Mit "Friseurleistung unzufrieden, welche Rechte habe ich?

Hallo,

ich habe mir vor genau 2 Wochen eine Haarverlängerung machen lassen. Allerdings nicht beim Friseur sondern bei jemanden anderm ( Gewerbe ist aber angemeldet).

Ich war vorher zur Beratung bei Ihr und dann wurden die Haare bestellt. Vereinbart war 100% Echthaar in meinem Haarton. Dazu wurde die Häfte angezahlt ( darüber habe ich einen schriftlichen Nachweis, sowie die Überweisungsunterlagen).

Bei der Einarbeitung fühlen sich die Haare merkwürdig an und rochen auch komisch. Mir wurde versichert das sei normal und legt sich nach dem ersten waschen. Ebenfalls wurde mir versichert ich kann mit den Haaren alles machen , auch färben, da ja Echthaar. 

Folgendes Problem nun: Die Haare haben nicht meine Farbe, lassen sich aber nicht Färben. Von einem unabhängigen Friseur wurde mir bestätigt, dass es kein 100%iges Echthaar sei, deshalb nehmen Sie keine Farbe an und krisseln beim glätten.

Das habe ich antüröich sofort rekalmiert (schriftlich) und ssie hat es beim Hersteller reklamiert.

Desweitern wurde mir von dem unabhängigen Friseur gesagt, dass sie nich ordentlich eingearbeitet wurden. Auch das habe ich schriftlich bemängelt.

Nun kommt hinzu das mir immer mehr Strähnen ausfallen und dort auch noch meine eigenen Haare wie abgebrochen dranhängen.

Bisher weigert Sie sich mir das gezahlte Geld zurück zu geben. Ich habe leider auch keine Quittung über die zweite Hälfte der Zahlung. Diese erfolge bar, nach erbrachter Leistung. Ich habe jetzt noch einen Termin bei Ihr. Kann ich Sie kostenlos entfernen lassen bevor noch mehr Haare abbrechen und kann ich mein Geld zurück fordern?

Welche Möglichekiten habe ich jetzt und wie gehe ich am Besten vor?

Vielen Dank.

Leistung
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Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

Erbe, erbrecht, notar, Pflichtteil
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Vermietetes Mehrfamilienhaus was draus machen?

Guten Tag liebe Leser

Ich besitze ein älteres Mehrfamilienhaus ca. 785 m2 Grundstück mit 3 vermieteten Wohnungen wovon eine davon mit einem Wohnrecht auf Lebenszeit ^^belastet^^ ist. Das Haus ist in einem normalen - guten Zustand von 1960 in Süddeutschland Nähe Schweiz.

Die Restschuld der Immobilie beträgt noch etwa 150.000Euro und die Mieteinnahmen der 2 Wohnungen liegen bei 19.200 Euro jährlich.

Da Wohnraum gesucht wird und wir noch soviel Grundstück unbenutzt (nur Garten) zur Verfügung haben, besteht die Möglichkeit eines Anbaus, Neubaus etc.

Ich habe darüber nachgedacht das bestehende Haus zu sanieren und daran einen Neubau mit seniorengerechten Wohnungen anzuschließen. Seniorengerecht darum, weil es staatliche Zuschüsse gibt und der Stressfaktor des vermietens am geringsten ist. (Keine ständigen Mieterwechsel).

Mir stellt sich die Frage nach dem klügsten Investment?

Ist es sinniger, das Mehrfamilienhaus abzureißen und einen neuen Wohnkomplex zu bauen? Abstände zu Nachbarn sind groß genug. Oder anzubauen?

Pendlerwohnungen wären wahrscheinlich noch lukrativer aber ich habe neben meinem Beruf nicht die Zeit für diesen Aufwand mit Risiko einmal Pech zu haben.

Ich sehe mich mehr als Investor und möchte mich auf die Dauer eher zurück ziehen. Deshalb wäre auch ein Verkauf der Wohnungen nach Fertigstellung interessant.

Ein Verkauf des jetzigen Hauses macht keinen Sinn, da das Wohnrecht den Wert erheblich mindert. Fragen über Fragen, wer kennt sich aus oder hat eine Idee zu wem ich damit am besten gehe?

vielen Dank im Vorfeld und LG

Immobilien, Investment, Investor
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