Zwischenfinanzierung bis Haus verkauft ist, das Geld soll als Eigenmittel verwendet werden!

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ohne die genauen Zahlen zu kennen, ist eine Aussage nicht eindeutig zu machen.

Aber Grundschuld bietet sich an, weil es zum einen günstiger ist und zweitens wird ein Blancokredit in Höhe des Verkaufspreises eines Hauses kaum möglich sein.

Ausserdem besteht ja eventuell noch eine ältere Grundschuld, die noch nicht gelöscht ist und nur mit einer neuen Zweckerklärung genutzt werden kann.

Eins muß Dit bewußt sein: Solche Modelle fallen aus dem üblichen Schema. Vergiß die Zinssätze die Du für langfristige Finanzierungen mitgeteilt bekommst. Jede Bank wird sich die Möglichkeit einer sofortigen Tilgung teuer bezahlen lassen. Ohne Sicherheit bekommst Du in solchen Dimensionen keinen Kredit. Eine Grundschuld auf das neue Haus wird wohl zwingend erforderlich sein

Es gibt mehrere Möglichkeiten für eine Zwischenfinanzierung und deren Absicherung. Die Details hängen u.a. davon ab, wie weit die Verkaufsbemühungen gediehen sind. Ist beispielsweise schon ein notarieller Kaufvertrag geschlossen worden, begnügen sich einige Banken auch mit der Abtretung der Ansprüche aus dem Kaufvertrag (Eintragung Grundschulden ist dann nicht erforderlich). Ist noch kein Kaufvertrag geschlossen, kann eine Grundschuld auf dem Altobjekt oder dem neuen Objekt erforderlich (und sinnvoll) sein.

Die Details und Bedingungen für eine Zwischenfinanzierung ("ZwiFi") hängen aber auch davon ab, ob und in welcher Höhe bei dem neuen Vorhaben langfristiger Finanzierungsbedarf besteht. In der Regel lässt man die ZwiFi über die gleiche Bank laufen wie die langfristige Finanzierung. Das liegt u.a. auch daran, dass Banken sich nicht um eine reine ZwiFi reißen (gleicher Arbeitsaufwand wie bei einer langfristigen Finanzierung, aber wesentlich kürzerer Zeitraum, um damit Geld zu verdienen).

Bei den Zinskonditionen für ZwiFis gibt es sehr große Unterschiede, allerdings kann es auch rechnerisch Sinn machen, eine auf den ersten Blick teure ZwiFi zu akzeptieren, weil beispielsweise eben keine Kosten für einen Grundschuldeintrag anfallen und/oder die Konditionen für die Langfristfinanzierung günstiger sind als bei anderen Banken, die günstigere Zwischenfinanzierungen anbieten.

Wie hoch ist die Spekulationssteuer bei Kauf und Verkauf eines Hauses?

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Ich hätte eine Frage zur Spekulationssteuer. Ich hatte ein älteres Haus gekauft und dafür ein Darlehen genommen.Habe das Haus ca. 3 Jahre später gut verkauft. Eine Restsumme des Darlehens (80000 €) wurde der Bank direkt zugeführt. Also wurde mir nur der „Rest“ überwiesen, wegen der Grundschuld. Ich bin nun davon ausgegangen, dass Verkaufspreis minus Kaufpreis der Gewinn ist. Meine Steuerberaterin meinte, dass nur das Geld welche schlußendlich bei mir auf dem Konto landet, der Veräußerungspreis ist. Also abzüglich der Hypothek. Also Veräußerungsgewinn (abzüglich Hypothek) minus damaliger Kaufpreis (Eigenkapital und Darlehen). Das würde eine viel geringere Spekulationssteuer bringen… Meine Frage wäre. Ist die Berechnung richtig? Mal angenommen ich kaufe ein Haus für 100000 Euro. Das Darlehen beläuft sich auf 80000 Euro. Ich verkaufe das Haus 2 Jahre später für 200000 Euro. Bekomme also 120000 Euro ausbezahlt. Die 80000 gehen direkt zur Bank. Wenn wir die Nebenkosten mal vernachlässigen. Wie hoch wäre der Gewinn? Stimmt die Rechnung? MfG

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Haus im Alleineigentum, Verkauf nach Scheidung?

Hallo,

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Die rechtskräftige Scheidung ging dann ein paar Monate später auch über die Bühne, ohne die Folgesache Zugewinn zu behandeln.

Die Rechtskraft der Scheidung ist jetzt 3 Monate her.

Nun zu meinen Fragen:

  1. darf ich jetzt mein Haus verkaufen OHNE Zustimmung meiner Ex Frau?
  2. sollte bei dem Hausverkauf ein größerer Verkaufspreis erzielt werden als bei der Wertermittlung in der Auskunft über den Zugewinn, auf was bezieht sich dann der Zugewinn? Auf der Wertermittlung des Haus zum Tag der Scheidungsantragzustellung oder auf dem regulären Verkaufspreis des Hauses nach der Scheidung?

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Zwang zur Teilungsversteigerung durch Hartz IV / SGB II

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Sicherheitentausch

Ich habe eine Frage bzgl. eines möglichen Sicherheitentauschs in NRW: Es existiert eine erstrangige Grundschuld in Höhe von 100000,- Euro auf einem Haus zur Absicherung eines Kredits, der aktuell noch mit 85.000,- Euro valutiert und in acht Jahren voll getilgt ist. Schuldner des Kredits ist Person A, Eigentümer des Hauses ist aber Person B. Nun möchte Person B deas Haus verkaufen und dafür natürlich die Grundschuld löschen lassen (ansonsten ist das Grundbuch leer). Person A ist damit auch einverstanden und möchte ein Sicherheitentausch vornehmen und sein eigenes Haus belasten. Allerdings ist auf dem Haus von Person A bereits eine Grundschuld eingetragen, so dass der Gläubiger (=die Bank) zukünftig nur noch eine zweitrangige Grundschuld als Sicherheit hat. Kosten (Grundbuch, Notar usw.) werden vom Schuldner übernommen.

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