ist Berater für die Firma Käfer AG.
  • Er arbeitet seit 11 Monate für einen Kunden in der Samsa-Straße :p
  • Das Projekt ist 25 km vom Dienstort (erste Tätigkeitsstätte) und 20km von zu seinem Hause.
  • Er besucht seinen Dienstsitz (25km entfernt) einmal im Monat.
  • Das Projekt (20km entfernt) besucht er an 5 Tagen die Woche.
  • Die Fahrt zur Arbeit liegt nur auf einem Teilstück von 13km auf dem Weg zum Dienstort.
  • Nach 9 Monaten wurde er in ein anderes Bürogebäude ca. 1km entfernt versetzt.

Nun weiß ich nicht wie man das angeben soll, ist die Fahrt von zu Hause zum Projekt eine Dienstreise? Er ist dort zwar länger, aber ja auch regelmäßig am Dienstort.
Da die Wohnung näher am Projekt als am Dienstort ist, wäre ja dann die erste Tätigkeitsstätte ja dann das Projekt, zumal er dort auch mehr als 1/3 im Monat verweilt. Ist aber dann die Fahrt zum Dienstort eine Dienstreise?

Oder gilt die Pendlerpauschale dann anteilig für die "gemeinsamen" 13km und der Rest ist die Dienstreise?

Wenn es eine Dienstreise ist, dann gibt es doch auch eine Verpflegungspauschale für die ersten 3 Monate. Erneuert sich diese, wenn man an einen "anderen" Ort versetzt wird, auch wenn er nur ca. 1km entfernt ist, aber gleicher Projektchef?

Danke für schonmal die Erleuchtung.

Reisekosten, Steuerrecht, Dienstreise, Pendlerpauschale
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Bezugszeitraum zur Berechnung des Elterngelds?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Elterngeld. Dazu muss ich kurz unsere Situation schildern:

Meine Frau war vor der Geburt unseres ersten Kindes sozialversicherungspflichtig beschäftigt und hatte zusätzlich ein Nebengewerbe angemeldet. Dadurch wird sie in Sachen Elterngeld wie eine Selbstständige behandelt, das bedeutet es wird immer in Wirtschaftsjahren gerechnet. In unserem Falle immer vom 1.1. bis zum 31.12. eines Jahres. Uns wurde erklärt, dass sobald ein Tag mit Bezug von Mutterschaftsgeld oder Elterngeld in diesen Zeitraum fällt, so kann das Jahr davor gewählt werden.

Nun ist unser erstes Kind am 1.1.2017 geboren. Da in den 6 Wochen vor der Geburt Mutterschaftsgeld gezahlt wurde, konnten wir für die Berechnung des Elterngelds aus 2015 und 2016 wählen. Es wurde 2015 gewählt, da dies für uns günstiger war. Für das Erste Kind wird noch Elterngeld plus bis Juni 2018 gezahlt.

Wir möchten noch ein zweites Kind. Bei unserer Recherche sind wir nun über den Begriff „Bezugszeitraum“ gestolpert. Dieser ist wohl immer 12 Monate nach der Geburt. Also bei uns bis zum 31.12.2017. Und das unabhängig davon, ob das Elterngeld auch länger gezahlt wird.

Jetzt zu unserer Frage:

Wenn wir im Jahre 2019 unser zweites Kind bekommen, dann wäre in erster Linie zur Berechnung des Elterngelds das Jahr 2018 anzusetzen. Es sei denn, es wird Mutterschaftsgeld oder Elterngeld „bezogen“. Der „Bezugszeitraum“ wäre dann ja bereits abgelaufen. Elterngeld wurde aber in 2018 noch gezahlt. Hätten wir hier also ebenfalls die Möglichkeit aus den vorherigen Jahren zu wählen?

Ich hoffe ich konnte die Problematik einigermaßen verständlich rüberbringen…

Elterngeld, Elterngeldberechnung
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Anrechnung der Tage für Dienstwagen mit 0,002% ?

Hallo,

Die Entfernung Wohnort zum Arbeitsplatz (welcher auch als Tätigkeitsstelle im Arbeitsvertrag angegeben ist) beträgt ca. 150km.

Mein Arbeitgeber stellt mir einen Dienstwagen zur Verfügung, der mit 1% als Geldwerter Vorteiler angegeben wird. Die Kilometerpauschale werde ich über die Einzelbewertung (0,002%) angeben.  

Meine Fragen beziehen sich auf folgende Fälle. Mir geht es darum, wie hierbei die Tage in der abzugebenden Auflistung aufgeführt werden müssen:   

  1. Fall: Ich fahre mit dem Dienstwagen Montag früh auf Arbeit und abends wieder heim. Die restlichen Tage arbeite ich von zuhause.
  2. Fall: Ich fahre mit dem Dienstwagen Montag früh auf Arbeit, bin hier in einem vom AG bezahlten Hotel untergebracht, arbeite in der Firma und fahre Freitagabend wieder heim.
  3. Fall: Ich fahre mit dem meinem Privatwagen Montag früh auf Arbeit und abends wieder heim. Die restlichen Tage arbeite ich von zuhause.

Meine bisherigen Überlegungen:

zu Fall 1:

Montag hab ich einen normalen Arbeitsweg und wird in der Einzelbewertung mit 150km angegeben. Die restlichen Tage werden nicht angegeben.

zu Fall 2:

Möglichkeit A: Es wird kein Tag angegeben, da keine Hin- und Rückfahrt an einem Tag erfolgt ist.

Möglichkeit B: Montag und Freitag werden voll mit 150km angegeben

Möglichkeit C: Es wird nur Montag oder Freitag angegeben, da zweimal der halbe Weg gleich ein ganzer Tag ist.

Zu Fall 3:

Möglichkeit A: Mir wurde ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt. Dass ich ihn an diesem Tag nicht nutze, ist meine Entscheidung. Der Tag muss angegeben werden.

Möglichkeit B: Ich fahre diese Woche nicht mit dem Dienstwagen in die Firma, deswegen wird auch kein Tag angegeben.  

 

Dienstwagen, Steuern
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